Te=(t₂−t₁)/N; ωe=2π/Te; T₀=√(1−D²)/ωe
Die Peakabstände liefern die gedämpfte Schwingungsfrequenz; zusammen mit dem Dämpfungsgrad entsteht daraus die ungedämpfte Eigenzeit für das PT2-Modell.
Die Peakabstände liefern die gedämpfte Schwingungsfrequenz; zusammen mit dem Dämpfungsgrad entsteht daraus die ungedämpfte Eigenzeit für das PT2-Modell.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Peakabstände liefern die gedämpfte Schwingungsfrequenz; zusammen mit dem Dämpfungsgrad entsteht daraus die ungedämpfte Eigenzeit für das PT2-Modell.
Bei D=0,3 liegen zwei aufeinanderfolgende Maxima bei t₁=1 s und t₂=7,2832 s. Damit ist Te≈6,2832 s, ωe≈1 rad/s und T₀=√(1−0,3²)/1≈0,9539 s.
Lineares zeitinvariantes unterdämpftes PT2-System mit 0<D<1, konstanter Schwingungsperiode und klar erkennbaren gleichgerichteten Peaks. Totzeit verschiebt beide Zeitstempel gleich und kürzt sich im Abstand heraus; Drift, Nichtlinearität und zusätzliche dominante Pole sind ausgeschlossen.
Der Rechner gewinnt einen zweiten wichtigen PT2-Modellparameter direkt aus einer Messkurve. Während der Amplitudenabfall den Dämpfungsgrad beschreibt, liefert der zeitliche Abstand gleichgerichteter Peaks die gedämpfte Schwingungsfrequenz und daraus die Eigenzeit T₀.
PT2 steht für ein System zweiter Ordnung mit zwei Energiespeichern. Im unterdämpften Bereich 0<D<1 schwingt seine Antwort mit der gedämpften Eigenkreisfrequenz ωe. T₀ ist der Kehrwert der ungedämpften Eigenkreisfrequenz ω₀. Beide hängen über ωe=√(1−D²)/T₀ zusammen.
Te=(t₂−t₁)/N; ωe=2π/Te; T₀=√(1−D²)/ωe
Gemessene Periodendauer: Te=(t₂−t₁)/NGedämpfte Eigenkreisfrequenz: ωe=2π/TeEigenzeit: T₀=√(1−D²)/ωe| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Eigenzeit T₀ | Kehrwert der ungedämpften Eigenkreisfrequenz des identifizierten PT2-Modells. Verwenden Sie T₀ zusammen mit D in Sprungantwort, Ausregelzeit oder Simulation. |
| Dämpfungsgrad D | Dimensionsloses Abklingmaß zwischen 0 und 1. Aus Modellparametern oder mit dem Rechner zur Dämpfung aus der Ausschwingkurve bestimmen. |
| Zeit des früheren Peaks t₁ | Zeitstempel eines gut erkennbaren Maximums oder Minimums relativ zum Start der Aufzeichnung. Verwenden Sie für t₁ und t₂ dieselbe Peakrichtung. |
| Zeit des späteren Peaks t₂ | Zeitstempel eines späteren gleichgerichteten Peaks. t₂ muss größer als t₁ sein; weiter auseinanderliegende Peaks können den relativen Ablesefehler verringern. |
| Anzahl voller Perioden N | Ganze Zahl vollständiger Schwingungsperioden zwischen t₁ und t₂. Aufeinanderfolgende Maxima oder aufeinanderfolgende Minima ergeben N=1. |
D ist der Dämpfungsgrad aus Modellparametern oder einer Amplitudenauswertung. t₁ und t₂ sind Zeitstempel zweier Maxima oder zweier Minima – nicht eines Maximums und des folgenden Minimums. N zählt die vollständigen Perioden dazwischen. Benachbarte gleichgerichtete Peaks ergeben N=1.
Messkurve um ihren Endwert betrachten und zwei gut erkennbare Peaks derselben Richtung markieren. Beide Zeitstempel auf derselben Zeitachse ablesen und die Zahl vollständiger Perioden zählen. Wenn möglich mehrere Perioden verwenden, solange Frequenz und Betriebszustand konstant bleiben. D separat aus dem Abklingen bestimmen.
Bei D=0,3 liegen zwei aufeinanderfolgende Maxima bei 1 s und 7,2832 s. Die Periodendauer beträgt rund 2π s, also ist ωe≈1 rad/s. Daraus folgt T₀=√(1−0,3²)/1≈0,9539 s.
T₀ charakterisiert die ungedämpfte Grunddynamik des Modells. Zusammen mit D ist das unterdämpfte PT2-Glied vollständig parametrisiert. Der Wert kann direkt in Sprungantwort und Ausregelzeit übernommen werden; ein kleineres T₀ bedeutet eine schnellere Grunddynamik.
t₁, t₂ und T₀ sind Zeiten und werden intern in Sekunden umgerechnet. ωe wird intern in Radiant pro Sekunde berechnet. D und N sind dimensionslos.
Geeignet für Modellidentifikation aus Labor- und Anlagenmessungen, mechanische Schwinger, schwingende Regelkreise sowie die Vorbereitung einer Simulation oder Reglerauslegung.
Vorausgesetzt werden ein lineares zeitinvariantes PT2-Verhalten, konstante Periodendauer und 0<D<1. Zusätzliche dominante Pole, nichtlineare Reibung, wechselnde Parameter, Drift oder falsch zugeordnete Peaks verfälschen T₀. Totzeit beeinflusst den Peakabstand nicht, solange beide Peaks gleich verschoben werden.
Typischer Fehler: Kein Maximum mit dem direkt folgenden Minimum kombinieren; das wäre nur eine halbe Periode. N nicht als Zahl der sichtbaren Peaks missverstehen. t₂ muss später als t₁ liegen. Die gedämpfte Periodendauer darf nicht einfach als 2πT₀ behandelt werden, wenn D deutlich von null abweicht.
Geeignet für Modellidentifikation aus Labor- und Anlagenmessungen, mechanische Schwinger, schwingende Regelkreise sowie die Vorbereitung einer Simulation oder Reglerauslegung.
D ist der Dämpfungsgrad aus Modellparametern oder einer Amplitudenauswertung. t₁ und t₂ sind Zeitstempel zweier Maxima oder zweier Minima – nicht eines Maximums und des folgenden Minimums. N zählt die vollständigen Perioden dazwischen. Benachbarte gleichgerichtete Peaks ergeben N=1.
Vorausgesetzt werden ein lineares zeitinvariantes PT2-Verhalten, konstante Periodendauer und 0<D<1. Zusätzliche dominante Pole, nichtlineare Reibung, wechselnde Parameter, Drift oder falsch zugeordnete Peaks verfälschen T₀. Totzeit beeinflusst den Peakabstand nicht, solange beide Peaks gleich verschoben werden.