v = 2·r²·(ρk−ρf)·g / (9·η)
Im Gleichgewicht heben sich Gewichtskraft, Auftrieb und Stokesscher Reibungswiderstand gerade auf; die Sinkgeschwindigkeit bleibt danach konstant.
Im Gleichgewicht heben sich Gewichtskraft, Auftrieb und Stokesscher Reibungswiderstand gerade auf; die Sinkgeschwindigkeit bleibt danach konstant.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Im Gleichgewicht heben sich Gewichtskraft, Auftrieb und Stokesscher Reibungswiderstand gerade auf; die Sinkgeschwindigkeit bleibt danach konstant.
r=0,05 mm, ρk=7.800 kg/m³, ρf=1.000 kg/m³ und η=0,001 Pa·s ergeben v≈0,037 m/s.
Gültig nur für schleichende, laminare Umströmung bei sehr kleiner Partikel-Reynolds-Zahl (Re≪1); bei größeren Partikeln oder Geschwindigkeiten treten turbulente Abweichungen vom Stokesschen Gesetz auf, die hier nicht geprüft werden.
Der Rechner bestimmt die stationäre Sinkgeschwindigkeit einer kleinen Kugel in einem zähen Fluid, etwa eines Sandkorns in Wasser oder eines Tropfens in Luft.
Bei schleichender, laminarer Umströmung hält der Stokessche Reibungswiderstand FR=6πrηv der resultierenden Gewichtskraft (abzüglich Auftrieb) das Gleichgewicht. Daraus folgt die stationäre Sinkgeschwindigkeit v=2r²(ρk−ρf)g/(9η).
v = 2·r²·(ρk−ρf)·g / (9·η)
v = 2r²(ρk−ρf)g/(9η)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Sinkgeschwindigkeit v | Stationäre Geschwindigkeit der Kugel relativ zum ruhenden Fluid. |
| Kugelradius r | Radius der als starre Kugel angenommenen Partikel. |
| Dichte der Kugel ρk | Dichte des Kugelwerkstoffs, z. B. Stahl etwa 7.800 kg/m³. |
| Dichte des Fluids ρf | Dichte des umgebenden Fluids, z. B. Wasser 1.000 kg/m³. |
| Dynamische Viskosität η | Zähigkeit des Fluids; Wasser bei 20 °C etwa 0,001 Pa·s. |
| Erdbeschleunigung g | Ortsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s². |
r ist der Kugelradius, ρk die Dichte der Kugel, ρf die Dichte des Fluids, η die dynamische Viskosität des Fluids und g die Erdbeschleunigung.
r aus der Partikelgröße, ρk und ρf aus Stofftabellen, η aus Viskositätstabellen für das jeweilige Fluid und die Temperatur übernehmen.
r=0,05 mm, ρk=7.800 kg/m³, ρf=1.000 kg/m³ und η=0,001 Pa·s ergeben v≈0,037 m/s.
Die Sinkgeschwindigkeit wächst mit dem Quadrat des Radius; eine Verdopplung der Partikelgröße vervierfacht die Sinkgeschwindigkeit, solange die Strömung noch laminar bleibt.
r ist eine Länge, ρk und ρf sind Dichten, η eine dynamische Viskosität, g eine Beschleunigung. v wird als Geschwindigkeit ausgegeben.
Abschätzung von Sedimentations- und Sinkgeschwindigkeiten in der Verfahrenstechnik, Bodenkunde und bei der Auslegung von Absetzbecken.
Gültig nur bei sehr kleiner Partikel-Reynolds-Zahl (Re≪1, schleichende Strömung); bei größeren Partikeln, Geschwindigkeiten oder weniger zähen Fluiden treten Trägheitseffekte auf, die das Stokessche Gesetz nicht mehr korrekt abbildet, ohne dass dies hier geprüft wird.
Typischer Fehler: Das Ergebnis nicht ungeprüft für große oder schnell sinkende Partikel verwenden; dort liefert die Formel einen zu hohen Wert, weil die Voraussetzung Re≪1 verletzt ist.
Abschätzung von Sedimentations- und Sinkgeschwindigkeiten in der Verfahrenstechnik, Bodenkunde und bei der Auslegung von Absetzbecken.
r ist der Kugelradius, ρk die Dichte der Kugel, ρf die Dichte des Fluids, η die dynamische Viskosität des Fluids und g die Erdbeschleunigung.
Gültig nur bei sehr kleiner Partikel-Reynolds-Zahl (Re≪1, schleichende Strömung); bei größeren Partikeln, Geschwindigkeiten oder weniger zähen Fluiden treten Trägheitseffekte auf, die das Stokessche Gesetz nicht mehr korrekt abbildet, ohne dass dies hier geprüft wird.