Dubbel Mechanik B 5 Hydrostatik: dp/dz = ρ·g, p = ρ·g·z (+ p0)

Hydrostatischer Druck einer Flüssigkeitssäule

Der hydrostatische Druck hängt nur von der Flüssigkeitssäulenhöhe und der Dichte ab, nicht von der Form oder dem Querschnitt des Gefäßes.

MINTSI
01

Eingaben

Zusätzlicher Druck am betrachteten Punkt gegenüber der Flüssigkeitsoberfläche, allein durch die Säulenhöhe verursacht.

Dichte der ruhenden Flüssigkeit.

Ortsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s².

Senkrechter Abstand zwischen der Flüssigkeitsoberfläche und dem betrachteten Punkt.

02

Ergebnis

Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.

Rechenweg

p = ρ·g·h

Der hydrostatische Druck hängt nur von der Flüssigkeitssäulenhöhe und der Dichte ab, nicht von der Form oder dem Querschnitt des Gefäßes.

Eingaben verstehen
  • Hydrostatischer Druck pZusätzlicher Druck am betrachteten Punkt gegenüber der Flüssigkeitsoberfläche, allein durch die Säulenhöhe verursacht.
  • Flüssigkeitsdichte ρDichte der ruhenden Flüssigkeit.
  • Erdbeschleunigung gOrtsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s².
  • Säulenhöhe hSenkrechter Abstand zwischen der Flüssigkeitsoberfläche und dem betrachteten Punkt.
Beispiel

ρ=1.000 kg/m³, g=9,81 m/s² und h=10 m ergeben p≈0,981 bar (98.066 Pa).

Annahmen und Grenzen

Ruhende, inkompressible Flüssigkeit mit über die Höhe konstanter Dichte; der Umgebungsluftdruck an der Oberfläche ist nicht enthalten (Ergebnis ist der Überdruck durch die Säule allein).

Fachartikel

Hydrostatischer Druck einer Flüssigkeitssäule verstehen

Der Rechner bestimmt den Druck am Boden einer ruhenden Flüssigkeitssäule, das physikalische Grundprinzip hinter Manometern, Tauchtiefenangaben und Behälterauslegung.

Was beschreibt diese Größe?

In einer ruhenden Flüssigkeit wächst der Druck linear mit der Tiefe: p=ρ·g·h. Die Druckzunahme hängt nur von Dichte und Höhe der Säule ab, nicht von der Form des Gefäßes (hydrostatisches Paradoxon).

Formel und Variablen

p = ρ·g·h

  • p = ρ·g·h
Symbol / EingabeBedeutung
Hydrostatischer Druck pZusätzlicher Druck am betrachteten Punkt gegenüber der Flüssigkeitsoberfläche, allein durch die Säulenhöhe verursacht.
Flüssigkeitsdichte ρDichte der ruhenden Flüssigkeit.
Erdbeschleunigung gOrtsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s².
Säulenhöhe hSenkrechter Abstand zwischen der Flüssigkeitsoberfläche und dem betrachteten Punkt.

Eingaben richtig wählen

ρ ist die Dichte der Flüssigkeit, g die Erdbeschleunigung, h die Höhe der Flüssigkeitssäule über dem betrachteten Punkt.

So benutzt du den Rechner

ρ aus Stofftabellen übernehmen (Wasser 1.000 kg/m³), h als tatsächliche Füllhöhe beziehungsweise Tauchtiefe einsetzen.

Schritt-für-Schritt-Beispiel

ρ=1.000 kg/m³, g=9,81 m/s² und h=10 m ergeben p≈0,981 bar (98.066 Pa).

Ergebnis und Einheiten verstehen

Der berechnete Druck ist der Überdruck gegenüber der Flüssigkeitsoberfläche; der tatsächliche Absolutdruck ergibt sich erst durch Addition des dort herrschenden Umgebungsdrucks.

ρ ist eine Dichte, g eine Beschleunigung, h eine Länge. p wird als Druck ausgegeben.

Passender nächster Rechenschritt

Für die Auftriebskraft in derselben Flüssigkeit siehe Auftriebskraft nach Archimedes.

Typische Anwendungen

Auslegung von Behälterwänden und Tauchpumpen, Abschätzung von Tauchtiefendrücken und Grundlage für Manometerablesungen.

Annahmen, Grenzen und typische Fehler

Ruhende, inkompressible Flüssigkeit mit über die Höhe konstanter Dichte; der Umgebungsluftdruck an der Oberfläche ist nicht enthalten, ebenso Temperatureinfluss auf die Dichte und bewegte Flüssigkeiten.

Typischer Fehler: Das Ergebnis nicht mit dem Absolutdruck verwechseln; für den Absolutdruck muss der Luftdruck an der Oberfläche noch addiert werden.

Häufige Fragen

Wofür ist „Hydrostatischer Druck einer Flüssigkeitssäule“ gedacht?

Auslegung von Behälterwänden und Tauchpumpen, Abschätzung von Tauchtiefendrücken und Grundlage für Manometerablesungen.

Woher kommen die Eingabewerte?

ρ ist die Dichte der Flüssigkeit, g die Erdbeschleunigung, h die Höhe der Flüssigkeitssäule über dem betrachteten Punkt.

Was bildet das Ergebnis nicht ab?

Ruhende, inkompressible Flüssigkeit mit über die Höhe konstanter Dichte; der Umgebungsluftdruck an der Oberfläche ist nicht enthalten, ebenso Temperatureinfluss auf die Dichte und bewegte Flüssigkeiten.

Quellen, Methodik und Review

  • Dubbel, Mechanik B 5 Hydrostatik: dp/dz = ρ·g, p = ρ·g·z + C (lokale Kapitel-PDF)

Die methodischen Grundsätze, Quellenhierarchie und automatisierten Prüfungen sind auf der Methodikseite dokumentiert. Methodik ansehen

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NormCalc-Redaktion
Zuletzt aktualisiert
2026-09-17