τmax = 1,5·Q/(b·h)
Die Schubspannung ist über den Rechteckquerschnitt parabolisch verteilt; ihr Höchstwert in der neutralen Faser beträgt das 1,5-fache der mittleren Spannung Q/A.
Die Schubspannung ist über den Rechteckquerschnitt parabolisch verteilt; ihr Höchstwert in der neutralen Faser beträgt das 1,5-fache der mittleren Spannung Q/A.
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Die Schubspannung ist über den Rechteckquerschnitt parabolisch verteilt; ihr Höchstwert in der neutralen Faser beträgt das 1,5-fache der mittleren Spannung Q/A.
Q=5.000 N, b=50 mm und h=100 mm ergeben A=5.000 mm² und τmax=1,5·5.000/5.000=1,5 MPa.
Homogener, linear-elastischer Rechteckquerschnitt und reine Querkraftschubspannung ohne gleichzeitige Torsion; bei dünnwandigen oder zusammengesetzten Querschnitten gilt eine andere Verteilung.
Der Rechner bestimmt die maximale Schubspannung infolge Querkraft in einem Rechteckquerschnitt, eine Ergänzung zu den vorhandenen Balken- und Biegespannungsrechnern, die Biegespannung, aber keine Querkraftschubspannung ausweisen.
Bei einem Rechteckquerschnitt ist die Schubspannung infolge Querkraft parabolisch über die Höhe verteilt und erreicht in der neutralen Faser (Schwerachse) ihr Maximum: τmax=1,5·Q/A mit A=b·h.
τmax = 1,5·Q/(b·h)
τmax = 1,5·Q/(b·h)τmittel = Q/(b·h)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Maximale Schubspannung τmax | Höchste Schubspannung im Querschnitt, in der neutralen Faser (Schwerachse). |
| Querkraft Q | An der betrachteten Stelle wirkende Querkraft aus der Schnittgrößenermittlung. |
| Querschnittsbreite b | Breite des Rechteckquerschnitts senkrecht zur Kraftrichtung. |
| Querschnittshöhe h | Höhe des Rechteckquerschnitts in Kraftrichtung. |
Q ist die an der betrachteten Stelle wirkende Querkraft, b die Querschnittsbreite und h die Querschnittshöhe in Kraftrichtung.
Q aus der Schnittgrößenermittlung des Balkens übernehmen, b und h aus dem tatsächlichen Rechteckquerschnitt.
Q=5.000 N, b=50 mm und h=100 mm ergeben A=5.000 mm² und τmax=1,5·5.000/5.000=1,5 MPa.
Der Faktor 1,5 unterscheidet die tatsächliche Höchstspannung von der oft zuerst berechneten mittleren Schubspannung Q/A; bei anderen Querschnittsformen (I-Profil, Kreis) gilt ein anderer Faktor.
Q ist eine Kraft, b und h sind Längen. τmax wird als Spannung ausgegeben.
Nachweis der Schubspannung neben der Biegespannung bei kurzen, hoch belasteten Trägern und Konsolen mit Rechteckquerschnitt, wo Schub maßgebend werden kann.
Homogener, linear-elastischer Rechteckquerschnitt und reine Querkraftschubspannung ohne gleichzeitige Torsion; für dünnwandige, zusammengesetzte oder nicht rechteckige Querschnitte gilt eine andere Verteilung und ein anderer Formfaktor.
Typischer Fehler: Den Faktor 1,5 nicht vergessen und τmax nicht mit der mittleren Schubspannung Q/A gleichsetzen.
Nachweis der Schubspannung neben der Biegespannung bei kurzen, hoch belasteten Trägern und Konsolen mit Rechteckquerschnitt, wo Schub maßgebend werden kann.
Q ist die an der betrachteten Stelle wirkende Querkraft, b die Querschnittsbreite und h die Querschnittshöhe in Kraftrichtung.
Homogener, linear-elastischer Rechteckquerschnitt und reine Querkraftschubspannung ohne gleichzeitige Torsion; für dünnwandige, zusammengesetzte oder nicht rechteckige Querschnitte gilt eine andere Verteilung und ein anderer Formfaktor.