f = n · z / 60
Pro Umdrehung greifen z Zähne ein; bei höherer Drehzahl oder mehr Zähnen steigt die Anregungsfrequenz proportional.
Pro Umdrehung greifen z Zähne ein; bei höherer Drehzahl oder mehr Zähnen steigt die Anregungsfrequenz proportional.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Pro Umdrehung greifen z Zähne ein; bei höherer Drehzahl oder mehr Zähnen steigt die Anregungsfrequenz proportional.
3.000 min⁻¹ und 20 Zähne ergeben f = 3.000 · 20 / 60 = 1.000 Hz.
Gleichmäßige Zahnteilung und Drehzahl; die tatsächliche Geräuschanregung hängt zusätzlich von Riemenspannung, Profilform und Resonanzen der Struktur ab.
Der Rechner bestimmt die Zahneingriffsfrequenz einer Zahnriemenscheibe aus Drehzahl und Zähnezahl – eine Kenngröße zur Einordnung von Geräusch- und Schwingungsanregung bei Zahnriementrieben.
Bei jeder Umdrehung einer Zahnriemenscheibe greifen genau z Zähne nacheinander in den Riemen ein. Bei einer Drehzahl n ergibt sich daraus eine Zahneingriffs-Grundfrequenz von f = n·z/60, mit n in min⁻¹ und f in Hz – die Anzahl der Zahneingriffe pro Sekunde.
Das ist vergleichbar mit dem Klicken eines Zahnrads in einer Ratsche: Jeder Zahn erzeugt einen kurzen Impuls, und je schneller sich das Rad dreht oder je mehr Zähne es hat, desto höher wird die Klickfrequenz. Bei Zahnriemen äußert sich diese Impulsfolge als tonale Anregung, die je nach Frequenz als Summen oder Pfeifen wahrgenommen werden kann.
f = n · z / 60
f = n · z / 60n = f · 60/zz = f · 60/n| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Zahneingriffsfrequenz f | Anzahl der Zahneingriffe pro Sekunde an der betrachteten Scheibe. |
| Drehzahl n | Drehzahl der betrachteten Zahnriemenscheibe. |
| Zähnezahl z | Zähnezahl der betrachteten Scheibe. |
Drehzahl n und Zähnezahl z der betrachteten Scheibe bestimmen die Zahneingriffsfrequenz. Für eine Auslegungsfrage – bei welcher Drehzahl eine bestimmte Anregungsfrequenz vermieden werden soll – lässt sich n als Zielgröße wählen.
Gib Drehzahl und Zähnezahl der betrachteten Scheibe ein, um die Zahneingriffsfrequenz zu berechnen. Soll eine kritische Frequenz, etwa eine Gehäuseresonanz, vermieden werden, wähle n als Zielgröße und gib die zu vermeidende Frequenz sowie die Zähnezahl ein.
3.000 min⁻¹ und 20 Zähne ergeben f = 3.000 · 20 / 60 = 1.000 Hz.
Eine Zahneingriffsfrequenz von 1.000 Hz liegt im gut hörbaren Bereich; fällt sie mit einer Eigenfrequenz von Gehäuse, Halterung oder angebautem Bauteil zusammen, kann es zu deutlich verstärkter Geräuschentwicklung durch Resonanz kommen.
Drehzahl wird in min⁻¹ angegeben, Zähnezahl ist dimensionslos und die Zahneingriffsfrequenz wird in Hz angegeben.
Da ein Zahnriemen mit konstanter Zahnteilung umläuft, greift an jeder Scheibe im selben Zeitintervall dieselbe Anzahl Riemenzähne ein, unabhängig von der jeweiligen Scheibenzähnezahl. Deshalb ergeben n₁·z₁/60 an der Antriebsscheibe und n₂·z₂/60 an der Abtriebsscheibe denselben Zahlenwert, obwohl beide Scheiben unterschiedliche Drehzahl und Zähnezahl haben können. Diese gemeinsame Frequenz ist die Grundanregung, die im gesamten Antriebsstrang auftritt.
Die Berechnung wird zur akustischen Auslegung von Zahnriementrieben verwendet, etwa um eine Betriebsdrehzahl zu wählen, bei der die Zahneingriffsfrequenz keine bekannte Struktur- oder Gehäuseresonanz trifft, sowie zur Diagnose von Geräuschproblemen anhand einer gemessenen Frequenz.
Das Modell liefert nur die geometrisch bestimmte Grundfrequenz der Zahneingriffe. Die tatsächliche Geräuschentwicklung hängt zusätzlich von Riemenspannung, Zahnprofilgeometrie, Fluchtungsfehlern und den Eigenfrequenzen der umgebenden Struktur ab, die hier nicht erfasst werden.
Typischer Fehler: Ein häufiger Fehler ist, die Zahneingriffsfrequenz mit der reinen Drehfrequenz n/60 zu verwechseln – erst die Multiplikation mit der Zähnezahl ergibt die tatsächliche Anregungsfrequenz der Zahneingriffe. Ebenso wird manchmal übersehen, dass Antriebs- und Abtriebsscheibe trotz unterschiedlicher Zähnezahl und Drehzahl dieselbe Zahneingriffsfrequenz haben, da beide vom selben Riemen synchron angetrieben werden.
Sie ist die Anzahl der Zahneingriffe zwischen Riemen und Scheibe pro Sekunde und damit die geometrische Grundfrequenz der Anregung durch einen Zahnriementrieb.
Weil derselbe Riemen beide Scheiben synchron antreibt und dabei im selben Zeitraum an beiden Scheiben dieselbe Anzahl Zähne einlaufen lässt, unabhängig von der jeweiligen Scheibenzähnezahl.
Trifft die Zahneingriffsfrequenz eine Eigenfrequenz von Gehäuse oder Halterung, kann Resonanz die Geräuschentwicklung deutlich verstärken; das Meiden solcher Zusammentreffen ist ein gängiges akustisches Auslegungsziel.
Riemenspannung, Zahnprofilgeometrie, Fluchtungsfehler und die tatsächlichen Eigenfrequenzen der umgebenden Struktur, die die reale Geräuschentwicklung zusätzlich beeinflussen.
Wähle n als Zielgröße, gib die zu vermeidende Frequenz und die Zähnezahl ein und wähle anschließend eine Betriebsdrehzahl mit ausreichendem Abstand zu diesem Wert.