Âout=K·Âin/√{[1−(2πfT₀)²]²+[2D·2πfT₀]²}
Ein schwach gedämpftes PT2-System kann Frequenzen nahe seiner Eigenfrequenz verstärken, obwohl hohe Frequenzen stark abgeschwächt werden.
Ein schwach gedämpftes PT2-System kann Frequenzen nahe seiner Eigenfrequenz verstärken, obwohl hohe Frequenzen stark abgeschwächt werden.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Ein schwach gedämpftes PT2-System kann Frequenzen nahe seiner Eigenfrequenz verstärken, obwohl hohe Frequenzen stark abgeschwächt werden.
K=1, D=0,2, T₀=1 s, Âin=1 und f=1/(2π)≈0,1592 Hz ergeben 2πfT₀=1. Der Nenner ist dann 2D=0,4 und die Ausgangsamplitude beträgt 2,5 – eine deutliche Resonanzüberhöhung.
Lineares zeitinvariantes PT2-System im eingeschwungenen sinusförmigen Zustand mit positiver Dämpfung. Totzeit, Nullstellen, zusätzliche Pole, Nichtlinearität, Sättigung und Einschwinganteile fehlen.
Der Rechner zeigt, wie ein System zweiter Ordnung periodische Eingangssignale überträgt. Im Gegensatz zum PT1-System kann ein schwach gedämpftes PT2-System eine Frequenz nahe seiner Eigenfrequenz deutlich verstärken – wichtig für Schwingungen, Sensoren und Regelkreise.
PT2 bezeichnet ein proportional wirkendes System zweiter Ordnung. Sein normierter Nenner lautet 1+2DT₀s+T₀²s². Im Frequenzgang wird s durch jω ersetzt. Der Betrag des entstehenden komplexen Quotienten bestimmt das Verhältnis von Ausgangs- zu Eingangsamplitude.
Âout=K·Âin/√{[1−(2πfT₀)²]²+[2D·2πfT₀]²}
Frequenzgang: G(jω)=K/[1−(ωT₀)²+j·2DωT₀]Betrag: |G|=K/√{[1−(ωT₀)²]²+(2DωT₀)²}ω=2πfÂout=|G|·Âin| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Stationäre Ausgangsamplitude Âout | Scheitelamplitude des eingeschwungenen Ausgangssinus. Mit zulässigem Mess-, Schwingungs- oder Bauteilbereich vergleichen; Werte über K·Âin zeigen eine dynamische Resonanzüberhöhung. |
| Statische Verstärkung K | Verhältnis von Ausgangs- zu Eingangsamplitude im sehr langsamen Grenzfall. Aus stationären Betriebspunkten oder dem PT2-Modell übernehmen. |
| Dämpfungsgrad D | Dimensionsloses Maß der Dämpfung. Kleine Werte ermöglichen eine starke Resonanzüberhöhung; aus Modellparametern oder einer gemessenen Ausschwingkurve bestimmen. |
| Eigenzeit T₀ | Kehrwert der ungedämpften Eigenkreisfrequenz ω₀. Aus dem PT2-Modell oder aus Peakabstand und Dämpfung bestimmen. |
| Eingangsamplitude Âin | Abstand zwischen Mittelwert und positivem Scheitel des sinusförmigen Eingangs. Einen Spitze-zu-Spitze-Wert durch zwei teilen; keinen Effektivwert eintragen. |
| Anregungsfrequenz f | Anzahl vollständiger Sinusperioden je Sekunde. Aus Signalgenerator, Drehzahlanregung oder Spektralanalyse übernehmen; f=0 ist der statische Grenzfall. |
K ist die statische Verstärkung. D ist der Dämpfungsgrad aus Modell oder gemessener Ausschwingkurve. T₀ ist die Eigenzeit, also 1/ω₀. Âin ist die Scheitelamplitude relativ zum Mittelwert und f die Anregungsfrequenz in vollständigen Perioden pro Sekunde. Alle Modellparameter müssen zum gleichen Betriebspunkt gehören.
K aus stationären Messungen bestimmen, D aus dem Abklingen und T₀ aus Modellparametern oder Peakabständen gewinnen. Die relevante Anregungsfrequenz aus Signalgenerator, Drehzahlordnung oder Spektrum übernehmen. Berechnete Ausgangsamplitude mit zulässigem Schwingungs-, Mess- oder Bauteilbereich vergleichen und besonders Frequenzen um 1/(2πT₀) untersuchen.
Mit K=1, D=0,2, T₀=1 s und Âin=1 wird bei f=1/(2π)≈0,1592 Hz der normierte Frequenzwert ωT₀=1. Der Betragsnenner ist dann 2D=0,4 und Âout=2,5. Das System verstärkt diese Anregung also auf das 2,5-Fache.
Bei f→0 nähert sich Âout dem statischen Wert K·Âin. Für kleine D kann vor der Eigenfrequenz eine Resonanzspitze entstehen; bei D<1/√2 liegt ihr Maximum bei ωr=√(1−2D²)/T₀. Große Dämpfung unterdrückt die Überhöhung. Bei hohen Frequenzen fällt der Betrag ungefähr mit 1/f².
f wird in Hertz eingegeben und intern mit ω=2πf in Radiant pro Sekunde umgerechnet. T₀ wird auf Sekunden bezogen; ωT₀ ist dimensionslos. Ein- und Ausgangsamplitude werden in derselben konsistenten Skala behandelt.
Nützlich für Resonanzabschätzung, Schwingungsversuche, periodische Störungen, Sensor- und Filtermodelle, rotierende Anregungen und den Einstieg in PT2-Bode-Diagramme.
Gültig für ein lineares zeitinvariantes PT2-Modell im eingeschwungenen Sinusbetrieb. Nicht enthalten sind Einschwingvorgang, Mittelwert, Phasenlage, Totzeit, Nullstellen, weitere Pole, Sättigung und nichtlineare Dämpfung. Ein sehr großer berechneter Wert kann in der Realität durch Begrenzungen oder Modellabweichungen gekappt werden.
Typischer Fehler: Keine Spitze-zu-Spitze- oder Effektivwerte als Scheitelamplitude verwenden. Hertz und rad/s nicht verwechseln. Die ungedämpfte Eigenfrequenz 1/T₀ ist nicht bei jeder Dämpfung exakt die Frequenz der größten Amplitude. Ein hoher Resonanzwert ist eine Warnung, keine zulässige Betriebsfreigabe.
Nützlich für Resonanzabschätzung, Schwingungsversuche, periodische Störungen, Sensor- und Filtermodelle, rotierende Anregungen und den Einstieg in PT2-Bode-Diagramme.
K ist die statische Verstärkung. D ist der Dämpfungsgrad aus Modell oder gemessener Ausschwingkurve. T₀ ist die Eigenzeit, also 1/ω₀. Âin ist die Scheitelamplitude relativ zum Mittelwert und f die Anregungsfrequenz in vollständigen Perioden pro Sekunde. Alle Modellparameter müssen zum gleichen Betriebspunkt gehören.
Gültig für ein lineares zeitinvariantes PT2-Modell im eingeschwungenen Sinusbetrieb. Nicht enthalten sind Einschwingvorgang, Mittelwert, Phasenlage, Totzeit, Nullstellen, weitere Pole, Sättigung und nichtlineare Dämpfung. Ein sehr großer berechneter Wert kann in der Realität durch Begrenzungen oder Modellabweichungen gekappt werden.