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Technische Mechanik: Statik, Festigkeit und Bewegung

Kräfte, Spannungen, Verformungen, Bewegung, Schwingungen und Hydrostatik mit nachvollziehbaren Modellen berechnen.

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Passendes Teilgebiet und Lastmodell wählen, Größen mit Einheiten eingeben und Ergebnis sowie Modellgrenzen prüfen.

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Rechner in dieser Kategorie

Statik und Balkenlasten

Kräfte zusammensetzen, Lasten ersetzen und innere Biegemomente finden.

01Kosinussatz am Kräftedreieck · R = √(F₁² + F₂² + 2·F₁·F₂·cos α)

Resultierende zweier Kräfte mit Zwischenwinkel

Betrag der Resultierenden zweier Kräfte mit gemeinsamem Angriffspunkt aus beiden Kraftbeträgen und ihrem Zwischenwinkel nach dem Kosinussatz berechnen: R = √(F₁²+F₂²+2F₁F₂cos α). Umstellbar auf jede Einzelkraft und auf den Zwischenwinkel.

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02Sinussatz am Kräftedreieck des Knotens · S₁ = G·sin α₂/sin(α₁+α₂)

Stabkräfte im Zweistabsystem (Konsole, Dreibock)

Stabkraft eines Zweistabsystems (Konsole, Ausleger, Dreibock) aus der angehängten Last und den beiden Stabwinkeln zur Lastrichtung berechnen: S₁ = G·sin α₂/sin(α₁+α₂). Umstellbar auf die zulässige Last, um aus einer Grenzstabkraft die maximal anhängbare Last zu bestimmen.

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03Resultierende einer linear verlaufenden Streckenlast · R = (q₁+q₂)/2 · l

Resultierende einer Trapez- oder Dreiecksstreckenlast

Resultierende (Gesamtkraft) einer linear verlaufenden Streckenlast aus den beiden Randordinaten und der Lastlänge berechnen: R = (q₁+q₂)/2 · l. Deckt Rechteck-, Dreiecks- und Trapezlast in einer Formel ab und ist auf jede Eingangsgröße umstellbar.

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04Wirkungslinie der Resultierenden einer linearen Streckenlast · xs = l/3 · (q₁+2q₂)/(q₁+q₂)

Lage der Resultierenden einer Trapez- oder Dreiecksstreckenlast

Abstand der Resultierenden vom Anfang einer linear verlaufenden Streckenlast berechnen: xs = l/3 · (q₁+2q₂)/(q₁+q₂). Diese Wirkungslinie wird für das Momentengleichgewicht gebraucht – nur bei der Gleichlast liegt sie in der Mitte, bei der Dreieckslast dagegen bei zwei Dritteln der Länge.

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05Teilflächenverfahren · xs = (A₁·x₁ + A₂·x₂)/(A₁ + A₂)

Schwerpunkt aus zwei Teilflächen (Teilflächenverfahren)

Schwerpunkt einer aus zwei Teilen zusammengesetzten Fläche mit dem Teilflächenverfahren berechnen: xs = (A₁x₁ + A₂x₂)/(A₁+A₂). Aussparungen und Bohrungen werden dabei als negative Teilfläche eingegeben. Funktioniert genauso für Massen, wenn statt der Flächen die Massen eingesetzt werden.

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06Einfach gelagerter Balken mit Einzellast · Mmax = F a(L−a)/L

Maximales Biegemoment bei außermittiger Einzellast

Größtes Biegemoment eines einfach gelagerten Balkens unter einer einzelnen außermittigen Kraft aus Last, Spannweite und Lastposition berechnen.

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Festigkeit und Verformung

Knickgrenzen, Werkstoffkennwerte, Spannungen und elastische Längenänderungen beurteilen.

07Eulersche Knicktheorie · Fkrit = π²·E·I/lk²

Euler-Knicklast eines Druckstabs

Kritische Knicklast Fkrit eines schlanken Druckstabs aus Elastizitätsmodul, kleinstem Flächenträgheitsmoment und Knicklänge berechnen: Fkrit = π²EI/lk². Die Knicklänge lk deckt über den Beiwert alle vier Eulerschen Knickfälle ab; jede der vier Größen ist als Zielgröße wählbar.

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08Schlankheitsgrad · λ = lk/i mit dem Trägheitsradius i = √(I/A)

Schlankheitsgrad und Trägheitsradius eines Druckstabs

Schlankheitsgrad λ = lk/i eines Druckstabs aus Knicklänge, Flächenträgheitsmoment und Querschnittsfläche berechnen; der Trägheitsradius i = √(I/A) wird dabei mitbestimmt. λ entscheidet, ob ein Stab elastisch nach Euler knickt oder als gedrungener Stab anders zu behandeln ist.

