φ = T·l/(G·Ip); Ip = π·d⁴/32
Der Verdrehwinkel wächst mit Moment und Länge und fällt mit der vierten Potenz des Durchmessers.
Der Verdrehwinkel wächst mit Moment und Länge und fällt mit der vierten Potenz des Durchmessers.
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Der Verdrehwinkel wächst mit Moment und Länge und fällt mit der vierten Potenz des Durchmessers.
T=200 N·m, l=1 m, G=81 GPa und d=30 mm ergeben Ip≈7,95·10⁻⁸ m⁴ und φ≈1,78°.
Lineare Elastizität, konstanter Querschnitt und konstantes Torsionsmoment über die Länge l; Kerbwirkung, Wellenabsätze und plastische Verformung fehlen.
Der Rechner ergänzt die Torsionsspannung um die elastische Verformung: den Verdrehwinkel zwischen den beiden Enden eines tordierten Wellenabschnitts.
Für eine Vollwelle mit polarem Flächenträgheitsmoment Ip=π·d⁴/32 gilt φ=T·l/(G·Ip). Der Verdrehwinkel ist proportional zu Moment und Länge und fällt mit der vierten Potenz des Durchmessers.
φ = T·l/(G·Ip); Ip = π·d⁴/32
φ = T·l/(G·Ip)Ip = π·d⁴/32| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Verdrehwinkel φ | Elastische Verdrehung zwischen den beiden Enden des betrachteten Wellenabschnitts. |
| Torsionsmoment T | Zu übertragendes Torsionsmoment. |
| Wellenlänge l | Länge des betrachteten, gleichmäßig belasteten Wellenabschnitts. |
| Schubmodul G | Werkstoffkennwert; Baustahl etwa 81 GPa, Aluminiumlegierungen etwa 26 GPa. |
| Wellendurchmesser d | Durchmesser der Vollwelle über die betrachtete Länge. |
T ist das Torsionsmoment, l die Länge des betrachteten Wellenabschnitts, G der Schubmodul des Werkstoffs und d der Wellendurchmesser.
T und d wie bei der Torsionsspannung übernehmen, l als tatsächliche Länge zwischen den betrachteten Querschnitten einsetzen und G dem Werkstoff entnehmen.
T=200 N·m, l=1 m, G=81 GPa und d=30 mm ergeben Ip≈7,95·10⁻⁸ m⁴ und φ≈1,78°.
Ein zu großer Verdrehwinkel kann bei Werkzeugmaschinen oder Messwellen die Positioniergenauigkeit beeinträchtigen, selbst wenn die Spannung unkritisch ist.
T ist ein Drehmoment, l eine Länge, G eine Spannung (Schubmodul) und d eine Länge. φ wird als Winkel ausgegeben.
Abschätzung der Torsionssteifigkeit von Antriebswellen, Torsionsstäben und Messwellen in der Konstruktion.
Lineare Elastizität, konstanter Querschnitt und konstantes Moment über die Länge l; Kerbwirkung, Wellenabsätze und plastische Verformung fehlen.
Typischer Fehler: Nicht den Elastizitätsmodul E anstelle des Schubmoduls G einsetzen; beide unterscheiden sich um den Faktor 2(1+ν).
Abschätzung der Torsionssteifigkeit von Antriebswellen, Torsionsstäben und Messwellen in der Konstruktion.
T ist das Torsionsmoment, l die Länge des betrachteten Wellenabschnitts, G der Schubmodul des Werkstoffs und d der Wellendurchmesser.
Lineare Elastizität, konstanter Querschnitt und konstantes Moment über die Länge l; Kerbwirkung, Wellenabsätze und plastische Verformung fehlen.