Fe = 2·SH·T/DmF · [cos(α/2)+sin(α/2)/μ]
Kleiner Durchmesser oder niedriger Haftbeiwert erhöhen die erforderliche Montagekraft.
Kleiner Durchmesser oder niedriger Haftbeiwert erhöhen die erforderliche Montagekraft.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Kleiner Durchmesser oder niedriger Haftbeiwert erhöhen die erforderliche Montagekraft.
T=500 N·m, DmF=100 mm, μ=0,1, SH=1,3 und α=5,72° ergeben Fe≈19,46 kN.
Ideale Kegelverbindung; derselbe Haftbeiwert wird gegen Rutschen und Lösen angesetzt. Fertigungsabweichungen, Fugendruck und Drehzahl separat prüfen.
Einpresskraft einer Kegelverbindung ist eine überschaubare Vorberechnung nach Roloff/Matek. Der Rechner stellt die geschlossene Grundgleichung nach jeder enthaltenen Größe um und trennt das Rechenergebnis bewusst vom vollständigen Bauteilnachweis.
Roloff/Matek leitet aus Umfangsreibkraft und Kräftezerlegung am Kegel die erforderliche axiale Einpresskraft ab. Mit demselben Haftbeiwert gegen Rutschen und Lösen vereinfacht sich Gleichung 12.29 zur verwendeten Form.
Fe = 2·SH·T/DmF · [cos(α/2)+sin(α/2)/μ]
Fe = 2 SH T / DmF · [cos(α/2) + sin(α/2)/μ]| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Einpresskraft Fe | Erforderliche axiale Montage- oder Vorspannkraft. |
| Drehmoment T | Sicher zu übertragendes Betriebsdrehmoment. |
| Mittlerer Fugendurchmesser DmF | Mittelwert aus großem und kleinem Kegeldurchmesser. |
| Haftbeiwert μ | Gemeinsamer Näherungswert gegen Rutschen und Lösen. |
| Haftsicherheit SH | Sicherheitsfaktor gegen Durchrutschen. |
| Kegelwinkel α | Voller Kegelwinkel; in der Gleichung wirkt α/2. |
T ist das sicher zu übertragende Moment, DmF der mittlere Fugendurchmesser, μ der Haftbeiwert, SH die Haftsicherheit und α der volle Kegelwinkel. In der Kräftezerlegung wirkt der halbe Winkel α/2.
Zielgröße auswählen, alle übrigen Felder mit den Größen des tatsächlich betrachteten Bauteils füllen und die Einheiten kontrollieren. Das Resultat anschließend mit den genannten Modellgrenzen sowie den erforderlichen Festigkeits-, Sicherheits- und Betriebsnachweisen abgleichen.
500 N·m, 100 mm, μ=0,1, SH=1,3 und α=5,72° ergeben rund 19,48 kN.
Fe ist die erforderliche axiale Montage- oder Vorspannkraft, nicht die Normalkraft in der Fuge. Die Seite verlinkt deshalb zum getrennten Reibmoment- und Kegelgeometrie-Rechner.
Der Rechner wandelt intern in kohärente SI-Einheiten um. Längen, Kräfte, Momente, Spannungen und Winkel dürfen daher in den angebotenen Einheiten eingegeben werden; dimensionslose Faktoren werden als Dezimalzahl eingegeben.
Verwendet wird ausschließlich die geschlossene Beziehung aus Kapitel 12.3.2, Gleichung (12.29). Tabellenwerte, Werkstoffgrenzen und konstruktive Detailnachweise werden nicht stillschweigend ergänzt; sie bleiben sichtbare Eingaben oder ausdrücklich außerhalb des Modells.
Einpresskraft einer Kegelverbindung eignet sich für Variantenvergleich, Plausibilitätskontrolle und frühe Dimensionierung innerhalb des jeweiligen Maschinenelement-Clusters. Für die Freigabe einer Konstruktion sind die weiterführenden Nachweise des genannten Kapitels erforderlich.
Ideale, toleranzfreie Kegelverbindung und gleicher Haftbeiwert gegen Rutschen und Lösen; Aufschub, Fugendruck, Bauteilelastizität, Drehzahl und Montageverluste separat prüfen.
Typischer Fehler: Typische Fehler sind eine falsch verstandene Wirklänge oder Kraft, Prozentwerte statt Dezimalzahlen und das Gleichsetzen der Vorberechnung mit einem vollständigen Nachweis. Besonders wichtig: Ideale, toleranzfreie Kegelverbindung und gleicher Haftbeiwert gegen Rutschen und Lösen; Aufschub, Fugendruck, Bauteilelastizität, Drehzahl und Montageverluste separat prüfen.
Nein. Ideale, toleranzfreie Kegelverbindung und gleicher Haftbeiwert gegen Rutschen und Lösen; Aufschub, Fugendruck, Bauteilelastizität, Drehzahl und Montageverluste separat prüfen.
Aus Roloff/Matek, Maschinenelemente, Kapitel 12.3.2, Gleichung (12.29); die lokale 21. Auflage wurde mit der vorhandenen 24. Auflage gegengeprüft.
Nur nach Abgleich mit verfügbaren Norm- oder Herstellerreihen und nach den zusätzlich erforderlichen Sicherheits-, Werkstoff- und Betriebsnachweisen.