dw = z · p / π
Der Wirkumfang entspricht exakt Zähnezahl mal Zahnteilung; der daraus berechnete Teilkreis ist nicht der messbare Außendurchmesser.
Der Wirkumfang entspricht exakt Zähnezahl mal Zahnteilung; der daraus berechnete Teilkreis ist nicht der messbare Außendurchmesser.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Der Wirkumfang entspricht exakt Zähnezahl mal Zahnteilung; der daraus berechnete Teilkreis ist nicht der messbare Außendurchmesser.
20 Zähne mit 5 mm Teilung ergeben dw = 20·5/π = 31,831 mm.
Passendes Zahnriemenprofil mit gleichmäßiger Teilung; Außen-, Fuß-, Flansch- und Bohrungsdurchmesser werden nicht bestimmt.
Der Rechner wandelt Zahnteilung und Zähnezahl einer Zahnriemenscheibe in ihren Teilkreis- beziehungsweise Wirkdurchmesser um. Dieser geometrische Durchmesser ist für Übersetzung, Riemengeschwindigkeit und Achsabstand entscheidend, lässt sich am realen Zahnprofil aber nicht einfach außen messen.
Entlang des Wirkkreises belegt jeder Zahn genau die Teilung p. Der Wirkumfang ist daher z·p und zugleich π·dw. Aus πdw = zp folgt dw = z·p/π.
Wickelt man ein Maßband mit Markierungen im Abstand p um den unsichtbaren Wirkkreis, müssen nach einer Runde genau z Abstände auf dem Umfang liegen. Der Durchmesser ergibt sich aus Umfang geteilt durch π.
dw = z · p / π
π·dw = z·pdw = z·p/πz = π·dw/pp = π·dw/z| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Teilkreisdurchmesser dw | Durchmesser der Wirklinie des Zahnriemens um die Scheibe. |
| Zähnezahl z | Anzahl gleichmäßig verteilter Zähne beziehungsweise Rillen der Scheibe. |
| Zahnteilung p | Abstand benachbarter Zahnprofile entlang der Wirklinie; muss zum Riemenprofil passen. |
z ist die ganze Zahl der Scheibenzähne. p ist die nominelle Zahnteilung des ausgewählten Riemenprofils, beispielsweise 5 mm oder 8 mm; Profilform und Teilung von Riemen und Scheibe müssen übereinstimmen.
Lies Teilung und Zähnezahl aus der Produktbezeichnung oder Zeichnung ab und berechne dw. Für eine Zielgröße kann z zurückgerechnet werden; eine nicht ganzzahlige Zähnezahl muss konstruktiv auf eine verfügbare ganze Zahl geändert und das Layout neu geprüft werden.
Bei z = 20 und p = 5 mm ist der Wirkumfang 100 mm. Daraus folgt dw = 100/π = 31,831 mm.
31,831 mm ist der kinematisch wirksame Durchmesser. Der Außendurchmesser ist profilspezifisch kleiner oder anders definiert und muss aus der Herstellerzeichnung entnommen werden. Mit dw kann anschließend v = πdw·n berechnet werden.
p und dw sind Längen; Millimeter sind in Katalogen üblich. z ist dimensionslos. Da πdw und zp denselben Umfang beschreiben, muss die Ausgabeeinheit zu p passen; die App rechnet intern über SI.
Die Wirklinie liegt im Zugträger des Zahnriemens und damit oberhalb oder innerhalb der sichtbaren Zahnkontaktflächen. Ihre Lage hängt vom Profil ab. Der kinematische Wirkdurchmesser folgt dennoch eindeutig aus z·p/π; Fertigungsmaße für Kopf- und Fußkreis müssen aus der profilspezifischen Herstellerzeichnung stammen.
Verwendet für CAD-Bauraum, Scheibenauswahl, Übersetzungs- und Geschwindigkeitsrechnung sowie als Eingangsgröße für Riemenlänge und Umschlingungswinkel eines Zahnriemenantriebs.
Die Formel liefert nur den Wirkkreis. Zahnprofil, Außendurchmesser, Flansche, Mindestzähnezahl, Bohrung, Riemenbreite und Leistungsfähigkeit bleiben produktspezifisch. Ein berechneter Durchmesser definiert keine herstellbare Zahnkontur.
Typischer Fehler: Kettenradformel p/sin(π/z) nicht auf Zahnriemenscheiben übertragen. Teilung nicht mit Zahnhöhe verwechseln und metrische Profile wie 5M nicht mit zölligen Profilen gleichen Namens mischen.
Mit dw = z·p/π aus Zähnezahl z und Zahnteilung p.
Nein. Der Teilkreis liegt auf der Wirklinie des Riemenzugträgers; der sichtbare Außendurchmesser ist profilabhängig.
Geometrisch ja, praktisch gelten profilspezifische Mindestzähnezahlen, verfügbare Kataloggrößen und Leistungsgrenzen des Herstellers.
Bei vielen metrischen Zahnriemenprofilen bezeichnet die Zahl die nominelle Teilung in Millimetern; die vollständige Profilbezeichnung muss dennoch geprüft werden.
Der Zahnriemen folgt einer kontinuierlichen Wirklinie mit Umfang z·p; eine Rollenkette bildet auf dem Kettenrad ein Polygon aus Sehnen der Länge p.