N = ceil(Pziel / Pmod)
Aufrunden stellt die Zielleistung sicher; Dachfläche, Wechselrichter und Stringspannung müssen separat geprüft werden.
Aufrunden stellt die Zielleistung sicher; Dachfläche, Wechselrichter und Stringspannung müssen separat geprüft werden.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Aufrunden stellt die Zielleistung sicher; Dachfläche, Wechselrichter und Stringspannung müssen separat geprüft werden.
8 kW / 400 W = 20 Module.
Gleiche Module, keine Leistungsstreuung; STC-Nennleistung ist kein Jahresertrag.
Der Rechner bestimmt aus einer gewünschten Anlagenleistung und der Nennleistung eines einzelnen Moduls die benötigte, aufgerundete Modulanzahl. Er erklärt, warum die auf dem Modul aufgedruckte Nennleistung unter Standard-Testbedingungen (STC) ermittelt wird – Bedingungen, die im realen Betrieb praktisch nie exakt vorliegen.
Die benötigte Modulanzahl ergibt sich aus der Zielleistung geteilt durch die Nennleistung eines Moduls, aufgerundet auf die nächste ganze Zahl: N = ⌈Pziel/Pmodul⌉. Aufrunden ist notwendig, da nur ganze Module verbaut werden können und eine geringfügig höhere installierte Leistung unkritisch ist.
Die auf jedem Modul angegebene Nennleistung (z. B. 400 W) wird unter genormten Standard-Testbedingungen (STC) ermittelt: 1.000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Zelltemperatur und ein Sonnenspektrum entsprechend Luftmasse 1,5. Reale Module erreichen im Freien oft Zelltemperaturen von 50–65 °C, bei denen die tatsächliche Leistung spürbar unter dem STC-Nennwert liegt – ein 400-W-Modul liefert bei 50 °C oft nur noch etwa 350 W. Die aufgedruckte Wattzahl ist also ein Vergleichswert für den Modulkauf, kein Versprechen für die reale Momentanleistung.
N = ceil(Pziel / Pmod)
N = ⌈Pziel / Pmodul⌉Pziel ≈ N · Pmodul| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Modulanzahl N | Die auf ganze Module aufgerundete Anzahl, die für die Zielleistung nötig ist. Als Ergebnis folgt sie aus Pziel/Pmod. Dachfläche, Wechselrichter-Eingangsspannung und Stringauslegung sind hier nicht berücksichtigt und müssen separat geprüft werden. |
| Zielgeneratorleistung Pziel | Die gewünschte installierte Generator-(Gleichstrom-)Leistung der PV-Anlage. Woher: eigene Zielvorgabe, z. B. aus dem Jahresstromverbrauch abgeleitet, oder Angebot des Planers. |
| Modulleistung Pmod | Die Nennleistung eines einzelnen Moduls unter Standard-Testbedingungen (STC: 1000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Zelltemperatur). Woher: Typenschild oder Datenblatt des Moduls, üblich 350–450 W. |
Gib die Zielleistung der Anlage und die Nennleistung eines einzelnen Moduls ein. Verwende für Pmodul den STC-Nennwert aus dem Datenblatt, nicht eine geschätzte Realleistung.
Trage Zielleistung und Modulleistung mit Einheit ein; der Rechner rundet automatisch auf die nächste ganze Modulanzahl auf. Prüfe anschließend separat, ob die verfügbare Dachfläche für diese Modulanzahl ausreicht und ob Stringspannung sowie Wechselrichterleistung zur gewählten Modulanzahl passen.
Gegeben sind Pziel = 8 kW und Pmodul = 400 W. Einsetzen ergibt N = 8.000/400 = 20 Module.
20 Module mit je 400 W ergeben eine installierte STC-Nennleistung von exakt 8 kW. Der tatsächliche Jahresertrag hängt zusätzlich von Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Systemverlusten ab und lässt sich nicht direkt aus der Modulanzahl ablesen.
Leistung wird in Watt (W) oder Kilowatt (kW) angegeben, die Modulanzahl N ist eine dimensionslose, ganzzahlige Größe.
Die Berechnung wird bei der Grobplanung von Photovoltaikanlagen, beim Vergleich von Angeboten unterschiedlicher Modulleistungen sowie bei der Abstimmung von Modulanzahl, Stringspannung und Wechselrichterleistung verwendet.
Die Formel liefert ausschließlich die Anzahl der Module für eine gewünschte STC-Nennleistung. Sie berücksichtigt weder Dachfläche noch Verschattung, Ausrichtung, Stringspannungsgrenzen des Wechselrichters noch den tatsächlich zu erwartenden Jahresertrag.
Typischer Fehler: Die Modulanzahl nicht abrunden, wenn die Zielleistung nicht exakt durch die Modulleistung teilbar ist – Abrunden unterschreitet die gewünschte Anlagenleistung. Außerdem die STC-Nennleistung nicht mit der tatsächlichen mittleren Ertragsleistung im Feld verwechseln, die durch Temperatur, Verschmutzung und Alterung typischerweise darunter liegt.
Weil nur ganze Module installiert werden können und eine geringfügig höhere installierte Leistung als die Zielvorgabe unkritisch ist – Abrunden würde die Anlage dagegen unterdimensionieren.
Sie ist die unter genormten Laborbedingungen (1.000 W/m², 25 °C Zelltemperatur, AM1,5-Spektrum) gemessene Leistung und dient dem Vergleich verschiedener Module, nicht der Vorhersage der momentanen Realleistung.
Nein. Zusätzlich müssen verfügbare Dachfläche, Verschattung, Ausrichtung sowie Stringspannung und Leistungsgrenzen des Wechselrichters geprüft werden.