Mtzul = 0,9·Remin·(h−t1)·ltr·(d/2)·i·φ
Methode C prüft ausschließlich die Flächenpressung in der Nabennut und ersetzt damit keinen vollständigen Nachweis nach Methode A oder B.
Methode C prüft ausschließlich die Flächenpressung in der Nabennut und ersetzt damit keinen vollständigen Nachweis nach Methode A oder B.
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Methode C prüft ausschließlich die Flächenpressung in der Nabennut und ersetzt damit keinen vollständigen Nachweis nach Methode A oder B.
Remin=310 N/mm², h−t1=11 mm, ltr=163 mm, d=210 mm und φ=1 (Normbeispiel Anhang D.3.2) ergeben pzul=279 N/mm² und Mtzul≈52.526 N·m.
Nur Torsionsmoment, höchstens zwei Passfedern, keine Momentenrichtungsumkehr und ltr≤1,3·d; die implizite Dauerfestigkeitsaussage gilt nur für Passfedermaße nach DIN 6885-1. Kein Ersatz für den vollständigen Nachweis nach Methode A oder B.
Der Rechner führt die überschlägige Dimensionierung einer Passfederverbindung nach Methode C der DIN 6892 aus. Diese Methode prüft ausschließlich die Flächenpressung in der Nabennut und ist ausdrücklich nur für eine erste, überschlägige Auslegung gedacht, nicht für die abschließende Bauteilfreigabe.
Methode C bestimmt das zulässige Torsionsmoment aus der zulässigen Flächenpressung pzul=0,9·Remin (Gleichung 35) und der tragenden Anlagefläche in der Nabennut: Mtzul=pzul·(h−t1)·ltr·(d/2)·i·φ (Gleichung 34). Remin ist die kleinste Streckgrenze der beteiligten Werkstoffe, h−t1 die wirksame Anlagehöhe und φ ein Traganteilsfaktor, der bei zwei Passfedern eine ungleichmäßige Lastteilung berücksichtigt.
Mtzul = 0,9·Remin·(h−t1)·ltr·(d/2)·i·φ
| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Zulässiges Torsionsmoment Mtzul | Nach Methode C überschlägig zulässiges Torsionsmoment der Passfederverbindung; muss mindestens dem äquivalenten Moment KA·Mtnenn entsprechen. |
| Kleinste Streckgrenze Remin | Kleinster Wert der Streckgrenzen von Wellen-, Naben- und Passfederwerkstoff; bei sprödem Nabenwerkstoff Rm anstelle von Re verwenden. |
| Wirksame Anlagehöhe h−t1 | Differenz aus Passfederhöhe h und Wellennuttiefe t1; die tragende Höhe in der Nabennut nach Bild 9. |
| Tragende Passfederlänge ltr | Wirksame tragende Länge der Passfeder; muss die Anwendungsgrenze ltr≤1,3·d einhalten. |
| Wellendurchmesser d | Durchmesser der Welle im Bereich der Passfederverbindung. |
| Traganteilsfaktor φ | φ=1 bei einer Passfeder (i=1); φ=0,75 bei zwei um 180° versetzten Passfedern (i=2), da diese die Last nicht exakt gleichmäßig teilen. |
Remin ist die kleinste Streckgrenze von Wellen-, Naben- und Passfederwerkstoff. h−t1 ist die Differenz aus Passfederhöhe und Wellennuttiefe. ltr ist die tragende Passfederlänge; sie darf höchstens das 1,3-fache des Wellendurchmessers d betragen. φ ist 1 bei einer Passfeder und 0,75 bei zwei um 180° versetzten Passfedern.
Werkstoffkennwerte aus dem jeweiligen Datenblatt oder der Norm entnehmen und das Minimum bilden. Geometrie aus der DIN-6885-1-Passfedertabelle für den vorhandenen Wellendurchmesser übernehmen. Das Ergebnis Mtzul mit dem äquivalenten Moment Mteq=KA·Mtnenn vergleichen; nur wenn Mtzul≥Mteq gilt, ist die Verbindung nach Methode C ausreichend dimensioniert.
Remin=310 N/mm², h−t1=11 mm, ltr=163 mm, d=210 mm und φ=1 (Normbeispiel Anhang D.3.2) ergeben pzul=0,9·310=279 N/mm² und Mtzul=279·11·163·105=52.525.935 N·mm≈52.526 N·m.
Ist Mtzul kleiner als das geforderte äquivalente Moment, reicht die Verbindung nach Methode C nicht aus; im zitierten Normbeispiel ist mit Mteq=61.250 Nm genau dieser Fall gegeben, sodass die Verbindung dort nicht ausreicht. Ein größerer Wellendurchmesser oder eine zweite Passfeder erhöhen Mtzul überproportional beziehungsweise um den Faktor 2·0,75=1,5.
Remin ist eine Spannung (Streckgrenze), h−t1, ltr und d sind Längen, φ ist dimensionslos. Mtzul wird als Drehmoment ausgegeben.
Verwendet werden ausschließlich die Gleichungen (33) bis (35) aus Abschnitt 8 der lokal vorliegenden DIN 6892:2025-10. Der Rechner ergänzt keine Werkstofftabellen, Kerbwirkungszahlen oder die vollständige Dauerfestigkeitsprüfung nach Methode A oder B; diese bleiben sichtbare Eingaben oder ausdrücklich außerhalb des Modells.
Frühe, überschlägige Auslegung von Passfederverbindungen im Antriebsstrang, bevor eine vollständige Berechnung nach Methode A oder B mit Kerbwirkung, Lastverteilung und Wellendauerfestigkeit erfolgt.
Nur Torsionsmoment (Gleichung 33), höchstens zwei Passfedern (i≤2), keine Richtungsumkehr des Moments und ltr≤1,3·d. Die implizite Dauerfestigkeitsaussage der Methode C (Abschnitt 8.5) gilt nur für Passfedermaße nach DIN 6885-1, nicht für davon abweichende Geometrien wie AGMA-Passfedern.
Typischer Fehler: Nicht die volle Passfederhöhe h anstelle der wirksamen Anlagehöhe h−t1 einsetzen. Bei Richtungsumkehr des Momentes ist Methode C ausdrücklich nicht anwendbar; dafür ist nach Methode B zu rechnen. φ nicht mit der Passfederanzahl i verwechseln.
Nein. Methode C ist ausdrücklich nur zur überschlägigen Dimensionierung gedacht; für die Bauteilfreigabe sind Methode A oder B mit Kerbwirkung und Lastverteilung erforderlich.
Aus der lokal vorliegenden DIN 6892:2025-10, Abschnitt 8 (Gleichungen 33 bis 35) und dem dortigen Normbeispiel in Anhang D.3.2.
Zwei um 180° versetzte Passfedern teilen sich die Last erfahrungsgemäß nicht exakt gleichmäßig; die Norm berücksichtigt dies mit einem Abschlag auf 75 % der doppelten Einzelfeder-Tragfähigkeit.