ρ = m/V

Dichte-Rechner aus Masse und Volumen

Dichte beschreibt Masse pro Volumen und beeinflusst Gewicht, Auftrieb und Trägheit.

MINTSI
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Eingaben

Die Masse je Kubikmeter des Stoffs – ein Materialkennwert, der bestimmt, wie schwer ein bestimmtes Volumen ist. Woher: Werkstofftabelle/Datenblatt (Richtwerte: Baustahl ≈ 7850 kg/m³, Wasser bei 4 °C = 1000 kg/m³, Aluminium ≈ 2700 kg/m³) oder als Ergebnis aus eigener Wäge- und Volumenmessung. Gilt nur bei der angegebenen Temperatur.

Die Masse der Probe oder des Bauteils, dessen Dichte bestimmt werden soll. Woher: Wiegen auf einer Waage; bei Flüssigkeiten leeres und gefülltes Gefäß wiegen und die Differenz verwenden.

Das geometrische oder verdrängte Volumen, das zur eingegebenen Masse m gehört. Woher: aus Abmessungen berechnen (z. B. Zylinder, Quader) oder durch Verdrängung in einer Messflüssigkeit ermitteln. Muss zur selben Probe gehören wie m.

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Ergebnis

Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.

Rechenweg

ρ = m / V

Dichte beschreibt Masse pro Volumen und beeinflusst Gewicht, Auftrieb und Trägheit.

Eingaben verstehen
  • Dichte ρ — Die Masse je Kubikmeter des Stoffs – ein Materialkennwert, der bestimmt, wie schwer ein bestimmtes Volumen ist. Woher: Werkstofftabelle/Datenblatt (Richtwerte: Baustahl ≈ 7850 kg/m³, Wasser bei 4 °C = 1000 kg/m³, Aluminium ≈ 2700 kg/m³) oder als Ergebnis aus eigener Wäge- und Volumenmessung. Gilt nur bei der angegebenen Temperatur.
  • Masse m — Die Masse der Probe oder des Bauteils, dessen Dichte bestimmt werden soll. Woher: Wiegen auf einer Waage; bei Flüssigkeiten leeres und gefülltes Gefäß wiegen und die Differenz verwenden.
  • Volumen V — Das geometrische oder verdrängte Volumen, das zur eingegebenen Masse m gehört. Woher: aus Abmessungen berechnen (z. B. Zylinder, Quader) oder durch Verdrängung in einer Messflüssigkeit ermitteln. Muss zur selben Probe gehören wie m.
Beispiel

7,85 kg / 0,001 m³ = 7.850 kg/m³ (Stahlwert).

Annahmen und Grenzen

Homogenes Material und konstante Temperatur.

Fachartikel

Dichte-Rechner aus Masse und Volumen verstehen

Der Rechner bestimmt aus zwei bekannten Größen unter Masse m, Volumen V und Dichte ρ die jeweils dritte. Er eignet sich, um Materialien zu identifizieren, Bauteilgewichte abzuschätzen oder Mischungsverhältnisse zu prüfen. Der Artikel erklärt den Unterschied zwischen Masse und Gewicht, warum die Dichte von Wasser temperaturabhängig ist und wie gleich große Bauteile aus unterschiedlichem Material extrem unterschiedlich schwer sein können.

Was beschreibt diese Größe?

Die Dichte ρ eines Stoffes ist seine Masse m bezogen auf das eingenommene Volumen V: ρ = m/V. Sie ist eine Stoffeigenschaft und hängt bei vielen Materialien zusätzlich von Temperatur und Druck ab, insbesondere bei Gasen und Flüssigkeiten.

Zwei gleich große Würfel aus Aluminium und Stahl mit je 1 Liter Volumen zeigen den Effekt deutlich: Der Aluminiumwürfel wiegt bei einer Dichte von rund 2.700 kg/m³ etwa 2,7 kg, der Stahlwürfel bei rund 7.800 kg/m³ etwa 7,8 kg – fast dreimal so viel bei identischem Volumen.

Formel und Variablen

ρ = m / V

  • ρ = m / V
  • m = ρ · V
  • V = m / ρ
Symbol / EingabeBedeutung
Dichte ρDie Masse je Kubikmeter des Stoffs – ein Materialkennwert, der bestimmt, wie schwer ein bestimmtes Volumen ist. Woher: Werkstofftabelle/Datenblatt (Richtwerte: Baustahl ≈ 7850 kg/m³, Wasser bei 4 °C = 1000 kg/m³, Aluminium ≈ 2700 kg/m³) oder als Ergebnis aus eigener Wäge- und Volumenmessung. Gilt nur bei der angegebenen Temperatur.
Masse mDie Masse der Probe oder des Bauteils, dessen Dichte bestimmt werden soll. Woher: Wiegen auf einer Waage; bei Flüssigkeiten leeres und gefülltes Gefäß wiegen und die Differenz verwenden.
Volumen VDas geometrische oder verdrängte Volumen, das zur eingegebenen Masse m gehört. Woher: aus Abmessungen berechnen (z. B. Zylinder, Quader) oder durch Verdrängung in einer Messflüssigkeit ermitteln. Muss zur selben Probe gehören wie m.

