TK = μ·FA·rm·z
Die richtige statische oder dynamische Reibzahl muss zum betrachteten Betriebszustand passen.
Die richtige statische oder dynamische Reibzahl muss zum betrachteten Betriebszustand passen.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die richtige statische oder dynamische Reibzahl muss zum betrachteten Betriebszustand passen.
μ=0,3, FA=4 kN, rm=100 mm und z=3 ergeben 360 N·m.
Gleichmäßige wirksame Reibung, bekannte Anpresskraft und mittlerer Reibradius; Wärme und Verschleiß separat prüfen.
Drehmoment einer Scheiben-Reibkupplung ist eine überschaubare Vorberechnung nach Roloff/Matek. Der Rechner stellt die geschlossene Grundgleichung nach jeder enthaltenen Größe um und trennt das Rechenergebnis bewusst vom vollständigen Bauteilnachweis.
Jede wirksame Reibfläche trägt μFA rm zum Moment bei; bei z Flächen gilt TK=μFA rm z.
TK = μ·FA·rm·z
TK = μ FA rm z| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Kupplungsmoment TK | Übertragbares Moment im gewählten Reibzustand. |
| Reibzahl μ | Statische Reibzahl für Halten oder dynamische für Schlupf. |
| Anpresskraft FA | Axiale Gesamtkraft auf das Lamellenpaket. |
| Mittlerer Reibradius rm | Wirksamer Radius der ringförmigen Reibfläche. |
| Reibflächenzahl z | Anzahl gleichzeitig momentübertragender Reibflächenpaare. |
μ muss als statische Reibzahl für schlupffreies Halten oder als dynamische Reibzahl während des Schaltens gewählt werden. FA ist die axiale Gesamtkraft, rm der wirksame mittlere Radius und z die Zahl der Reibflächen.
Zielgröße auswählen, alle übrigen Felder mit den Größen des tatsächlich betrachteten Bauteils füllen und die Einheiten kontrollieren. Das Resultat anschließend mit den genannten Modellgrenzen sowie den erforderlichen Festigkeits-, Sicherheits- und Betriebsnachweisen abgleichen.
μ=0,3, FA=4 kN, rm=100 mm und z=3 ergeben 360 N·m.
Statisches übertragbares und dynamisches schaltbares Moment unterscheiden sich mit den Reibzahlen; Hersteller-Nennmomente enthalten zusätzliche Randbedingungen.
Der Rechner wandelt intern in kohärente SI-Einheiten um. Längen, Kräfte, Momente, Spannungen und Winkel dürfen daher in den angebotenen Einheiten eingegeben werden; dimensionslose Faktoren werden als Dezimalzahl eingegeben.
Verwendet wird ausschließlich die geschlossene Beziehung aus Kapitel 13.2.6, Auslegung schaltbarer Reibkupplungen. Tabellenwerte, Werkstoffgrenzen und konstruktive Detailnachweise werden nicht stillschweigend ergänzt; sie bleiben sichtbare Eingaben oder ausdrücklich außerhalb des Modells.
Drehmoment einer Scheiben-Reibkupplung eignet sich für Variantenvergleich, Plausibilitätskontrolle und frühe Dimensionierung innerhalb des jeweiligen Maschinenelement-Clusters. Für die Freigabe einer Konstruktion sind die weiterführenden Nachweise des genannten Kapitels erforderlich.
Gleichmäßige wirksame Reibung und bekannte mittlere Reibradien; Flächenpressung, Schaltarbeit, Erwärmung, Verschleiß und Betätigung sind separat auszulegen.
Typischer Fehler: Typische Fehler sind eine falsch verstandene Wirklänge oder Kraft, Prozentwerte statt Dezimalzahlen und das Gleichsetzen der Vorberechnung mit einem vollständigen Nachweis. Besonders wichtig: Gleichmäßige wirksame Reibung und bekannte mittlere Reibradien; Flächenpressung, Schaltarbeit, Erwärmung, Verschleiß und Betätigung sind separat auszulegen.
Nein. Gleichmäßige wirksame Reibung und bekannte mittlere Reibradien; Flächenpressung, Schaltarbeit, Erwärmung, Verschleiß und Betätigung sind separat auszulegen.
Aus Roloff/Matek, Maschinenelemente, Kapitel 13.2.6, Auslegung schaltbarer Reibkupplungen; die lokale 21. Auflage wurde mit der vorhandenen 24. Auflage gegengeprüft.
Nur nach Abgleich mit verfügbaren Norm- oder Herstellerreihen und nach den zusätzlich erforderlichen Sicherheits-, Werkstoff- und Betriebsnachweisen.