T=−t/ln(1−y(t)/y∞)
Die inverse Auswertung macht aus einer aufgezeichneten Sprungantwort einen Modellparameter für Simulation und Reglerentwurf.
Die inverse Auswertung macht aus einer aufgezeichneten Sprungantwort einen Modellparameter für Simulation und Reglerentwurf.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Kurve ist das PT1-Modell mit der berechneten Zeitkonstante; sie läuft durch den Messpunkt. Bei t = T sind 63,2 % des Endwerts erreicht.
Die inverse Auswertung macht aus einer aufgezeichneten Sprungantwort einen Modellparameter für Simulation und Reglerentwurf.
Nach 5 s sind 6,3212 von später 10 Einheiten erreicht. Daraus folgt T=−5/ln(1−0,63212)≈5 s.
PT1-Verhalten ohne Totzeit, Anfangswert korrekt abgezogen und 0<y(t)<y∞ bei positiver Sprungantwort. Messrauschen und ein noch falsch geschätzter Endwert beeinflussen T stark.
Berechne die Zeitkonstante eines PT1-ähnlichen Prozesses aus einem Messpunkt, dem Endwert und der verstrichenen Zeit.
Die inverse Auswertung macht aus einer aufgezeichneten Sprungantwort einen Modellparameter für Simulation und Reglerentwurf. Dieser Rechner bildet einen klar abgegrenzten technischen Zusammenhang aus den angezeigten Größen ab. Die Definition hilft, die Eingaben auf denselben Bezugszustand zu bringen, bevor das Ergebnis interpretiert wird.
T=−t/ln(1−y(t)/y∞)
| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Ermittelte Zeitkonstante T | Verzögerungskennwert des PT1-Ersatzmodells. Er kann anschließend im PT1-Sprungantwort-Rechner oder in einer Simulation verwendet werden. |
| Gemessene Ausgangsänderung y(t) | Messwertänderung zum Zeitpunkt t relativ zum Ausgang vor dem Sprung, nicht der absolute Sensorwert. |
| Bleibende Ausgangsänderung y∞ | Neuer stationärer Ausgang minus Ausgang vor dem Sprung. Erst ablesen, wenn sich der Prozess ausreichend beruhigt hat. |
| Messzeitpunkt t | Zeit zwischen dem Eingangssprung und der Messung y(t), mit derselben Zeitbasis wie die gewünschte Zeitkonstante. |
Ermittelte Zeitkonstante T: Verzögerungskennwert des PT1-Ersatzmodells. Er kann anschließend im PT1-Sprungantwort-Rechner oder in einer Simulation verwendet werden. Gemessene Ausgangsänderung y(t): Messwertänderung zum Zeitpunkt t relativ zum Ausgang vor dem Sprung, nicht der absolute Sensorwert. Bleibende Ausgangsänderung y∞: Neuer stationärer Ausgang minus Ausgang vor dem Sprung. Erst ablesen, wenn sich der Prozess ausreichend beruhigt hat. Messzeitpunkt t: Zeit zwischen dem Eingangssprung und der Messung y(t), mit derselben Zeitbasis wie die gewünschte Zeitkonstante.
Wähle die Zielgröße, trage die übrigen bekannten Größen mit Einheit ein und prüfe das Ergebnis anschließend mit dem angegebenen Beispiel und den Modellgrenzen.
Nach 5 s sind 6,3212 von später 10 Einheiten erreicht. Daraus folgt T=−5/ln(1−0,63212)≈5 s.
Die inverse Auswertung macht aus einer aufgezeichneten Sprungantwort einen Modellparameter für Simulation und Reglerentwurf. Lies das Ergebnis als Modellwert für den gewählten Betriebspunkt und prüfe anschließend Einheit, Vorzeichen, Größenordnung und die Randbedingungen deiner Anwendung.
Verwende die im Rechner angezeigten Einheiten und rechne erst danach um. Besonders häufige Fehler entstehen bei Vorsätzen wie k-, m- und µ-.
PT1-Zeitkonstante-Rechner aus Sprungmessung: Solche Grundrechnungen dienen als Plausibilitätsprüfung, als Vorbereitung einer Bauteilauswahl und als Ausgangspunkt für einen vollständigen Nachweis.
PT1-Verhalten ohne Totzeit, Anfangswert korrekt abgezogen und 0<y(t)<y∞ bei positiver Sprungantwort. Messrauschen und ein noch falsch geschätzter Endwert beeinflussen T stark.
Typischer Fehler: Ein formal korrektes Ergebnis kann fachlich unpassend sein, wenn Lastfall, Bezugszustand oder Einheit nicht zur Anwendung passen.
Vergleiche Einheit und Größenordnung mit einer zweiten Rechnung und variiere die Eingaben einzeln.
Nein. Der Rechner zeigt das gewählte Modell; reale Randbedingungen müssen separat geprüft werden.
Nur wenn der Rechner die Umrechnung innerhalb derselben physikalischen Größenart anbietet.