F = m·(g+a); Newtonsche Bewegungsgleichung, Dubbel Fördertechnik U 2.5 Hubwerke (Beschleunigung der Hublast)

Dynamische Seilzugkraft beim Beschleunigen eines Hubwerks

Beim Beschleunigen nach oben addiert sich die Beschleunigung zur Erdbeschleunigung; beim Abbremsen einer Hubbewegung wirkt sie entgegengesetzt.

MINTSI
01

Eingaben

Zugkraft im Seil während der Beschleunigungsphase.

Masse der angehobenen Last einschließlich Lastaufnahmemittel.

Ortsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s².

Zusätzliche Beschleunigung beim Anfahren (positiv) oder Abbremsen (negativ einzusetzen) der Hubbewegung.

02

Ergebnis

Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.

Rechenweg

F = m·(g+a)

Beim Beschleunigen nach oben addiert sich die Beschleunigung zur Erdbeschleunigung; beim Abbremsen einer Hubbewegung wirkt sie entgegengesetzt.

Eingaben verstehen
  • Seilzugkraft FZugkraft im Seil während der Beschleunigungsphase.
  • Lastmasse mMasse der angehobenen Last einschließlich Lastaufnahmemittel.
  • Erdbeschleunigung gOrtsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s².
  • Beschleunigung aZusätzliche Beschleunigung beim Anfahren (positiv) oder Abbremsen (negativ einzusetzen) der Hubbewegung.
Beispiel

m=1.000 kg, g=9,81 m/s² und a=0,5 m/s² ergeben F=1.000·10,31=10.310 N.

Annahmen und Grenzen

Starres, masseloses Seil und vertikale Hubbewegung ohne Pendeln; Seildehnung, Trommelträgheit und Schwingungseffekte beim Anfahren fehlen.

Fachartikel

Dynamische Seilzugkraft beim Beschleunigen eines Hubwerks verstehen

Der Rechner bestimmt die Seilzugkraft beim Anfahren oder Abbremsen eines Hubwerks, wenn zur reinen Gewichtskraft eine zusätzliche Beschleunigung hinzukommt.

Was beschreibt diese Größe?

Beim Beschleunigen einer Last senkrecht nach oben addiert sich die Beschleunigung a zur Erdbeschleunigung g: F=m·(g+a). Beim Abbremsen einer Aufwärtsbewegung wirkt a in negativer Richtung und verringert die Seilkraft entsprechend.

Formel und Variablen

F = m·(g+a)

  • F = m·(g+a)
Symbol / EingabeBedeutung
Seilzugkraft FZugkraft im Seil während der Beschleunigungsphase.
Lastmasse mMasse der angehobenen Last einschließlich Lastaufnahmemittel.
Erdbeschleunigung gOrtsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s².
Beschleunigung aZusätzliche Beschleunigung beim Anfahren (positiv) oder Abbremsen (negativ einzusetzen) der Hubbewegung.

Eingaben richtig wählen

m ist die angehobene Masse, g die Erdbeschleunigung und a die zusätzliche Beschleunigung beim Anfahren (positiv) oder Abbremsen (negativ).

So benutzt du den Rechner

m aus der Last einschließlich Lastaufnahmemittel übernehmen; a aus der Anfahr- beziehungsweise Bremsrampe des Hubwerksantriebs.

Schritt-für-Schritt-Beispiel

m=1.000 kg, g=9,81 m/s² und a=0,5 m/s² ergeben F=1.000·10,31=10.310 N.

Ergebnis und Einheiten verstehen

Je ruckartiger der Anfahrvorgang, desto größer a und damit die dynamische Zusatzbelastung des Seils gegenüber der reinen Gewichtskraft m·g.

m ist eine Masse, g und a sind Beschleunigungen. F wird als Kraft ausgegeben.

Passender nächster Rechenschritt

Der resultierende Sicherheitsfaktor gegenüber der Bruchkraft ergibt sich mit Sicherheitsfaktor eines Seils.

Typische Anwendungen

Auslegung von Hubwerksseilen und -ketten unter Berücksichtigung von Anfahr- und Bremsstößen, Grundlage für die Wahl des Sicherheitsfaktors.

Annahmen, Grenzen und typische Fehler

Starres, masseloses Seil und rein vertikale Bewegung ohne Pendeln; Seildehnung, Trommelträgheit, Schwingungen und ruckhafte Stöße jenseits der eingesetzten mittleren Beschleunigung fehlen.

Typischer Fehler: Beim Abbremsen einer Aufwärtsfahrt a nicht versehentlich positiv einsetzen; dies würde die Seilkraft überschätzen statt sie zu verringern.

Häufige Fragen

Wofür ist „Dynamische Seilzugkraft beim Beschleunigen eines Hubwerks“ gedacht?

Auslegung von Hubwerksseilen und -ketten unter Berücksichtigung von Anfahr- und Bremsstößen, Grundlage für die Wahl des Sicherheitsfaktors.

Woher kommen die Eingabewerte?

m ist die angehobene Masse, g die Erdbeschleunigung und a die zusätzliche Beschleunigung beim Anfahren (positiv) oder Abbremsen (negativ).

Was bildet das Ergebnis nicht ab?

Starres, masseloses Seil und rein vertikale Bewegung ohne Pendeln; Seildehnung, Trommelträgheit, Schwingungen und ruckhafte Stöße jenseits der eingesetzten mittleren Beschleunigung fehlen.

Quellen, Methodik und Review

Die methodischen Grundsätze, Quellenhierarchie und automatisierten Prüfungen sind auf der Methodikseite dokumentiert. Methodik ansehen

Verantwortlich
NormCalc-Redaktion
Zuletzt aktualisiert
2026-09-17