τ = 16·T/(π·d³); S = τzul/τ
Die Torsionsspannung wächst linear mit dem Moment und fällt mit der dritten Potenz des Durchmessers; kleine Durchmesseränderungen wirken daher überproportional.
Die Torsionsspannung wächst linear mit dem Moment und fällt mit der dritten Potenz des Durchmessers; kleine Durchmesseränderungen wirken daher überproportional.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Torsionsspannung wächst linear mit dem Moment und fällt mit der dritten Potenz des Durchmessers; kleine Durchmesseränderungen wirken daher überproportional.
T=200 N·m, d=30 mm und τzul=100 MPa ergeben τ=16·200/(π·0,03³)≈37,7 MPa und S=100/37,7≈2,65.
Reine Torsion einer Vollwelle mit Kreisquerschnitt ohne Kerben, Biegung oder Dauerfestigkeitsnachweis; kein Ersatz für einen vollständigen Nachweis nach DIN 743.
Der Rechner bestimmt Torsionsspannung und Sicherheitsfaktor einer Vollwelle mit Kreisquerschnitt unter reiner Torsion, eine schnelle Vorabschätzung neben dem vollständigen Nachweis nach DIN 743.
Bei reiner Torsion einer Vollwelle gilt τ=16·T/(π·d³). Der Sicherheitsfaktor S=τzul/τ vergleicht diese Spannung mit einem zulässigen Grenzwert.
τ = 16·T/(π·d³); S = τzul/τ
τ = 16·T/(π·d³)S = τzul/τ| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Sicherheitsfaktor S | Verhältnis der zulässigen zur vorhandenen Torsionsspannung. |
| Torsionsmoment T | Zu übertragendes Torsionsmoment im betrachteten Wellenquerschnitt. |
| Wellendurchmesser d | Durchmesser der Vollwelle am betrachteten Querschnitt. |
| Zulässige Torsionsspannung τzul | Werkstoff- und anwendungsabhängiger Grenzwert, z. B. aus Roloff/Matek-Richtwerten oder einer vorgegebenen Auslegungsvorgabe. |
T ist das zu übertragende Torsionsmoment, d der Wellendurchmesser am betrachteten Querschnitt und τzul die zulässige Torsionsspannung des Werkstoffs.
T aus der Antriebsauslegung, d aus der Konstruktionszeichnung und τzul aus Werkstoffkennwerten oder einer Auslegungsrichtlinie übernehmen.
T=200 N·m, d=30 mm und τzul=100 MPa ergeben τ≈37,7 MPa und S≈2,65.
S<1 bedeutet rechnerisches Versagen; S deutlich über 1 zeigt Reserve, kann aber auch auf überdimensionierten Durchmesser hinweisen.
T ist ein Drehmoment, d eine Länge und τzul eine Spannung. S ist dimensionslos.
Erste Überschlagsrechnung bei der Wellendimensionierung, bevor eine vollständige Dauerfestigkeitsberechnung erfolgt.
Reine Torsion ohne gleichzeitige Biegung, ohne Kerbwirkung und ohne Dauerfestigkeitsnachweis; kein Ersatz für eine vollständige Berechnung nach DIN 743.
Typischer Fehler: Nicht den Wellendurchmesser mit dem Kerndurchmesser an einer Nut oder Verzahnung verwechseln, wo die tatsächliche Spannung höher liegt.
Erste Überschlagsrechnung bei der Wellendimensionierung, bevor eine vollständige Dauerfestigkeitsberechnung erfolgt.
T ist das zu übertragende Torsionsmoment, d der Wellendurchmesser am betrachteten Querschnitt und τzul die zulässige Torsionsspannung des Werkstoffs.
Reine Torsion ohne gleichzeitige Biegung, ohne Kerbwirkung und ohne Dauerfestigkeitsnachweis; kein Ersatz für eine vollständige Berechnung nach DIN 743.