E = ½ · k · x²
Die Energie wächst quadratisch mit der Auslenkung; doppelte Auslenkung speichert viermal so viel.
Die Energie wächst quadratisch mit der Auslenkung; doppelte Auslenkung speichert viermal so viel.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Energie wächst quadratisch mit der Auslenkung; doppelte Auslenkung speichert viermal so viel.
½ · 1.000 N/m · 0,1² m² = 5 J.
Lineare Feder ohne Dämpfung und bleibende Verformung.
Der Rechner bestimmt aus zwei bekannten Größen unter Federenergie E, Federrate k und Auslenkung x die jeweils dritte, für eine lineare Feder. Er zeigt anhand von Bogen und Katapult, warum die gespeicherte Energie quadratisch mit dem Auslenkungsweg wächst – nicht linear wie die Federkraft selbst.
Die in einer linearen Feder gespeicherte elastische Energie ist E = ½·k·x². Anders als die Federkraft, die linear mit der Auslenkung wächst, steigt die gespeicherte Energie quadratisch – eine Verdopplung der Auslenkung vervierfacht die gespeicherte Energie.
Beim Spannen eines Bogens wird potenzielle Energie in den gebogenen Wurfarmen gespeichert und beim Loslassen in kinetische Energie des Pfeils umgewandelt. Da die gespeicherte Energie quadratisch mit dem Auslenkungsweg (der Zuglänge) wächst, führt bereits eine moderate Vergrößerung der Zuglänge zu einem deutlich spürbaren Energiegewinn – ein Grund, warum Bogenbauart und Zuglänge die Pfeilgeschwindigkeit stark beeinflussen.
E = ½ · k · x²
E = ½ · k · x²x = √(2·E/k)k = 2·E/x²| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Federenergie E | Die elastisch in der Feder gespeicherte Energie, die bei Entlastung wieder abgegeben wird. |
| Federrate k | Die Federrate. Woher: Datenblatt der Feder oder die Steigung der Kraft-Weg-Kennlinie (siehe Federkraft-Rechner). |
| Auslenkung x | Die Auslenkung relativ zur unbelasteten Länge der Feder. |
Gib zwei der drei Größen ein. Für die Federenergie werden Federrate und Auslenkung benötigt, für die Auslenkung Federenergie und Federrate (per Wurzel), für die Federrate Federenergie und Auslenkung. Die Formel gilt nur im linear-elastischen Bereich der Feder.
Wähle die gesuchte Zielgröße und trage die beiden bekannten Werte mit Einheit ein. Da x quadratisch eingeht, verliert die Auflösung nach x das Vorzeichen der ursprünglichen Auslenkungsrichtung.
Gegeben sind k = 1.000 N/m und x = 0,1 m. Einsetzen ergibt E = 0,5 · 1.000 N/m · 0,1² m² = 5 J.
Eine gespeicherte Energie von 5 J zeigt, wie viel Arbeit beim Spannen der Feder auf diese Auslenkung verrichtet wurde und beim Entspannen wieder freigesetzt werden kann. Bei doppelter Auslenkung (0,2 m statt 0,1 m) würde sich diese Energie auf 20 J vervierfachen, nicht nur verdoppeln.
Die SI-Einheit ist Joule (J = N·m). Federrate wird in N/m angegeben, Auslenkung in Metern; bei Verwendung von mm für die Auslenkung muss vor dem Einsetzen in SI-Einheiten umgerechnet werden, da x quadratisch eingeht.
Die beim Spannen einer Feder verrichtete Arbeit ist die Fläche unter der Kraft-Weg-Kurve. Da die Kraft F = k·x selbst linear mit der Auslenkung wächst, ist diese Fläche ein Dreieck mit den Schenkellängen x und k·x; ihre Fläche beträgt ½·x·(k·x) = ½·k·x². Jede zusätzliche Auslenkung erfordert also nicht nur mehr Weg, sondern zugleich eine bereits höhere Kraft, wodurch sich beide Effekte multiplizieren und die gespeicherte Energie quadratisch statt linear wächst.
Federenergie-Berechnungen werden bei der Auslegung von Federspeichern, Katapulten und Spannvorrichtungen, in der Fahrwerksauslegung zur Abschätzung aufgenommener Stoßenergie sowie bei Sicherheitsbetrachtungen für vorgespannte Federn verwendet.
Die Formel gilt nur im linear-elastischen Bereich der Feder, in dem F = k·x gilt. Oberhalb der Proportionalitätsgrenze oder bei Erreichen der Blocklage weicht die tatsächlich gespeicherte Energie von diesem einfachen quadratischen Zusammenhang ab, da dann auch die Kraft-Weg-Kennlinie nicht mehr linear ist.
Typischer Fehler: Den quadratischen Zusammenhang nicht mit einem linearen verwechseln: Doppelte Auslenkung bedeutet vierfache Energie, nicht doppelte. Außerdem Auslenkungseinheiten vor dem Einsetzen konsequent in Meter umrechnen, da ein Einheitenfehler bei x quadratisch in das Ergebnis eingeht.
Weil die Energie die Fläche unter der linear wachsenden Kraft-Weg-Kurve ist. Diese Fläche wächst mit dem Quadrat der Auslenkung, während die Kraft selbst nur linear wächst.
Die beim Spannen gespeicherte Energie E = ½·k·x² wird beim Loslassen näherungsweise vollständig in kinetische Energie des Pfeils umgewandelt; eine größere Zuglänge erhöht die gespeicherte Energie quadratisch und damit spürbar die erreichbare Geschwindigkeit.
Nein, oberhalb der Proportionalitätsgrenze oder bei Kontakt der Federwindungen weicht die reale Kraft-Weg-Kennlinie vom linearen Modell ab, wodurch auch die einfache quadratische Energieformel nicht mehr exakt gilt.