Eingaben richtig wählen

Gib zwei der drei Größen ein. Für die Dichte werden Masse und Volumen benötigt, für die Masse Dichte und Volumen, für das Volumen Masse und Dichte. Bei Flüssigkeiten und Gasen sollte die Dichte für die tatsächliche Temperatur angesetzt werden, nicht pauschal ein Tabellenwert bei 20 °C.

So benutzt du den Rechner

Wähle die gesuchte Zielgröße und trage die beiden bekannten Werte mit Einheit ein. Prüfe bei Flüssigkeiten, ob der verwendete Dichtewert zur vorliegenden Temperatur passt, da insbesondere Wasser eine ungewöhnliche Temperaturabhängigkeit besitzt.

Schritt-für-Schritt-Beispiel

Gegeben sind m = 7,85 kg und V = 0,001 m³ (entspricht 1 Liter). Einsetzen ergibt ρ = 7,85 kg / 0,001 m³ = 7.850 kg/m³, ein typischer Wert für Baustahl. Zum Vergleich: Aluminium liegt bei etwa 2.700 kg/m³, also gut ein Drittel davon.

Ergebnis und Einheiten verstehen

Eine Dichte von 7.850 kg/m³ bedeutet, dass ein Kubikmeter dieses Materials 7.850 kg wiegt. Für ein Bauteil mit bekanntem Volumen lässt sich daraus direkt die Masse abschätzen; für die Gewichtskraft muss zusätzlich mit der Erdbeschleunigung g multipliziert werden (Gewichtskraft = Masse · g).

Die SI-Einheit ist kg/m³. In Labor und Chemie ist g/cm³ gebräuchlich; es gilt 1 g/cm³ = 1.000 kg/m³. Wasser hat bei rund 4 °C mit etwa 999,97 kg/m³ seine maximale Dichte; bei 20 °C sind es etwa 998,2 kg/m³ und bei 100 °C nur noch etwa 958,4 kg/m³.

Warum ändert sich die Dichte von Wasser mit der Temperatur?

Wasser besitzt bei rund 4 °C seine höchste Dichte von etwa 999,97 kg/m³. Sowohl beim Erwärmen als auch beim weiteren Abkühlen unter 4 °C nimmt die Dichte ab – ein für Flüssigkeiten ungewöhnliches Verhalten, das auf die Struktur der Wasserstoffbrückenbindungen zurückgeht, die sich beim Annähern an den Gefrierpunkt ausbildet. Dadurch ist Eis leichter als flüssiges Wasser und schwimmt, während bei den meisten anderen Stoffen die feste Phase dichter als die flüssige ist.

Typische Anwendungen

Dichteberechnungen werden zur Materialidentifikation, zur Abschätzung von Bauteil- und Transportgewichten, zur Auslegung von Auftrieb und Schwimmfähigkeit sowie bei der Kontrolle von Mischungsverhältnissen in der Verfahrenstechnik verwendet.

Annahmen, Grenzen und typische Fehler

Die Formel setzt ein homogenes Material und ein eindeutig bestimmbares Volumen voraus. Bei porösen, geschichteten oder stark temperaturabhängigen Stoffen ist die Dichte nur für die angegebenen Bedingungen gültig; bei Gasen ändert sie sich zusätzlich merklich mit dem Druck.

Typischer Fehler: Masse und Gewicht(skraft) nicht verwechseln: Masse wird in kg angegeben und ist ortsunabhängig, Gewichtskraft in Newton hängt von der Erdbeschleunigung ab. Eine Dichteangabe ohne Temperatur ist bei Flüssigkeiten unvollständig, da etwa Wasser zwischen 0 °C und 100 °C keine konstante Dichte besitzt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Masse und Dichte?

Masse ist die absolute Stoffmenge eines Körpers in kg. Dichte setzt diese Masse ins Verhältnis zum Volumen und ist damit eine Materialeigenschaft, unabhängig von der Bauteilgröße.

Warum hat Wasser bei 4 °C die höchste Dichte?

Das liegt an der besonderen Struktur der Wasserstoffbrückenbindungen. Sowohl beim Erwärmen über als auch beim Abkühlen unter 4 °C nimmt die Dichte wieder ab.

Kann ich mit der Dichte ein Material identifizieren?

Näherungsweise ja, wenn Masse und Volumen genau bestimmt wurden. Bei ähnlichen Dichtewerten mehrerer Materialien braucht es zusätzliche Prüfverfahren.

Wie rechne ich g/cm³ in kg/m³ um?

Multipliziere den Wert in g/cm³ mit 1.000, um kg/m³ zu erhalten.