α = 2·arctan[(D₁−D₂)/(2l)]
Der Neigungswinkel α/2 beschreibt eine Kegelseite gegenüber der Achse; der volle eingeschlossene Kegelwinkel ist α.
Der Neigungswinkel α/2 beschreibt eine Kegelseite gegenüber der Achse; der volle eingeschlossene Kegelwinkel ist α.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Der Neigungswinkel α/2 beschreibt eine Kegelseite gegenüber der Achse; der volle eingeschlossene Kegelwinkel ist α.
D₁=60 mm, D₂=50 mm und l=100 mm ergeben α≈5,72° und C=(D₁−D₂)/l=1:10.
Gerader Rotationskegel; D₁>D₂ und axiale Länge. Toleranzen und Tragfähigkeit der Verbindung sind nicht enthalten.
Kegelwinkel und Kegelverhältnis ist eine überschaubare Vorberechnung nach Roloff/Matek. Der Rechner stellt die geschlossene Grundgleichung nach jeder enthaltenen Größe um und trennt das Rechenergebnis bewusst vom vollständigen Bauteilnachweis.
Das Kegelverhältnis ist C=(D1−D2)/l. Aus tan(α/2)=(D1−D2)/(2l) folgt der volle eingeschlossene Kegelwinkel α; der Einstellwinkel einer Kegelseite ist α/2.
α = 2·arctan[(D₁−D₂)/(2l)]
C = (D1−D2)/l; tan(α/2) = (D1−D2)/(2l)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Kegelwinkel α | Voller eingeschlossener Kegelwinkel; der Einstellwinkel ist α/2. |
| Großer Durchmesser D₁ | Größerer Enddurchmesser der Kegelfläche. |
| Kleiner Durchmesser D₂ | Kleinerer Enddurchmesser der Kegelfläche. |
| Kegellänge l | Axiale Länge zwischen den beiden Durchmesserebenen. |
D1 ist der große, D2 der kleine Durchmesser. l ist die axiale Länge zwischen den Durchmesserebenen, nicht die Mantellänge. Der Rechner gibt den vollen Winkel α aus.
Zielgröße auswählen, alle übrigen Felder mit den Größen des tatsächlich betrachteten Bauteils füllen und die Einheiten kontrollieren. Das Resultat anschließend mit den genannten Modellgrenzen sowie den erforderlichen Festigkeits-, Sicherheits- und Betriebsnachweisen abgleichen.
60 mm, 50 mm und 100 mm ergeben C=0,1=1:10 sowie α=5,72°; der Einstellwinkel beträgt 2,86°.
Die Unterscheidung zwischen vollem Winkel α und halbem Einstellwinkel α/2 verhindert einen häufigen Faktor-zwei-Fehler bei Fertigung und Prüfung.
Der Rechner wandelt intern in kohärente SI-Einheiten um. Längen, Kräfte, Momente, Spannungen und Winkel dürfen daher in den angebotenen Einheiten eingegeben werden; dimensionslose Faktoren werden als Dezimalzahl eingegeben.
Verwendet wird ausschließlich die geschlossene Beziehung aus Kapitel 12.3.2, Gleichungen (12.25) und (12.26). Tabellenwerte, Werkstoffgrenzen und konstruktive Detailnachweise werden nicht stillschweigend ergänzt; sie bleiben sichtbare Eingaben oder ausdrücklich außerhalb des Modells.
Kegelwinkel und Kegelverhältnis eignet sich für Variantenvergleich, Plausibilitätskontrolle und frühe Dimensionierung innerhalb des jeweiligen Maschinenelement-Clusters. Für die Freigabe einer Konstruktion sind die weiterführenden Nachweise des genannten Kapitels erforderlich.
Gerader Rotationskegel mit D1>D2 und axial gemessener Länge; Toleranzen, Oberflächenkontakt, Selbsthemmung und Tragfähigkeit sind nicht Teil der Geometrie.
Typischer Fehler: Typische Fehler sind eine falsch verstandene Wirklänge oder Kraft, Prozentwerte statt Dezimalzahlen und das Gleichsetzen der Vorberechnung mit einem vollständigen Nachweis. Besonders wichtig: Gerader Rotationskegel mit D1>D2 und axial gemessener Länge; Toleranzen, Oberflächenkontakt, Selbsthemmung und Tragfähigkeit sind nicht Teil der Geometrie.
Nein. Gerader Rotationskegel mit D1>D2 und axial gemessener Länge; Toleranzen, Oberflächenkontakt, Selbsthemmung und Tragfähigkeit sind nicht Teil der Geometrie.
Aus Roloff/Matek, Maschinenelemente, Kapitel 12.3.2, Gleichungen (12.25) und (12.26); die lokale 21. Auflage wurde mit der vorhandenen 24. Auflage gegengeprüft.
Nur nach Abgleich mit verfügbaren Norm- oder Herstellerreihen und nach den zusätzlich erforderlichen Sicherheits-, Werkstoff- und Betriebsnachweisen.