f = 1/T
Hohe Frequenz bedeutet kurze Periodendauer; beide Größen sind Kehrwerte.
Hohe Frequenz bedeutet kurze Periodendauer; beide Größen sind Kehrwerte.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Hohe Frequenz bedeutet kurze Periodendauer; beide Größen sind Kehrwerte.
Eine Periodendauer von 0,5 s entspricht 2 Hz.
Periodischer Vorgang mit konstanter Frequenz.
Der Rechner bestimmt aus einer bekannten Größe unter Frequenz f und Periodendauer T jeweils die andere. Er ordnet typische Frequenzwerte anhand von Herzschlag, Musiknote und Netzfrequenz ein und zeigt, warum kurze Periodendauern hohen Frequenzen entsprechen.
Frequenz und Periodendauer sind zueinander reziprok: f = 1/T. Die Frequenz gibt an, wie viele vollständige Zyklen pro Sekunde ablaufen, die Periodendauer, wie lange ein einzelner Zyklus dauert.
Der Kammerton c' (Middle C) hat auf vielen Musikinstrumenten etwa 264 Hz – ein einzelner Schwingungszyklus dauert dabei nur rund 3,79 ms. Ein ruhender menschlicher Herzschlag von etwa 60–100 Schlägen pro Minute entspricht dagegen nur 1–1,67 Hz, mit einer Periodendauer von etwa 0,6–1 s pro Herzschlag – ein anschauliches Beispiel dafür, wie stark sich Frequenzen in Natur und Technik unterscheiden können.
f = 1/T
f = 1/TT = 1/f| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Frequenz f | Die Anzahl vollständiger Schwingungen oder Umdrehungen pro Sekunde. Woher: direkt messen (Frequenzzähler, Drehzahlmesser) oder als Kehrwert der Periodendauer T berechnen. |
| Periodendauer T | Die Zeit für genau einen vollständigen Zyklus (z. B. eine volle Umdrehung oder Schwingung). Woher: mit einer Stoppuhr über mehrere Zyklen messen und durch die Zyklenzahl teilen, oder als Kehrwert von f berechnen. |
Gib eine der beiden Größen ein; die andere ergibt sich als Kehrwert. Achte auf die verwendeten Zeiteinheiten – Periodendauern werden häufig in Millisekunden angegeben, Frequenzen in Hertz (1/s).
Wähle die gesuchte Zielgröße und trage den bekannten Wert mit Einheit ein. Der Rechner berechnet direkt den Kehrwert in der jeweils passenden Einheit.
Gegeben ist T = 0,5 s. Einsetzen ergibt f = 1/0,5 s = 2 Hz.
Eine Frequenz von 2 Hz bedeutet, dass sich der betrachtete Vorgang zweimal pro Sekunde vollständig wiederholt. Zum Vergleich: Das europäische Stromnetz arbeitet mit 50 Hz, also einer Periodendauer von 20 ms je Wechselstromzyklus.
Frequenz wird in Hertz (Hz = 1/s) angegeben, Periodendauer in Sekunden oder deren Bruchteilen (ms, µs). Höhere Frequenzen wie Funk- oder Taktfrequenzen werden häufig in kHz, MHz oder GHz angegeben.
Die Umrechnung zwischen Frequenz und Periodendauer wird in der Schwingungs- und Signalanalyse, bei der Auslegung von Taktgebern und Sensoren, in der Akustik sowie bei der Beurteilung von Netzfrequenzen in der Elektrotechnik verwendet.
Die Formel gilt für streng periodische Vorgänge mit konstanter Zykluslänge. Bei unregelmäßigen oder gedämpften Schwingungen ist die momentane Periodendauer nicht konstant, und ein einzelner Frequenzwert beschreibt den Vorgang nur näherungsweise.
Typischer Fehler: Frequenz nicht mit Winkelgeschwindigkeit verwechseln: Es gilt ω = 2π·f, nicht ω = f. Außerdem müssen bei der Umrechnung Zeiteinheiten konsistent behandelt werden – eine Periodendauer in Millisekunden muss vor der Kehrwertbildung in Sekunden umgerechnet werden, wenn das Ergebnis in Hz vorliegen soll.
Über ω = 2π·f. Die Winkelgeschwindigkeit in rad/s ist also das 2π-Fache der Frequenz in Hz, nicht identisch mit ihr.
T = 1/50 Hz = 0,02 s, also 20 Millisekunden pro vollständigem Wechselstromzyklus.
Weil Tonhöhe direkt mit der Frequenz zusammenhängt: Höhere Frequenz bedeutet mehr Schwingungen pro Sekunde und damit eine kürzere Dauer je einzelnem Schwingungszyklus.