v = z · p · n / 60.000
Pro Umdrehung der Antriebsscheibe legt der Schlitten genau z·p Wegstrecke zurück; das macht die Achse formschlüssig und schlupffrei positionierbar.
Pro Umdrehung der Antriebsscheibe legt der Schlitten genau z·p Wegstrecke zurück; das macht die Achse formschlüssig und schlupffrei positionierbar.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Pro Umdrehung der Antriebsscheibe legt der Schlitten genau z·p Wegstrecke zurück; das macht die Achse formschlüssig und schlupffrei positionierbar.
20 Zähne, 2 mm GT2-Teilung und 3.000 min⁻¹ ergeben v = 20 · 2 mm · 3.000 / 60.000 = 2 m/s.
Ideal schlupffreier Formschluss zwischen Riemen und Scheibe; Riemendehnung, Zahnüberspringen bei Überlast und Schrittmotor-Auflösung werden nicht gesondert erfasst.
Der Rechner bestimmt die Vorschubgeschwindigkeit eines zahnriemengetriebenen Linearschlittens aus Zähnezahl der Antriebsscheibe, Riementeilung und Drehzahl. Er wird typischerweise für 3D-Drucker-, CNC- und Handling-Achsen mit Zahnriemenantrieb verwendet.
Pro Umdrehung der Antriebsscheibe transportiert der formschlüssige Zahnriemen genau z Zähne mit dem Abstand p, also die Strecke z·p. Bei einer Drehzahl n ergibt sich daraus die Vorschubgeschwindigkeit v = z·p·n/60.000, mit p in mm, n in min⁻¹ und v in m/s.
Das funktioniert wie eine Zahnstange, die um ein Ritzel läuft: Jeder Zahn des Ritzels bewegt die Zahnstange exakt um eine Teilung weiter, unabhängig von Reibung oder Anpresskraft. Deshalb ist die Positionierung formschlüssig und schlupffrei, im Gegensatz zu einem Reibrad- oder Flachriemenantrieb.
v = z · p · n / 60.000
v = z · p · n / 60.000z = v · 60.000/(p·n)n = v · 60.000/(z·p)p = v · 60.000/(z·n)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Vorschubgeschwindigkeit v | Lineare Geschwindigkeit des am Riemen befestigten Schlittens. |
| Zähnezahl Antriebsscheibe z | Zähnezahl der antreibenden Zahnriemenscheibe. |
| Riementeilung p | Zahnabstand des Zahnriemens entlang der Wirklinie, z. B. 2 mm bei GT2. |
| Antriebsdrehzahl n | Drehzahl der Antriebsscheibe beziehungsweise des Schrittmotors. |
Zähnezahl der Antriebsscheibe z, Riementeilung p (z. B. 2 mm bei GT2, 3 mm bei HTD 3M) und Antriebsdrehzahl n bestimmen die Vorschubgeschwindigkeit. Für eine Auslegungsfrage – welche Drehzahl für eine Zielgeschwindigkeit nötig ist – lässt sich n als Zielgröße wählen.
Wähle v als Zielgröße, um die Vorschubgeschwindigkeit für gegebene Scheibe und Drehzahl zu berechnen. Für eine Motorauslegung wähle n als Zielgröße und gib die gewünschte Maximalgeschwindigkeit ein.
20 Zähne, 2 mm GT2-Teilung und 3.000 min⁻¹ ergeben v = 20 · 2 mm · 3.000 / 60.000 = 2 m/s.
Bei bekannter Schrittzahl des Motors lässt sich aus z·p zusätzlich der Vorschub pro Motorumdrehung in mm bestimmen – eine zentrale Kenngröße für die Ansteuerungsparameter (Steps pro mm) einer CNC- oder 3D-Drucker-Firmware.
Zähnezahl ist dimensionslos, Riementeilung wird in mm angegeben, Drehzahl in min⁻¹ und die resultierende Geschwindigkeit in m/s beziehungsweise mm/s für kleine Achsen.
In schrittmotorgesteuerten Systemen wird die Achse häufig über die Kenngröße Steps pro Millimeter parametriert. Sie ergibt sich aus der Schrittzahl des Motors pro Umdrehung, multipliziert mit dem Mikroschritt-Faktor der Treiberstufe, geteilt durch die pro Umdrehung zurückgelegte Strecke z·p. Ein Fehler in dieser Kenngröße führt zu einer proportional falschen tatsächlichen Verfahrstrecke, obwohl die Steuerung eine korrekte Sollposition anzeigt – ein häufiger Grund für Maßabweichungen bei 3D-Druckern und CNC-Fräsen.
Die Beziehung wird bei der Auslegung von Linearachsen für 3D-Drucker, Laserschneider, Pick-and-Place-Systeme und CNC-Portale verwendet, um aus Motordrehzahl und Riemengeometrie die erreichbare Verfahrgeschwindigkeit oder die nötige Motordrehzahl für eine Zielgeschwindigkeit zu bestimmen.
Das Modell nimmt einen ideal schlupffreien, formschlüssigen Kontakt zwischen Riemen und Scheibe an. Riemendehnung unter Last, Zahnüberspringen bei Überlastung oder zu geringer Vorspannung sowie die Mikroschritt-Auflösung eines Schrittmotors werden nicht separat erfasst und begrenzen die tatsächlich erreichbare Positioniergenauigkeit.
Typischer Fehler: Ein häufiger Fehler ist, die Riementeilung mit dem Scheibendurchmesser oder der Zähnezahl der Abtriebsseite zu verwechseln – für die Vorschubgeschwindigkeit zählt ausschließlich die Antriebsscheibe. Ebenso wird manchmal übersehen, dass unterschiedliche Zahnriemenprofile wie GT2, HTD oder T5 unterschiedliche Teilungen haben, die nicht austauschbar sind.
Weil der Zahnriemen formschlüssig in die Scheibenzähne eingreift statt sich nur reibschlüssig auf einer glatten Scheibe abzustützen; jede Umdrehung transportiert deshalb exakt z·p Wegstrecke.
Für die Vorschubgeschwindigkeit des Schlittens zählt die Zähnezahl der antreibenden, motorseitigen Scheibe.
Steps pro mm ergibt sich aus der Schrittzahl je Motorumdrehung geteilt durch z·p; siehe den Abschnitt weiter oben.
Riemendehnung unter Last, unzureichende Riemenvorspannung und die Mikroschritt-Auflösung des Motortreibers, die dieses rein geometrische Modell nicht erfasst.
Ja, wähle n als Zielgröße und gib die gewünschte Geschwindigkeit sowie Zähnezahl und Teilung ein.