uC(t) = Uq·[1−exp(−t/(R·C))]
Nach einer Zeitkonstante τ=RC erreicht die Kondensatorspannung rund 63,2 % der angelegten Sprungspannung.
Nach einer Zeitkonstante τ=RC erreicht die Kondensatorspannung rund 63,2 % der angelegten Sprungspannung.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Nach einer Zeitkonstante τ=RC erreicht die Kondensatorspannung rund 63,2 % der angelegten Sprungspannung.
Uq=12 V, R=10 kΩ, C=100 µF und t=1 s ergeben τ=1 s und uC≈7,59 V.
Anfangs ungeladener Kondensator, ideale konstante Quelle und lineare Bauelemente; Leckstrom, ESR, Strombegrenzung und Schaltschwellen fehlen.
Der Rechner zeigt den Spannungsverlauf eines anfangs ungeladenen Kondensators nach einem Gleichspannungssprung. Er macht die Zeitkonstante RC unmittelbar greifbar.
Die Kondensatorspannung kann beim Schalten nicht springen. Sie nähert sich Uq exponentiell: uC=Uq(1−e^(−t/RC)). τ=RC ist die Zeit bis 63,2 %; nach etwa 5τ sind mehr als 99 % erreicht.
uC(t) = Uq·[1−exp(−t/(R·C))]
τ = R·CuC(t) = Uq·(1−e^(−t/τ))i(t) = (Uq/R)·e^(−t/τ)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Kondensatorspannung uC(t) | Spannung direkt am Kondensator zum betrachteten Zeitpunkt nach dem Einschalten. |
| Sprungspannung Uq | Konstante Quellenspannung, die bei t=0 an das zuvor ungeladene RC-Glied gelegt wird. |
| Ladewiderstand R | Gesamter Serienwiderstand im Ladepfad einschließlich relevanter Quellen- und Leitungswiderstände. |
| Kapazität C | Wirksame Kapazität des anfangs ungeladenen Kondensators. |
| Zeit seit dem Einschalten t | Verstrichene Zeit ab dem idealisierten Spannungssprung bei t=0. |
Uq ist die konstante Spannung nach dem Schalten. R ist der gesamte Widerstand im Ladepfad einschließlich relevanter Quellenanteile. C ist die wirksame Kapazität und t beginnt im Schaltmoment bei einem zuvor ungeladenen Kondensator.
Bestimme den realen Ladepfad, addiere seine Serienwiderstände, übernimm C aus Bauteilwert oder Messung und setze die gewünschte Zeit nach dem Einschalten ein. Vergleiche uC mit einer vorhandenen Schaltschwelle.
12 V, 10 kΩ und 100 µF ergeben τ=1 s. Genau nach 1 s beträgt uC=12·(1−e⁻¹)≈7,59 V.
Der Kondensator lädt anfangs am schnellsten; die verbleibende Differenz zu Uq wird in jeder weiteren Zeitkonstante mit demselben Faktor e⁻¹ kleiner.
R und C werden intern in Ω und F umgerechnet, sodass τ in Sekunden entsteht. t kann in ms, s, min oder h eingegeben werden; Uq und uC sind Spannungen.
Einschaltverzögerungen, Reset-Netzwerke, einfache Timer, Sensorfilter und Laborübungen zu Ausgleichsvorgängen erster Ordnung.
Gilt für einen anfangs ungeladenen Kondensator und einen idealen Spannungssprung. ESR, Leckstrom, Quellenstromgrenze, Bauteiltoleranz, die Belastung des Abgriffs und nichtlineare Schaltschwellen fehlen.
Typischer Fehler: Die Uhr beginnt beim Schalten; eine vorhandene Anfangsspannung darf nicht ignoriert werden. R muss den tatsächlichen Gesamtpfad enthalten, und µF darf nicht als F-Zahlenwert eingegeben werden.
Einschaltverzögerungen, Reset-Netzwerke, einfache Timer, Sensorfilter und Laborübungen zu Ausgleichsvorgängen erster Ordnung.
Uq ist die konstante Spannung nach dem Schalten. R ist der gesamte Widerstand im Ladepfad einschließlich relevanter Quellenanteile. C ist die wirksame Kapazität und t beginnt im Schaltmoment bei einem zuvor ungeladenen Kondensator.
Gilt für einen anfangs ungeladenen Kondensator und einen idealen Spannungssprung. ESR, Leckstrom, Quellenstromgrenze, Bauteiltoleranz, die Belastung des Abgriffs und nichtlineare Schaltschwellen fehlen.