E = k·U·I·60/(v·1000)
Die Streckenenergie bestimmt maßgeblich das Gefüge und die mechanischen Eigenschaften der Wärmeeinflusszone.
Die Streckenenergie bestimmt maßgeblich das Gefüge und die mechanischen Eigenschaften der Wärmeeinflusszone.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Streckenenergie bestimmt maßgeblich das Gefüge und die mechanischen Eigenschaften der Wärmeeinflusszone.
k=0,8, U=28 V, I=250 A und v=300 mm/min ergeben E=0,8·28·250·60/(300·1.000)=1,12 kJ/mm.
Stationäres Lichtbogenschweißen mit konstanten Prozessgrößen; Mehrlagenschweißung, Vorwärmung, Zwischenlagentemperatur und verfahrensspezifische Wirkungsgradstreuung fehlen.
Der Rechner bestimmt die Streckenenergie einer Lichtbogenschweißung, eine der wichtigsten Prozessgrößen für Gefüge und mechanische Eigenschaften der Schweißverbindung.
Die elektrische Leistung des Lichtbogens U·I wird über die Schweißgeschwindigkeit v auf die Nahtlänge bezogen; ein verfahrensabhängiger thermischer Wirkungsgrad k berücksichtigt, welcher Anteil davon tatsächlich in das Werkstück eingebracht wird: E=k·U·I/v.
E = k·U·I·60/(v·1000)
E = k·U·I/v| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Streckenenergie E in kJ/mm | Auf die Schweißnahtlänge bezogene, tatsächlich in das Werkstück eingebrachte Wärmemenge. |
| Thermischer Wirkungsgrad k | Verfahrensabhängiger Wirkungsgrad; MMA/MAG etwa 0,8, UP etwa 1,0, WIG etwa 0,6. |
| Schweißspannung U | Lichtbogenspannung während des Schweißens. |
| Schweißstrom I | Schweißstrom während des Schweißens. |
| Schweißgeschwindigkeit v | Vorschubgeschwindigkeit des Lichtbogens entlang der Naht. |
k ist der thermische Wirkungsgrad des Schweißverfahrens, U die Lichtbogenspannung, I der Schweißstrom und v die Schweißgeschwindigkeit.
U und I aus den eingestellten Schweißparametern übernehmen, v aus der Vorschubgeschwindigkeit; k nach Verfahren wählen (MMA/MAG etwa 0,8, UP etwa 1,0, WIG etwa 0,6).
k=0,8, U=28 V, I=250 A und v=300 mm/min ergeben E≈1,12 kJ/mm.
Eine zu hohe Streckenenergie vergröbert das Gefüge und verringert Zähigkeit und Festigkeit in der Wärmeeinflusszone; eine zu niedrige kann zu unzureichendem Einbrand führen.
U ist eine Spannung, I ein Strom, v eine Geschwindigkeit, k dimensionslos. E wird direkt in kJ/mm ausgegeben.
Einhaltung vorgeschriebener Streckenenergiebereiche nach Schweißanweisung (WPS), Vergleich unterschiedlicher Parametersätze und Verfahren.
Stationäres Lichtbogenschweißen mit konstanten Parametern über die gesamte Naht; Mehrlagenschweißung, Vorwärm- und Zwischenlagentemperatur sowie verfahrensspezifische Streuung des Wirkungsgrads fehlen.
Typischer Fehler: Nicht den Effektivwert des Schweißstroms mit dem Spitzenwert bei Impulsschweißverfahren verwechseln; die Formel setzt mittlere, stationäre Werte voraus.
Einhaltung vorgeschriebener Streckenenergiebereiche nach Schweißanweisung (WPS), Vergleich unterschiedlicher Parametersätze und Verfahren.
k ist der thermische Wirkungsgrad des Schweißverfahrens, U die Lichtbogenspannung, I der Schweißstrom und v die Schweißgeschwindigkeit.
Stationäres Lichtbogenschweißen mit konstanten Parametern über die gesamte Naht; Mehrlagenschweißung, Vorwärm- und Zwischenlagentemperatur sowie verfahrensspezifische Streuung des Wirkungsgrads fehlen.