RSh = UMesswerk/(IGesamt−IMesswerk)
Messwerk und Shunt haben denselben Spannungsabfall; der Shunt führt die Differenz aus neuem Gesamtstrom und Messwerkstrom.
Messwerk und Shunt haben denselben Spannungsabfall; der Shunt führt die Differenz aus neuem Gesamtstrom und Messwerkstrom.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Messwerk und Shunt haben denselben Spannungsabfall; der Shunt führt die Differenz aus neuem Gesamtstrom und Messwerkstrom.
10 A Messwerkstrom und 120 mV Bürde bei gewünschtem 100-A-Bereich ergeben ISh=90 A und RSh≈1,333 mΩ.
Ideale Stromteilung bei gleicher Klemmenspannung; Temperaturkoeffizient, Kontaktwiderstände, Impulsbelastung und Kalibrierung fehlen.
Der Rechner dimensioniert den niederohmigen Parallelpfad, mit dem ein vorhandenes Strommesswerk einen höheren Gesamtstrom erfassen kann, ohne dass sein zulässiger Endstrom steigt.
Bei Vollausschlag fließt IMesswerk durch das Instrument und IGesamt−IMesswerk durch den Shunt. Weil beide parallel liegen, fällt an beiden dieselbe gemessene Bürdespannung ab.
RSh = UMesswerk/(IGesamt−IMesswerk)
ISh = IGesamt−IMesswerkRSh = UMesswerk/IShPSh = UMesswerk·ISh| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Erforderlicher Shuntwiderstand RSh | Niederohmiger Parallelwiderstand einschließlich des wirksamen Anschlussanteils. |
| Alter Messbereichsendstrom IMesswerk | Strom durch das unveränderte Messwerk bei Vollausschlag; nicht der gewünschte neue Gesamtstrom. |
| Spannungsabfall bei Vollausschlag UMesswerk | Spannung direkt über dem Messwerk beim alten Endstrom; sie liegt später ebenso am Shunt an. |
| Neuer Messbereichsendstrom IGesamt | Gesamtstrom, bei dem das Messwerk gerade Vollausschlag erreichen soll; muss größer als IMesswerk sein. |
IMesswerk und UMesswerk gehören zusammen und stammen aus Datenblatt, Skalenangabe oder Messung des vorhandenen Instruments. IGesamt ist der gewünschte neue Bereichsendwert und muss größer sein.
Bestimme zuerst den Spannungsabfall des Messwerks bei seinem alten Endstrom. Lege dann den neuen Endstrom fest. Prüfe nach der Widerstandsberechnung zusätzlich Verlustleistung, Anschlusskonzept und Temperaturdrift des realen Shunts.
Bei IMesswerk=10 A, UMesswerk=120 mV und IGesamt=100 A fließen 90 A durch den Shunt. RSh=0,12 V/90 A=1,333 mΩ; seine Verlustleistung beträgt dabei 10,8 W.
Der kleine Wert schließt Leitungs- und Kontaktwiderstände praktisch mit ein. Schon Bruchteile eines Milliohm verändern die Stromteilung messbar.
Die Bürdespannung darf in mV eingegeben werden; der Ergebniswert wird zweckmäßig in mΩ angezeigt. Stromangaben müssen sich auf denselben Vollausschlag beziehen.
Analoge Amperemeter, externe Messshunts für Prüfstände und Lehrversuche zur Stromteilerregel.
Stationärer Gleichstrom und ideal parallele Anschlüsse. Wechselstrom, Induktivität, Eigenerwärmung, Kelvin-Anschluss und Impulsenergie werden nicht dimensioniert.
Typischer Fehler: Nicht IGesamt, sondern nur IGesamt−IMesswerk fließt durch den Shunt. Außerdem darf der berechnete Widerstand nicht ohne Leistungs- und Temperaturprüfung ausgewählt werden.
Analoge Amperemeter, externe Messshunts für Prüfstände und Lehrversuche zur Stromteilerregel.
IMesswerk und UMesswerk gehören zusammen und stammen aus Datenblatt, Skalenangabe oder Messung des vorhandenen Instruments. IGesamt ist der gewünschte neue Bereichsendwert und muss größer sein.
Stationärer Gleichstrom und ideal parallele Anschlüsse. Wechselstrom, Induktivität, Eigenerwärmung, Kelvin-Anschluss und Impulsenergie werden nicht dimensioniert.