n₂ = n₁ · d₁ / d₂
Die Abtriebsdrehzahl verhält sich umgekehrt proportional zum Durchmesser der Abtriebsscheibe.
Die Abtriebsdrehzahl verhält sich umgekehrt proportional zum Durchmesser der Abtriebsscheibe.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Abtriebsdrehzahl verhält sich umgekehrt proportional zum Durchmesser der Abtriebsscheibe.
1.500 min⁻¹ mit 100/250 mm Scheiben ergeben 600 min⁻¹ Abtriebsdrehzahl.
Kein Schlupf; Teilkreisdurchmesser statt Außenmaß.
Der Rechner bestimmt aus drei bekannten Größen unter Abtriebsdrehzahl n₂, Antriebsdrehzahl n₁ sowie den beiden Scheibendurchmessern d₁ und d₂ die jeweils vierte Größe. Er beantwortet damit in einem einzigen flexiblen Rechner sowohl 'Mit welcher Drehzahl läuft die Abtriebsscheibe?' als auch 'Welchen Scheibendurchmesser benötige ich für eine gewünschte Abtriebsdrehzahl?'.
Bei einem schlupffreien Riementrieb verhält sich die Abtriebsdrehzahl umgekehrt proportional zum Durchmesser der Abtriebsscheibe: n₂ = n₁·d₁/d₂. Größere Scheiben drehen sich entsprechend langsamer als kleinere.
Der Nebenaggregatetrieb eines Verbrennungsmotors nutzt genau diesen Zusammenhang: Eine kleine Riemenscheibe an der Kurbelwelle treibt über einen Keilrippenriemen eine größere oder kleinere Riemenscheibe an der Lichtmaschine an. Ist die Lichtmaschinen-Riemenscheibe kleiner als die Kurbelwellenscheibe, dreht sich die Lichtmaschine deutlich schneller als der Motor selbst – oft mit Übersetzungen von 2:1 bis 3:1, damit auch im Leerlauf genügend Ladestrom erzeugt wird.
n₂ = n₁ · d₁ / d₂
n₂ = n₁ · d₁ / d₂n₁ = n₂ · d₂ / d₁d₂ = n₁ · d₁ / n₂| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Abtriebsdrehzahl n₂ | Drehzahl der angetriebenen Scheibe. |
| Antriebsdrehzahl n₁ | Drehzahl der antreibenden Scheibe. |
| Antriebsscheibe d₁ | Teilkreisdurchmesser der antreibenden Scheibe. |
| Abtriebsscheibe d₂ | Teilkreisdurchmesser der angetriebenen Scheibe. |
Gib drei der vier Größen ein, um die vierte zu bestimmen. Verwende für d₁ und d₂ die Teilkreisdurchmesser der jeweiligen Riemenscheibe.
Wähle die gesuchte Zielgröße und trage die drei bekannten Werte mit Einheit ein. Berücksichtige bei sehr genauen Anwendungen einen kleinen Schlupfabzug gegenüber dem hier berechneten idealen Wert.
Gegeben sind n₁ = 1.500 min⁻¹, d₁ = 100 mm und d₂ = 250 mm. Einsetzen ergibt n₂ = 1.500 · 100/250 = 600 min⁻¹.
Eine Abtriebsdrehzahl von 600 min⁻¹ zeigt, mit welcher Drehzahl die größere, angetriebene Scheibe bei dieser Antriebsdrehzahl und diesen Durchmessern tatsächlich läuft. Soll die Abtriebsdrehzahl geändert werden, ohne die Antriebsdrehzahl anzutasten, muss stattdessen einer der beiden Scheibendurchmesser angepasst werden.
Drehzahlen werden in Umdrehungen pro Minute (min⁻¹) angegeben, Durchmesser in Millimetern.
Die Formel wird bei der Auslegung von Nebenaggregatetrieben, Lüfter- und Pumpenantrieben, Werkzeugmaschinenspindeln sowie beim nachträglichen Wechsel einzelner Riemenscheiben zur Anpassung einer Antriebsdrehzahl verwendet.
Die Formel setzt eine schlupffreie Kraftübertragung voraus. Reale Riementriebe zeigen zusätzlich geringes Kriechen und bei Überlastung echten Schlupf, wodurch die tatsächliche Abtriebsdrehzahl geringfügig unter dem berechneten Wert liegen kann. Für V-Keilriemen gilt zudem praxisüblich eine maximale Übersetzung von etwa 1:15.
Typischer Fehler: Nicht den Außendurchmesser der Riemenscheibe anstelle des Teilkreisdurchmessers einsetzen. Außerdem beim Wechsel nur einer Riemenscheibe bedenken, dass sich dadurch automatisch auch die benötigte Riemenlänge und der Umschlingungswinkel ändern – beide sollten mit den entsprechenden Rechnern neu geprüft werden.
Durch Wechsel einer oder beider Riemenscheiben auf einen anderen Durchmesser – eine größere Abtriebsscheibe senkt die Abtriebsdrehzahl, eine kleinere erhöht sie.
Weil ihre Riemenscheibe kleiner ist als die Kurbelwellenscheibe. Nach n₂ = n₁·d₁/d₂ führt eine kleinere Abtriebsscheibe zu einer höheren Abtriebsdrehzahl.
Ja. Ein geänderter Durchmesser verändert bei gleichem Achsabstand sowohl die benötigte Riemenlänge als auch den Umschlingungswinkel an der kleinen Scheibe; beide sollten separat neu berechnet werden.