F = m · a
Kraft ist proportional zu Masse und Beschleunigung; Reibungs- und Gegenkräfte müssen zusätzlich bilanziert werden.
Kraft ist proportional zu Masse und Beschleunigung; Reibungs- und Gegenkräfte müssen zusätzlich bilanziert werden.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Kraft ist proportional zu Masse und Beschleunigung; Reibungs- und Gegenkräfte müssen zusätzlich bilanziert werden.
100 kg · 10 m/s² = 1.000 N.
Geradlinige Translation; Gewicht, Reibung und Luftwiderstand sind nicht enthalten.
Der Rechner bestimmt aus zwei bekannten Größen unter Kraft F, Masse m und Beschleunigung a die jeweils dritte, basierend auf dem zweiten Newtonschen Gesetz. Er erklärt den Unterschied zwischen Masse und Gewichtskraft und zeigt, warum stets die resultierende (Netto-)Kraft gemeint ist.
Nach dem zweiten Newtonschen Gesetz ist die auf einen Körper wirkende resultierende Kraft proportional zu seiner Masse und der dadurch verursachten Beschleunigung: F = m·a. Bei mehreren gleichzeitig wirkenden Kräften ist F die Vektorsumme aller Einzelkräfte.
Ein leerer und ein voll beladener Einkaufswagen lassen sich unterschiedlich leicht anschieben: Für dieselbe Beschleunigung braucht der schwerere, voll beladene Wagen eine deutlich größere Kraft, weil seine Masse größer ist.
F = m · a
F = m · am = F / aa = F / m| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Resultierende Kraft F | Die gesamte, in Bewegungsrichtung wirkende Nettokraft – die Summe aller Einzelkräfte, die den Körper tatsächlich beschleunigen (Gegenkräfte wie Reibung sind bereits abgezogen). Woher: Kraftmessung (Kraftmessdose, Federwaage) oder, wenn sie gesucht ist, aus m·a. Positiv in Richtung der positiven Achse. |
| Masse m | Die träge Masse des Körpers – wie viel Materie beschleunigt werden muss, unabhängig vom Gewicht an einem bestimmten Ort. Woher: Wiegen (Waage) oder aus einer Zeichnung/Stückliste; Anbauteile oder Zuladung nur mitrechnen, wenn sie sich mitbewegen. |
| Beschleunigung a | Die zeitliche Änderung der Geschwindigkeit in derselben Richtung wie F. Woher: Messung (Beschleunigungssensor oder Δv/Δt aus zwei Geschwindigkeiten), eine Auslegungsvorgabe oder als Ergebnis aus F/m. Positiv in Bewegungsrichtung, negativ entgegengesetzt. |
Gib zwei der drei Größen ein. Für die Kraft werden Masse und Beschleunigung benötigt, für die Masse Kraft und Beschleunigung, für die Beschleunigung Kraft und Masse. F bezeichnet dabei die resultierende Kraft in Bewegungsrichtung, nicht zwangsläufig eine einzelne angreifende Kraft.
Wähle die gesuchte Zielgröße und trage die beiden bekannten Werte mit Einheit ein. Wirken mehrere Kräfte auf den Körper (z. B. Antriebskraft und Reibung), bilde zunächst deren Vektorsumme in Bewegungsrichtung, bevor du das Ergebnis als F einträgst.
Gegeben sind m = 100 kg und a = 10 m/s². Einsetzen ergibt F = 100 kg · 10 m/s² = 1.000 N. Diese Kraft ist die resultierende Netto-Kraft, die nötig ist, um die 100-kg-Masse mit 10 m/s² zu beschleunigen; entgegenwirkende Kräfte wie Reibung müssten zusätzlich überwunden werden.
Eine resultierende Kraft von 1.000 N bedeutet, dass die Masse von 100 kg unter dieser Netto-Kraft eine Beschleunigung von 10 m/s² erfährt. Ist die tatsächlich aufgebrachte Antriebskraft größer als 1.000 N, wird die Differenz von entgegenwirkenden Kräften wie Reibung oder Luftwiderstand aufgezehrt.
Die SI-Einheit der Kraft ist Newton (N = kg·m/s²). Größere Kräfte werden in kN angegeben, im angloamerikanischen Raum ist lbf gebräuchlich; 1 lbf entspricht etwa 4,448 N.
Die Beziehung F = m·a wird bei der Auslegung von Antrieben, Bremsen, Förderanlagen, Fahrzeugbeschleunigung und in der Strukturmechanik zur Abschätzung dynamischer Lasten verwendet.
Die Formel gilt für die resultierende Kraft auf einen Körper mit konstanter Masse bei nicht-relativistischen Geschwindigkeiten. Ändert sich die Masse während des Vorgangs (z. B. bei einer Rakete durch Treibstoffverbrauch), ist die allgemeinere Impulsform F = dp/dt erforderlich. Rotationsbewegungen benötigen zusätzlich die entsprechende Drehmomentgleichung.
Typischer Fehler: Masse und Gewichtskraft nicht verwechseln: Die Gewichtskraft ist selbst eine Kraft (Gewichtskraft = m·g) und darf nicht direkt als Masse in F = m·a eingesetzt werden. Außerdem ist F die resultierende Kraft aller Einzelkräfte, nicht automatisch eine einzelne angreifende Kraft wie eine Antriebs- oder Zugkraft.
Nur wenn ausschließlich die Schwerkraft wirkt und keine anderen Kräfte wie Auftrieb oder Reibung vorhanden sind. Allgemein ist F die Vektorsumme aller angreifenden Kräfte.
Dann muss zunächst die resultierende (Netto-)Kraft durch Vektoraddition aller Einzelkräfte bestimmt werden, bevor F = m·a angewendet wird.
Bei Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit gilt die klassische Form nicht mehr exakt; im technischen Alltag mit deutlich niedrigeren Geschwindigkeiten ist sie jedoch eine sehr gute Näherung.