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09Euler-Hyperbel · σkrit = π²·E/λ²

Euler-Knickspannung eines Druckstabs

Kritische Knickspannung σkrit = π²E/λ² eines Druckstabs aus Elastizitätsmodul und Schlankheitsgrad berechnen. Der Vergleich von σkrit mit der Proportionalitätsgrenze des Werkstoffs zeigt unmittelbar, ob die Euler-Formel für den Stab überhaupt gültig ist.

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10Gültigkeitsgrenze der Euler-Formel · λ₀ = π·√(E/|σP|)

Grenzschlankheitsgrad: Gültigkeitsgrenze der Euler-Formel

Grenzschlankheitsgrad λ₀ = π·√(E/|σP|) aus Elastizitätsmodul und Proportionalitätsgrenze berechnen. λ₀ trennt schlanke Stäbe, die elastisch nach Euler knicken, von gedrungenen Stäben, für die die Euler-Formel unzulässig ist – für Baustahl S235 ergibt sich λ₀ ≈ 104.

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11Isotropes Elastizitätsgesetz · G = E/(2·(1+ν))

Schubmodul aus Elastizitätsmodul und Querkontraktionszahl

Schubmodul G = E/(2·(1+ν)) aus Elastizitätsmodul und Querkontraktionszahl berechnen – auch umgestellt nach E oder ν. Ein isotroper elastischer Werkstoff hat nur zwei unabhängige Elastizitätskonstanten, weshalb sich die dritte immer aus den beiden anderen ergibt.

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12Querkontraktion · εq = −ν·εl und Δd = εq·d₀

Querkontraktion: Querdehnung und Durchmesseränderung

Querdehnung εq = −ν·εl und die daraus folgende Durchmesser- oder Breitenänderung Δd eines belasteten Stabes berechnen. Umstellbar auf die Querkontraktionszahl ν, sodass sich ν direkt aus einer gemessenen Längs- und Querverformung im Zugversuch bestimmen lässt.

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13Kesselformel · σφ = p·r/t (Umfangsspannung) und σx = p·r/(2t) (Längsspannung)

Kesselformel: Umfangsspannung im dünnwandigen Zylinder

Umfangsspannung (Tangentialspannung) σφ = p·r/t eines dünnwandigen zylindrischen Behälters oder Rohres unter Innendruck berechnen – umstellbar auf Innendruck, Radius und Wanddicke. Die Umfangsspannung ist doppelt so groß wie die Längsspannung σx = p·r/(2t), weshalb Rohre und Kessel unter Innendruck längs aufreißen.

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14Lamé-Spannungsverteilung bei reinem Innendruck · σt(ri) = pi(ra²+ri²)/(ra²−ri²)

Umfangsspannung im dickwandigen Zylinder

Umfangsspannung am Innenrand eines dickwandigen zylindrischen Rohrs unter reinem Innendruck aus Druck, Innenradius und Außenradius berechnen.

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15Spannung im Mittelpunkt einer freien rotierenden Vollscheibe · σ0 = (3+ν)ρω²R²/8

Spannung in einer rotierenden Vollscheibe

Größte Radial- und Umfangsspannung einer frei rotierenden Vollscheibe konstanter Dicke aus Dichte, Drehzahl, Radius und Querkontraktionszahl berechnen.

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16Euler-Bernoulli-Biegelinie bei Endkraft · θ = FL²/(2EI)

Endneigung eines Kragarms unter Einzellast

Drehwinkel der Biegelinie am freien Ende eines einseitig eingespannten Balkens aus Endkraft, Länge, Elastizitätsmodul und Flächenträgheitsmoment berechnen.

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17Integrierte Eigengewichtsdehnung · ΔL = ρgL²/(2E)

Verlängerung eines hängenden Stabs durch Eigengewicht

Längenänderung eines oben befestigten, gleichförmigen senkrechten Stabs allein durch sein Eigengewicht aus Dichte, Länge, Elastizitätsmodul und Fallbeschleunigung berechnen.

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Bewegung, Kinetik und Stoß

Flugbahnen, Roll- und Gleitbewegung sowie Impuls- und Drehimpulsbilanzen berechnen.

18Wurfparabel · w = v₀²/(2g)·sin 2α + √[v₀⁴/(4g²)·sin²2α + 2h·v₀²/g·cos²α]

Schiefer Wurf: Wurfweite bei beliebigem Abwurfwinkel

Wurfweite eines schiefen Wurfs aus Abwurfgeschwindigkeit, Abwurfwinkel und Abwurfhöhe berechnen – und umgekehrt die nötige Abwurfgeschwindigkeit für eine geforderte Weite. Anders als beim waagerechten Wurf ist der Abwurfwinkel frei, und bei Abwurf oberhalb des Auftreffpunkts liegt der optimale Winkel unter 45°.

