E-Mobilität · Ladeinfrastruktur

E-Auto-Ladezeitrechner

Berechne Ladezeit, benötigte Netzenergie und Ladeverluste deines E-Autos zwischen zwei Ladezuständen.

EVAC/DC
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Eingaben

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Ergebnisse

E = P · t

Eingaben festlegen und Berechnung starten.

Berechnung

Formel und Bedeutung

Aus Batteriekapazität, Start- und Ziel-Ladezustand, Ladeleistung und Wirkungsgrad wird eine idealisierte mittlere Ladezeit berechnet.

E₍Akku₎ = C · (SOC₂ − SOC₁) / 100 · E₍Netz₎ = E₍Akku₎ / η · t = E₍Netz₎ / P

Beispiel und Grenzen

Einordnung

82 kWh von 20 % auf 80 % bei 11 kW und 90 % Wirkungsgrad ergeben 49,2 kWh im Akku, 54,667 kWh aus dem Netz und etwa 4 h 58 min.

Die Ladeleistung wird als konstant angenommen. Beim DC-Schnellladen verändern Ladekurve, Temperatur, Fahrzeug, Ladesäule und Batteriemanagement die reale Ladezeit; für AC-Laden ist die Näherung meist brauchbarer. Keine fahrzeugspezifische Ladekurve oder automatische Auswahl einer Ladeinfrastruktur.

Eingaben und Rechenweg

E-Auto-Ladezeit nachvollziehen

Schätze Akkuenergie, Netzenergie und Ladezeit zwischen zwei Ladezuständen.

Eingaben

Nutzbare Batteriekapazität, Start- und Ziel-SOC, Ladeleistung und Gesamtwirkungsgrad bestimmen die Bilanz.

Die SOC-Differenz zählt nur auf die nutzbare Kapazität; P ist die elektrische Eingangsleistung und nicht zwingend die Batterie-Leistung. Der Wirkungsgrad macht sichtbar, warum Netzenergie und Akkuenergie verschieden sind.

Zusammenhang

Akkuenergie = Kapazität·SOC-Differenz; Netzenergie = Akkuenergie/η; Ladezeit = Netzenergie/Ladeleistung.

Beispiel

82 kWh von 20 auf 80 % bei 11 kW und 90 % ergeben rund 4 h 58 min.

Quellen und Grenzen: Energiebilanz. Beim DC-Laden begrenzen Ladekurve, Temperatur und Batteriemanagement die Genauigkeit.

Fachartikel

E-Auto-Ladezeit nachvollziehen im Detail

Schätze Akkuenergie, Netzenergie und Ladezeit zwischen zwei Ladezuständen.

Was beschreibt diese Größe?

Energie-Rechner bilanzieren eine Energiemenge über einen Zeitraum und trennen Nutzenergie, Verluste und Netzbezug. Das ist entscheidend, weil Leistung eine Momentangröße und Energie das Integral über die Zeit ist.

Formel und Variablen

Akkuenergie = Kapazität·SOC-Differenz; Netzenergie = Akkuenergie/η; Ladezeit = Netzenergie/Ladeleistung.

Eingaben richtig wählen

Nutzbare Batteriekapazität, Start- und Ziel-SOC, Ladeleistung und Gesamtwirkungsgrad bestimmen die Bilanz. Die SOC-Differenz zählt nur auf die nutzbare Kapazität; P ist die elektrische Eingangsleistung und nicht zwingend die Batterie-Leistung. Der Wirkungsgrad macht sichtbar, warum Netzenergie und Akkuenergie verschieden sind.

So benutzt du den Rechner

Trage nutzbare Batteriekapazität, Start- und Ziel-Ladestand sowie die tatsächliche Ladeleistung am Fahrzeug (nicht die Nennleistung der Wallbox) und den Gesamtwirkungsgrad ein. Der Rechner berechnet daraus Akkuenergie, Netzenergie und die sich ergebende Ladezeit.

Schritt-für-Schritt-Beispiel

82 kWh von 20 auf 80 % bei 11 kW und 90 % ergeben rund 4 h 58 min.

Ergebnis und Einheiten verstehen

Die SOC-Differenz zählt nur auf die nutzbare Kapazität; P ist die elektrische Eingangsleistung und nicht zwingend die Batterie-Leistung. Der Wirkungsgrad macht sichtbar, warum Netzenergie und Akkuenergie verschieden sind. Ein Jahreswert beschreibt ein Szenario, keine Garantie für jeden Tag. Wirkungsgrad, zeitliche Gleichzeitigkeit, Temperatur, Fahrprofil und Tarifannahmen können das praktische Ergebnis stärker verändern als eine kleine Rundungsdifferenz.

Kapazität und Energien in kWh, Ladeleistung in kW, SOC und Wirkungsgrad in Prozent, Ladezeit in Stunden und Minuten.

Typische Anwendungen

Abschätzung der Ladedauer für Reiseplanung, Vergleich verschiedener Ladeleistungen oder zur Einordnung, ob ein Ladevorgang über Nacht oder in einer Pause realistisch abgeschlossen werden kann.

Annahmen, Grenzen und typische Fehler

Energiebilanz. Beim DC-Laden begrenzen Ladekurve, Temperatur und Batteriemanagement die Genauigkeit.

Typischer Fehler: Nicht die Nennleistung der Wallbox statt der tatsächlich am Fahrzeug ankommenden Ladeleistung eintragen – Kabel, Bordlader und Batterietemperatur können die reale Leistung deutlich unter den Nennwert drücken. Beim DC-Schnellladen zusätzlich beachten, dass die Ladekurve oberhalb von etwa 80 % SOC abfällt und die konstante Leistung dieses Modells dort unterschätzt wird.

Häufige Fragen

Warum weicht die reale Ladezeit von der Berechnung ab?

Das Modell nimmt eine konstante Ladeleistung an. Reale Ladekurven fallen oberhalb von etwa 80 % SOC ab, und Kälte, Batteriemanagement oder eine schwächere Wallbox können die tatsächliche Leistung zusätzlich begrenzen.

Welche Ladeleistung soll ich eintragen?

Die kleinste Leistung in der Kette aus Fahrzeug, Kabel und Ladepunkt – häufig begrenzt entweder der Bordlader des Fahrzeugs oder die Wallbox/Säule die tatsächliche Leistung.

Was bedeutet der Gesamtwirkungsgrad hier?

Er fasst AC/DC-Wandlung im Bordlader und Batterieladeverluste zusammen und erklärt, warum die Netzenergie stets höher ist als die im Akku gespeicherte Energie.

Quellen, Methodik und Review

  • Energiebilanz. Beim DC-Laden begrenzen Ladekurve, Temperatur und Batteriemanagement die Genauigkeit.

Die methodischen Grundsätze, Quellenhierarchie und automatisierten Prüfungen sind auf der Methodikseite dokumentiert. Methodik ansehen

Verantwortlich
NormCalc-Redaktion
Zuletzt aktualisiert
2026-09-04

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