ρ = m / V
Dichte beschreibt Masse pro Volumen und beeinflusst Gewicht, Auftrieb und Trägheit.
Dichte beschreibt Masse pro Volumen und beeinflusst Gewicht, Auftrieb und Trägheit.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Dichte beschreibt Masse pro Volumen und beeinflusst Gewicht, Auftrieb und Trägheit.
7,85 kg / 0,001 m³ = 7.850 kg/m³ (Stahlwert).
Homogenes Material und konstante Temperatur.
Der Rechner bestimmt aus zwei bekannten Größen unter Masse m, Volumen V und Dichte ρ die jeweils dritte. Er eignet sich, um Materialien zu identifizieren, Bauteilgewichte abzuschätzen oder Mischungsverhältnisse zu prüfen. Der Artikel erklärt den Unterschied zwischen Masse und Gewicht, warum die Dichte von Wasser temperaturabhängig ist und wie gleich große Bauteile aus unterschiedlichem Material extrem unterschiedlich schwer sein können.
Die Dichte ρ eines Stoffes ist seine Masse m bezogen auf das eingenommene Volumen V: ρ = m/V. Sie ist eine Stoffeigenschaft und hängt bei vielen Materialien zusätzlich von Temperatur und Druck ab, insbesondere bei Gasen und Flüssigkeiten.
Zwei gleich große Würfel aus Aluminium und Stahl mit je 1 Liter Volumen zeigen den Effekt deutlich: Der Aluminiumwürfel wiegt bei einer Dichte von rund 2.700 kg/m³ etwa 2,7 kg, der Stahlwürfel bei rund 7.800 kg/m³ etwa 7,8 kg – fast dreimal so viel bei identischem Volumen.
ρ = m / V
ρ = m / Vm = ρ · VV = m / ρ| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Dichte ρ | Die Masse je Kubikmeter des Stoffs – ein Materialkennwert, der bestimmt, wie schwer ein bestimmtes Volumen ist. Woher: Werkstofftabelle/Datenblatt (Richtwerte: Baustahl ≈ 7850 kg/m³, Wasser bei 4 °C = 1000 kg/m³, Aluminium ≈ 2700 kg/m³) oder als Ergebnis aus eigener Wäge- und Volumenmessung. Gilt nur bei der angegebenen Temperatur. |
| Masse m | Die Masse der Probe oder des Bauteils, dessen Dichte bestimmt werden soll. Woher: Wiegen auf einer Waage; bei Flüssigkeiten leeres und gefülltes Gefäß wiegen und die Differenz verwenden. |
| Volumen V | Das geometrische oder verdrängte Volumen, das zur eingegebenen Masse m gehört. Woher: aus Abmessungen berechnen (z. B. Zylinder, Quader) oder durch Verdrängung in einer Messflüssigkeit ermitteln. Muss zur selben Probe gehören wie m. |
Gib zwei der drei Größen ein. Für die Dichte werden Masse und Volumen benötigt, für die Masse Dichte und Volumen, für das Volumen Masse und Dichte. Bei Flüssigkeiten und Gasen sollte die Dichte für die tatsächliche Temperatur angesetzt werden, nicht pauschal ein Tabellenwert bei 20 °C.
Wähle die gesuchte Zielgröße und trage die beiden bekannten Werte mit Einheit ein. Prüfe bei Flüssigkeiten, ob der verwendete Dichtewert zur vorliegenden Temperatur passt, da insbesondere Wasser eine ungewöhnliche Temperaturabhängigkeit besitzt.
Gegeben sind m = 7,85 kg und V = 0,001 m³ (entspricht 1 Liter). Einsetzen ergibt ρ = 7,85 kg / 0,001 m³ = 7.850 kg/m³, ein typischer Wert für Baustahl. Zum Vergleich: Aluminium liegt bei etwa 2.700 kg/m³, also gut ein Drittel davon.
Eine Dichte von 7.850 kg/m³ bedeutet, dass ein Kubikmeter dieses Materials 7.850 kg wiegt. Für ein Bauteil mit bekanntem Volumen lässt sich daraus direkt die Masse abschätzen; für die Gewichtskraft muss zusätzlich mit der Erdbeschleunigung g multipliziert werden (Gewichtskraft = Masse · g).
Die SI-Einheit ist kg/m³. In Labor und Chemie ist g/cm³ gebräuchlich; es gilt 1 g/cm³ = 1.000 kg/m³. Wasser hat bei rund 4 °C mit etwa 999,97 kg/m³ seine maximale Dichte; bei 20 °C sind es etwa 998,2 kg/m³ und bei 100 °C nur noch etwa 958,4 kg/m³.
Wasser besitzt bei rund 4 °C seine höchste Dichte von etwa 999,97 kg/m³. Sowohl beim Erwärmen als auch beim weiteren Abkühlen unter 4 °C nimmt die Dichte ab – ein für Flüssigkeiten ungewöhnliches Verhalten, das auf die Struktur der Wasserstoffbrückenbindungen zurückgeht, die sich beim Annähern an den Gefrierpunkt ausbildet. Dadurch ist Eis leichter als flüssiges Wasser und schwimmt, während bei den meisten anderen Stoffen die feste Phase dichter als die flüssige ist.
Dichteberechnungen werden zur Materialidentifikation, zur Abschätzung von Bauteil- und Transportgewichten, zur Auslegung von Auftrieb und Schwimmfähigkeit sowie bei der Kontrolle von Mischungsverhältnissen in der Verfahrenstechnik verwendet.
Die Formel setzt ein homogenes Material und ein eindeutig bestimmbares Volumen voraus. Bei porösen, geschichteten oder stark temperaturabhängigen Stoffen ist die Dichte nur für die angegebenen Bedingungen gültig; bei Gasen ändert sie sich zusätzlich merklich mit dem Druck.
Typischer Fehler: Masse und Gewicht(skraft) nicht verwechseln: Masse wird in kg angegeben und ist ortsunabhängig, Gewichtskraft in Newton hängt von der Erdbeschleunigung ab. Eine Dichteangabe ohne Temperatur ist bei Flüssigkeiten unvollständig, da etwa Wasser zwischen 0 °C und 100 °C keine konstante Dichte besitzt.
Masse ist die absolute Stoffmenge eines Körpers in kg. Dichte setzt diese Masse ins Verhältnis zum Volumen und ist damit eine Materialeigenschaft, unabhängig von der Bauteilgröße.
Das liegt an der besonderen Struktur der Wasserstoffbrückenbindungen. Sowohl beim Erwärmen über als auch beim Abkühlen unter 4 °C nimmt die Dichte wieder ab.
Näherungsweise ja, wenn Masse und Volumen genau bestimmt wurden. Bei ähnlichen Dichtewerten mehrerer Materialien braucht es zusätzliche Prüfverfahren.
Multipliziere den Wert in g/cm³ mit 1.000, um kg/m³ zu erhalten.