s = p·d/(4·σzul)
Eine Kugel ist bei gleichem Druck, Durchmesser und Werkstoff nur halb so hoch beansprucht wie ein Zylinder und kann daher dünnwandiger ausgeführt werden.
Eine Kugel ist bei gleichem Druck, Durchmesser und Werkstoff nur halb so hoch beansprucht wie ein Zylinder und kann daher dünnwandiger ausgeführt werden.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Eine Kugel ist bei gleichem Druck, Durchmesser und Werkstoff nur halb so hoch beansprucht wie ein Zylinder und kann daher dünnwandiger ausgeführt werden.
p=16 bar, d=1.000 mm und σzul=120 MPa ergeben s=1,6·1.000/(4·120)≈3,33 mm.
Dünnwandige Kugelschale (s≪d) ohne Zuschläge für Korrosion, Fertigung oder Nahtabzug; Ausschnitte, Stutzen, Lasteinleitungen und Außendruck fehlen.
Der Rechner bestimmt die erforderliche Wanddicke eines kugelförmigen Druckbehälters und ergänzt damit den vorhandenen Rechner für zylindrische Rohre um die zweite klassische Kesselformel.
Für eine dünnwandige Kugelschale ist die Membranspannung in jeder Richtung gleich groß und halb so hoch wie die Umfangsspannung eines Zylinders gleichen Durchmessers und Drucks: σ=p·d/(4·s), aufgelöst nach der Wanddicke s=p·d/(4·σzul).
s = p·d/(4·σzul)
σ = p·d/(4·s)s = p·d/(4·σzul)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Erforderliche Wanddicke s | Rechnerische Mindestwanddicke der Kugelschale ohne Zuschläge. |
| Innendruck p | Bemessungsinnendruck des Behälters. |
| Innendurchmesser d | Innendurchmesser der Kugelschale. |
| Zulässige Spannung σzul | Zulässige Membranspannung des Werkstoffs bei Betriebstemperatur, gegebenenfalls einschließlich Schweißnahtfaktor. |
p ist der Bemessungsinnendruck, d der Innendurchmesser der Kugelschale, σzul die zulässige Membranspannung des Werkstoffs.
p aus dem Betriebs- oder Auslegungsdruck übernehmen, d aus der Behältergeometrie, σzul aus Werkstoffkennwerten bei Betriebstemperatur, gegebenenfalls mit Schweißnahtfaktor.
p=16 bar, d=1.000 mm und σzul=120 MPa ergeben s=1,6·1.000/(4·120)≈3,33 mm.
Bei gleichem Druck, Durchmesser und Werkstoff benötigt eine Kugel nur die halbe Wanddicke eines Zylinders; dies erklärt, warum große Drucktanks häufig kugelförmig ausgeführt werden.
p ist ein Druck, d eine Länge, σzul eine Spannung. s wird als Länge ausgegeben.
Überschlägige Vorauslegung kugelförmiger Druckbehälter, Gasspeicherkugeln und Behälterböden mit näherungsweise kugelförmiger Geometrie.
Dünnwandige Kugelschale (s≪d) ohne Zuschläge für Korrosion, Fertigungstoleranzen oder Nahtabzug; Ausschnitte, Stutzen, Lasteinleitungen, Außendruck und die Regeln eines konkreten Regelwerks (z. B. AD 2000 oder EN 13445) fehlen.
Typischer Fehler: Nicht den Faktor 4 (Kugel) mit dem Faktor 2 (Zylinder, Umfangsspannung) verwechseln; eine mit der Zylinderformel berechnete Kugel wäre unnötig doppelt so dick.
Überschlägige Vorauslegung kugelförmiger Druckbehälter, Gasspeicherkugeln und Behälterböden mit näherungsweise kugelförmiger Geometrie.
p ist der Bemessungsinnendruck, d der Innendurchmesser der Kugelschale, σzul die zulässige Membranspannung des Werkstoffs.
Dünnwandige Kugelschale (s≪d) ohne Zuschläge für Korrosion, Fertigungstoleranzen oder Nahtabzug; Ausschnitte, Stutzen, Lasteinleitungen, Außendruck und die Regeln eines konkreten Regelwerks (z. B. AD 2000 oder EN 13445) fehlen.