ns = 60f/p; s = (ns−n)/ns
Im Motorbetrieb läuft der Läufer unterhalb der Synchrondrehzahl; die relative Differenz ist der Schlupf.
Im Motorbetrieb läuft der Läufer unterhalb der Synchrondrehzahl; die relative Differenz ist der Schlupf.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Im Motorbetrieb läuft der Läufer unterhalb der Synchrondrehzahl; die relative Differenz ist der Schlupf.
Bei 50 Hz und p=2 beträgt ns=1.500 min⁻¹. Mit n=1.440 min⁻¹ folgt s=0,04 beziehungsweise 4 %.
Stationärer Motorbetrieb mit bekannter Grundfrequenz und ganzzahliger Polpaarzahl; Generatorbetrieb, Oberwellenfelder und Drehzahlschwankungen fehlen.
Der Rechner ordnet eine gemessene Motordrehzahl der elektrischen Drehfelddrehzahl zu. Er eignet sich für Typenschildkontrolle, Labor und das Verständnis, warum ein Asynchronmotor unter Last nicht synchron läuft.
Das Drehfeld rotiert mit ns=60f/p in min⁻¹. Im Motorbetrieb liegt die Läuferdrehzahl n darunter; s=(ns−n)/ns. Der Schlupf erzeugt die Relativbewegung, die für Läuferinduktion und Drehmoment nötig ist.
ns = 60f/p; s = (ns−n)/ns
ns = 60f/ps = (ns−n)/nsf₂ = s·f₁| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Schlupf s | Relative Drehzahldifferenz zwischen Drehfeld und Läufer; 0,04 entspricht 4 %. |
| Ständerfrequenz f₁ | Elektrische Grundfrequenz der Ständerspannung, bei Netzbetrieb meist 50 Hz oder 60 Hz. |
| Polpaarzahl p | Anzahl der magnetischen Polpaare; ein vierpoliger Motor besitzt p=2, nicht p=4. |
| Gemessene Läuferdrehzahl n | Mechanische Wellendrehzahl im selben stationären Betriebspunkt wie die Frequenz. |
f ist die elektrische Grundfrequenz am Ständer, bei Umrichterbetrieb also die tatsächliche Ausgangsfrequenz. p zählt Polpaare: 2 Pole bedeuten p=1, 4 Pole p=2. n ist die zeitgleich gemessene mechanische Wellendrehzahl.
Lies Frequenz und Polzahl aus Netz/Umrichter und Motordaten, wandle die Polzahl in Polpaare um und miss n im stabilen Lastpunkt. Berechne s und vergleiche es mit Typenschild und Belastung.
50 Hz und p=2 ergeben ns=1.500 min⁻¹. Bei 1.440 min⁻¹ beträgt die Differenz 60 min⁻¹ und s=60/1.500=0,04=4 %.
Größerer positiver Schlupf bedeutet bei gleichem Motor meist höhere Belastung, darf aber nicht ohne Kennlinie als direkte Drehmomentmessung verwendet werden. s=1 ist Stillstand, s=0 idealer Synchronismus.
f in Hz, n in min⁻¹ oder rad/s, p ganzzahlig dimensionslos. s wird als Dezimalzahl ausgegeben; mit 100 multiplizieren ergibt Prozent.
Asynchronmotor-Typenschild verstehen, Laständerungen beurteilen, Frequenzumrichter-Betrieb prüfen und Läuferfrequenz f₂=s·f₁ vorbereiten.
Der Rechner ist auf stationären Motorbetrieb 0≤s≤1 begrenzt. Generatorischer Betrieb mit negativem Schlupf, Oberwellenfelder, Polumschaltung und dynamische Drehzahländerungen sind nicht enthalten.
Typischer Fehler: Die häufigste Verwechslung ist Polzahl statt Polpaarzahl: Ein vierpoliger Motor hat p=2. Außerdem Netzfrequenz nicht einsetzen, wenn ein Umrichter eine andere Grundfrequenz ausgibt.
Asynchronmotor-Typenschild verstehen, Laständerungen beurteilen, Frequenzumrichter-Betrieb prüfen und Läuferfrequenz f₂=s·f₁ vorbereiten.
f ist die elektrische Grundfrequenz am Ständer, bei Umrichterbetrieb also die tatsächliche Ausgangsfrequenz. p zählt Polpaare: 2 Pole bedeuten p=1, 4 Pole p=2. n ist die zeitgleich gemessene mechanische Wellendrehzahl.
Der Rechner ist auf stationären Motorbetrieb 0≤s≤1 begrenzt. Generatorischer Betrieb mit negativem Schlupf, Oberwellenfelder, Polumschaltung und dynamische Drehzahländerungen sind nicht enthalten.