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19Impulserhaltung und Stoßzahl · m₁v₁+m₂v₂ = m₁v₁'+m₂v₂' mit k = (v₂'−v₁')/(v₁−v₂)

Gerader zentrischer Stoß: Geschwindigkeit nach dem Stoß

Geschwindigkeit eines Körpers nach dem geraden zentrischen Stoß aus beiden Massen, beiden Geschwindigkeiten vor dem Stoß und der Stoßzahl k berechnen. Über k deckt ein Rechner alle Fälle ab: k = 0 vollkommen plastisch, k = 1 vollkommen elastisch, dazwischen der reale Stoß. Umstellbar auf k, um die Stoßzahl aus einer gemessenen Geschwindigkeit zu bestimmen.

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20Energieverlust beim geraden zentrischen Stoß · ΔT = ½·(1−k²)·m₁m₂/(m₁+m₂)·(v₁−v₂)²

Energieverlust beim geraden zentrischen Stoß

Verlust an kinetischer Energie beim geraden zentrischen Stoß aus beiden Massen, beiden Geschwindigkeiten vor dem Stoß und der Stoßzahl berechnen: ΔT = ½(1−k²)·m₁m₂/(m₁+m₂)·(v₁−v₂)². Diese Energie geht in Verformung, Wärme und Schall – beim Hämmern und Rammen ist sie gerade der Nutzanteil.

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21Steinerscher Satz · JA = JS + m·rS²

Satz von Steiner: Massenträgheitsmoment um eine parallele Achse

Massenträgheitsmoment eines Körpers um eine beliebige Achse aus dem Wert um die parallele Schwerpunktachse berechnen: JA = JS + m·rS². Umstellbar auf Schwerpunktträgheitsmoment, Masse und Achsabstand – damit lässt sich auch aus einem gemessenen Wert auf den Schwerpunktwert zurückrechnen.

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22Kreiselmoment bei senkrechten Drehachsen · MK = J · ωK · ωF

Kreiselmoment: Lagerbelastung durch einen geführten Rotor

Kreiselmoment MK = J·ωK·ωF berechnen, das die Lager eines rotierenden Körpers zusätzlich aufnehmen müssen, wenn seine Drehachse selbst geschwenkt wird. Gilt in dieser vereinfachten Form für senkrecht zueinander stehende Drehachsen – der in der Maschinendynamik übliche Fall.

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23Schlupffreies Rollen auf der schiefen Ebene · a = g·sin α/(1 + JS/(m·R²))

Rollbeschleunigung eines Körpers auf der schiefen Ebene

Beschleunigung eines schlupffrei rollenden Körpers auf einer schiefen Ebene aus Neigungswinkel und Trägheitsverhältnis berechnen: a = g·sin α/(1 + JS/(m·R²)). Ein Vollzylinder erreicht zwei Drittel, eine Kugel fünf Siebtel und ein dünnwandiges Rohr nur die Hälfte der Beschleunigung eines gleitenden Körpers.

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24Drehimpulserhaltung · J₁ω₁ + J₂ω₂ = (J₁+J₂)·ω

Gemeinsame Drehzahl nach dem Zusammenkuppeln zweier Drehmassen

Gemeinsame Drehzahl zweier Drehmassen nach dem Zusammenkuppeln aus beiden Trägheitsmomenten und beiden Ausgangsdrehzahlen berechnen: ω = (J₁ω₁ + J₂ω₂)/(J₁+J₂). Der Drehimpuls bleibt dabei erhalten, die Rotationsenergie nicht – die Differenz wird in der Kupplung als Reibarbeit in Wärme umgesetzt.

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25Energiesatz mit Reibarbeit · v = √(2·L·g·(sin α − μ·cos α))

Endgeschwindigkeit auf einer geneigten Rutsche mit Reibung

Endgeschwindigkeit eines gleitenden Körpers am Ende einer geneigten Rutsche aus Rutschlänge, Neigungswinkel und Gleitreibwert nach dem Energiesatz berechnen: v = √(2·L·g·(sin α − μ·cos α)). Masse und Werkstoff kürzen sich heraus – nur die Geometrie und der Reibwert entscheiden.

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Schwingungen

Eigenperioden und die Übertragung einer wechselnden Kraft einordnen.

Hydrostatik

Druckkräfte ruhender Flüssigkeiten und die Anfangsstabilität schwimmender Körper bestimmen.