Berechne PV-Ertrag, Eigenverbrauch, Autarkie und Netzbezug aus Standort, Anlagenleistung, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Lastprofil.
ENERGIE01
Dieser Rechner zeigt, wie viel Energie eine PV-Anlage voraussichtlich erzeugt, welcher Anteil direkt im Gebäude genutzt wird und wie viel Netzstrom verbleibt.
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Ergebnisse
PV + Last + Speicher
Eingaben ausfüllen und Berechnung starten.
Eingaben und Rechenweg
PV-Ertrag und Eigenverbrauch
Schätze Jahresertrag, Direktverbrauch, Autarkie, Netzbezug und Einspeisung.
Eingaben
Standort oder Breiten-/Längengrad, kWp, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Jahreslast und Lastprofil.
Breiten- und Längengrad wählen den Standortdatensatz: Breitengrad beeinflusst Sonnenhöhe, Tageslänge und Jahresverlauf, die Koordinate insgesamt auch Klima und Einstrahlung. Azimut und Neigung bestimmen den Einfallswinkel; Verschattung reduziert nicht nur die Jahresmenge, sondern kann durch Teilverschattung und Bypass-Dioden die Leistung einzelner Modulstrings zeitweise stark absenken. Das Lastprofil entscheidet schließlich, ob Erzeugung direkt genutzt, gespeichert oder eingespeist wird.
Zusammenhang
Ein standortbezogener spezifischer Ertrag wird mit kWp und Verlusten multipliziert. Erzeugung und Lastprofil werden bilanziert; daraus folgen Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad.
Beispiel
Eine 10-kWp-Anlage mit 950 kWh/kWp erzeugt idealisiert 9.500 kWh/Jahr; Lastprofil und Verschattung entscheiden, wie viel davon direkt genutzt wird.
Quellen und Grenzen: PVGIS ist für standortbezogene Zeitreihen die bessere Detailquelle; diese Jahresrechnung ist eine Vorabschätzung.
Fachartikel
PV-Ertrag und Eigenverbrauch im Detail
Schätze Jahresertrag, Direktverbrauch, Autarkie, Netzbezug und Einspeisung.
Was beschreibt diese Größe?
Energie-Rechner bilanzieren eine Energiemenge über einen Zeitraum und trennen Nutzenergie, Verluste und Netzbezug. Das ist entscheidend, weil Leistung eine Momentangröße und Energie das Integral über die Zeit ist.
Formel und Variablen
Ein standortbezogener spezifischer Ertrag wird mit kWp und Verlusten multipliziert. Erzeugung und Lastprofil werden bilanziert; daraus folgen Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad.
Eingaben richtig wählen
Standort oder Breiten-/Längengrad, kWp, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Jahreslast und Lastprofil. Breiten- und Längengrad wählen den Standortdatensatz: Breitengrad beeinflusst Sonnenhöhe, Tageslänge und Jahresverlauf, die Koordinate insgesamt auch Klima und Einstrahlung. Azimut und Neigung bestimmen den Einfallswinkel; Verschattung reduziert nicht nur die Jahresmenge, sondern kann durch Teilverschattung und Bypass-Dioden die Leistung einzelner Modulstrings zeitweise stark absenken. Das Lastprofil entscheidet schließlich, ob Erzeugung direkt genutzt, gespeichert oder eingespeist wird.
So benutzt du den Rechner
Trage Standort (Breiten-/Längengrad), Anlagenleistung in kWp, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Jahresstromverbrauch und ein passendes Lastprofil ein. Der Rechner schätzt Jahresertrag, direkten Eigenverbrauch, Autarkiegrad, Netzbezug und Einspeisung.
Schritt-für-Schritt-Beispiel
Eine 10-kWp-Anlage mit 950 kWh/kWp erzeugt idealisiert 9.500 kWh/Jahr; Lastprofil und Verschattung entscheiden, wie viel davon direkt genutzt wird.
Ergebnis und Einheiten verstehen
Breiten- und Längengrad wählen den Standortdatensatz: Breitengrad beeinflusst Sonnenhöhe, Tageslänge und Jahresverlauf, die Koordinate insgesamt auch Klima und Einstrahlung. Azimut und Neigung bestimmen den Einfallswinkel; Verschattung reduziert nicht nur die Jahresmenge, sondern kann durch Teilverschattung und Bypass-Dioden die Leistung einzelner Modulstrings zeitweise stark absenken. Das Lastprofil entscheidet schließlich, ob Erzeugung direkt genutzt, gespeichert oder eingespeist wird. Ein Jahreswert beschreibt ein Szenario, keine Garantie für jeden Tag. Wirkungsgrad, zeitliche Gleichzeitigkeit, Temperatur, Fahrprofil und Tarifannahmen können das praktische Ergebnis stärker verändern als eine kleine Rundungsdifferenz.
Leistung in kWp, Energie in kWh pro Jahr, Winkel in Grad, Anteile in Prozent.
Typische Anwendungen
Erste Abschätzung von Jahresertrag und Eigenverbrauchsquote für eine geplante PV-Anlage, oder Vergleichen verschiedener Ausrichtungen und Neigungswinkel hinsichtlich Ertrag und Eigenverbrauch.
Annahmen, Grenzen und typische Fehler
PVGIS ist für standortbezogene Zeitreihen die bessere Detailquelle; diese Jahresrechnung ist eine Vorabschätzung.
Typischer Fehler: Das gewählte Lastprofil nicht ignorieren – bei gleichem Jahresverbrauch führt ein tagsüber konzentriertes Profil zu deutlich höherem Eigenverbrauch als ein abendlastiges Profil ohne Speicher. Verschattung nicht unterschätzen; bereits teilweise Verschattung eines Strings kann den Ertrag stärker senken, als der reine Flächenanteil vermuten lässt.
Häufige Fragen
Warum ist Süd-Ausrichtung nicht automatisch die beste Wahl?
Süd maximiert den Jahresertrag, aber eine Ost-West-Ausrichtung kann die Erzeugung über den Tag verteilen und dadurch bei einem tagsüber aktiven Lastprofil den Eigenverbrauch trotz etwas geringerem Gesamtertrag erhöhen.
Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad?
Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welcher Anteil der PV-Erzeugung direkt genutzt wird; der Autarkiegrad gibt an, welcher Anteil des Gesamtverbrauchs durch PV gedeckt wird – beide Kennzahlen können bei gleicher Anlage stark unterschiedlich ausfallen.
Wie genau ist diese Jahresabschätzung?
Sie nutzt einen vereinfachten, standortbezogenen Ertragsansatz. Für eine detaillierte, bankfähige Planung liefert eine stündliche PVGIS-Zeitreihe deutlich genauere Werte.
Rechenmodell
Ein vereinfachter Jahresertrag wird mit dem Lastprofil des Haushalts abgeglichen. Daraus werden Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad, Netzbezug und Einspeisung abgeleitet.
Gültigkeit
Die Standortformel ist eine nachvollziehbare Vorabschätzung. Für eine belastbare Auslegung einen standortbezogenen PVGIS-Zeitreihendatensatz verwenden.
Annahmen
Eingaben, Einheiten und Annahmen bleiben im Ergebnis nachvollziehbar. Für Planung und Genehmigung sind Messdaten, Herstellerunterlagen und eine Zeitreihensimulation erforderlich.
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