Tnenn = n·π·DF·μ·FK/(2·C)
Mehr Schrauben, Klemmkraft, Durchmesser oder Haftreibung erhöhen die Kapazität linear.
Mehr Schrauben, Klemmkraft, Durchmesser oder Haftreibung erhöhen die Kapazität linear.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Mehr Schrauben, Klemmkraft, Durchmesser oder Haftreibung erhöhen die Kapazität linear.
n=2, D=50 mm, μ=0,15, FK=20 kN und C=1,5 ergeben 314 N·m.
Geteilte Nabe mit gleichmäßiger Flächenpressung K=1; Schraubenvorspannung und Fugenpressung separat nachweisen.
Drehmoment einer geteilten Klemmnabe ist eine überschaubare Vorberechnung nach Roloff/Matek. Der Rechner stellt die geschlossene Grundgleichung nach jeder enthaltenen Größe um und trennt das Rechenergebnis bewusst vom vollständigen Bauteilnachweis.
Die nach Gleichung 12.38 umgestellte Beziehung liefert das Nenndrehmoment aus Schraubenzahl, Klemmkraft, Fugendurchmesser, Haftbeiwert und Gesamtfaktor; verwendet wird K=1 für gleichmäßige Pressung.
Tnenn = n·π·DF·μ·FK/(2·C)
Tnenn = n π DF μ FK / (2 KA SH)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Nenndrehmoment Tnenn | Kapazität nach den eingegebenen Betriebs- und Sicherheitsfaktoren. |
| Schraubenzahl n | Gleichmäßig tragende Klemmschrauben. |
| Fugendurchmesser DF | Wellendurchmesser in der Klemmfuge. |
| Haftbeiwert μ | Haftbeiwert der Welle-Nabe-Fuge. |
| Klemmkraft je Schraube FK | Wirksame Klemmkraft einer Schraube, nicht bloß Anziehmoment. |
| Gesamtfaktor C | Produkt aus Anwendungsfaktor und Haftsicherheit; Modell setzt gleichmäßige Pressung K=1 voraus. |
n zählt die tragenden Schrauben, FK ist die wirksame Klemmkraft je Schraube, DF der Wellendurchmesser, μ der Haftbeiwert und C=KA·SH fasst Anwendung und Haftsicherheit zusammen.
Zielgröße auswählen, alle übrigen Felder mit den Größen des tatsächlich betrachteten Bauteils füllen und die Einheiten kontrollieren. Das Resultat anschließend mit den genannten Modellgrenzen sowie den erforderlichen Festigkeits-, Sicherheits- und Betriebsnachweisen abgleichen.
2 Schrauben, 50 mm, μ=0,15, je 20 kN und C=1,5 ergeben 314 N·m.
Das Resultat sinkt proportional mit C. Ein Anziehdrehmoment darf nicht direkt als Klemmkraft eingesetzt werden.
Der Rechner wandelt intern in kohärente SI-Einheiten um. Längen, Kräfte, Momente, Spannungen und Winkel dürfen daher in den angebotenen Einheiten eingegeben werden; dimensionslose Faktoren werden als Dezimalzahl eingegeben.
Verwendet wird ausschließlich die geschlossene Beziehung aus Kapitel 12.3.4, Gleichung (12.38). Tabellenwerte, Werkstoffgrenzen und konstruktive Detailnachweise werden nicht stillschweigend ergänzt; sie bleiben sichtbare Eingaben oder ausdrücklich außerhalb des Modells.
Drehmoment einer geteilten Klemmnabe eignet sich für Variantenvergleich, Plausibilitätskontrolle und frühe Dimensionierung innerhalb des jeweiligen Maschinenelement-Clusters. Für die Freigabe einer Konstruktion sind die weiterführenden Nachweise des genannten Kapitels erforderlich.
Nur für die geteilte Nabe mit gleichmäßiger Flächenpressung K=1; Montagevorspannkraft und zulässige Fugenpressung nach Gleichung 12.39 separat prüfen.
Typischer Fehler: Typische Fehler sind eine falsch verstandene Wirklänge oder Kraft, Prozentwerte statt Dezimalzahlen und das Gleichsetzen der Vorberechnung mit einem vollständigen Nachweis. Besonders wichtig: Nur für die geteilte Nabe mit gleichmäßiger Flächenpressung K=1; Montagevorspannkraft und zulässige Fugenpressung nach Gleichung 12.39 separat prüfen.
Nein. Nur für die geteilte Nabe mit gleichmäßiger Flächenpressung K=1; Montagevorspannkraft und zulässige Fugenpressung nach Gleichung 12.39 separat prüfen.
Aus Roloff/Matek, Maschinenelemente, Kapitel 12.3.4, Gleichung (12.38); die lokale 21. Auflage wurde mit der vorhandenen 24. Auflage gegengeprüft.
Nur nach Abgleich mit verfügbaren Norm- oder Herstellerreihen und nach den zusätzlich erforderlichen Sicherheits-, Werkstoff- und Betriebsnachweisen.