i(t) = I0·exp(−R·t/L)
Ohne weitere Quelle klingt der Spulenstrom über den Freilaufwiderstand exponentiell auf null ab.
Ohne weitere Quelle klingt der Spulenstrom über den Freilaufwiderstand exponentiell auf null ab.
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Ohne weitere Quelle klingt der Spulenstrom über den Freilaufwiderstand exponentiell auf null ab.
I0=4 A, R=6 Ω, L=120 mH und t=40 ms ergeben τ=20 ms und i≈0,541 A.
Idealer Freilaufpfad ohne zusätzliche Spannungsquelle und konstante lineare Induktivität; Lichtbogenbildung, Diodenspannungsfall und Kernsättigung fehlen.
Der Rechner ergänzt den Stromanstieg einer RL-Spule um den umgekehrten Vorgang: Er bestimmt, wie schnell der Spulenstrom abklingt, wenn die Quelle abgeschaltet und der Strom stattdessen über einen Freilaufwiderstand geführt wird.
Wird eine stromdurchflossene Spule von der Quelle getrennt und über einen Widerstand R kurzgeschlossen, klingt der Strom exponentiell nach i(t)=I0·exp(−Rt/L) ab. Die Zeitkonstante τ=L/R bestimmt die Abklinggeschwindigkeit; nach τ verbleiben rund 36,8 % von I0.
i(t) = I0·exp(−R·t/L)
i(t) = I0·exp(−R·t/L)τ = L/R| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Spulenstrom i(t) | Strom im RL-Zweig zum betrachteten Zeitpunkt nach dem Abschalten. |
| Anfangsstrom I0 | Stationärer Spulenstrom unmittelbar vor dem Abschalten, meist U/R des vorherigen Einschaltzustands. |
| Freilaufwiderstand R | Gesamtwiderstand im Strompfad während des Abklingens, etwa Spulenwicklung plus zugeschalteter Freilaufwiderstand. |
| Induktivität L | Wirksame Induktivität der Spule im betrachteten Strombereich ohne Sättigung. |
| Zeit seit dem Abschalten t | Verstrichene Zeit ab dem idealisierten Öffnen des Schalters bei t=0. |
I0 ist der stationäre Spulenstrom unmittelbar vor dem Abschalten, meist aus U/R des vorherigen Einschaltzustands. R ist der Widerstand im Strompfad während des Abklingens, etwa Wicklungswiderstand plus zugeschalteter Freilaufwiderstand. L ist die wirksame Induktivität, t die seit dem Öffnen des Schalters verstrichene Zeit.
I0 aus dem vorherigen stationären Betrieb übernehmen, etwa mit dem Stromanstiegsrechner. R als tatsächlichen Freilaufwiderstand einsetzen, nicht als den ursprünglichen Vorwiderstand, falls sich der Strompfad beim Abschalten ändert.
I0=4 A, R=6 Ω, L=120 mH und t=40 ms ergeben τ=20 ms und i≈0,541 A; nach etwa 5τ=100 ms ist der Strom praktisch abgeklungen.
Ein kleinerer Freilaufwiderstand verlängert τ und damit die Abklingzeit. Ohne jeden Freilaufpfad (R→0 im offenen Schalter) entstünde theoretisch eine sehr hohe Induktionsspannung, die dieses einfache Modell nicht abbildet.
I0 und i(t) sind Ströme, R ein Widerstand, L eine Induktivität und t eine Zeit. Alle Werte werden intern in kohärente SI-Einheiten umgerechnet.
Abschätzung der Abklingzeit von Relais-, Schütz- und Magnetventilspulen sowie Auslegung von Freilaufwiderständen oder -dioden zur Begrenzung der Abschaltüberspannung.
Idealer ohmscher Freilaufpfad ohne Diodenspannungsfall oder Lichtbogenbildung und konstante lineare Induktivität; Kernsättigung und die tatsächliche Abschaltüberspannung an einem offenen Schalter ohne Freilaufpfad fehlen.
Typischer Fehler: Nicht den ursprünglichen Vorwiderstand der Einschaltphase für R einsetzen, wenn beim Abschalten ein anderer Freilaufpfad wirksam wird. Nicht vergessen, dass ohne jeden Freilaufwiderstand die Modellannahme verletzt ist.
Abschätzung der Abklingzeit von Relais-, Schütz- und Magnetventilspulen sowie Auslegung von Freilaufwiderständen oder -dioden zur Begrenzung der Abschaltüberspannung.
I0 ist der stationäre Spulenstrom unmittelbar vor dem Abschalten, meist aus U/R des vorherigen Einschaltzustands. R ist der Widerstand im Strompfad während des Abklingens, etwa Wicklungswiderstand plus zugeschalteter Freilaufwiderstand. L ist die wirksame Induktivität, t die seit dem Öffnen des Schalters verstrichene Zeit.
Idealer ohmscher Freilaufpfad ohne Diodenspannungsfall oder Lichtbogenbildung und konstante lineare Induktivität; Kernsättigung und die tatsächliche Abschaltüberspannung an einem offenen Schalter ohne Freilaufpfad fehlen.