RA = ρ / (2π·r)
Der Ausbreitungswiderstand sinkt mit größerem Elektrodenradius und wächst mit dem spezifischen Erdwiderstand des Bodens.
Der Ausbreitungswiderstand sinkt mit größerem Elektrodenradius und wächst mit dem spezifischen Erdwiderstand des Bodens.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Der Ausbreitungswiderstand sinkt mit größerem Elektrodenradius und wächst mit dem spezifischen Erdwiderstand des Bodens.
ρ=100 Ω·m und r=0,5 m ergeben RA≈31,83 Ω.
Ideale Halbkugelelektrode in homogenem, isotropem Erdreich ohne Schichtung; reale Erder (Tiefenerder, Ringerder), Bodenschichtung und jahreszeitliche Feuchteschwankungen fehlen.
Der Rechner schätzt den Ausbreitungswiderstand einer Erdungselektrode ab, die vereinfachend als Halbkugel im homogenen Erdreich betrachtet wird, ein klassisches Grundmodell der Erdungstechnik.
Für eine halbkugelförmige Elektrode mit Radius r im Erdreich mit spezifischem Widerstand ρ gilt RA=ρ/(2π·r). Der Widerstand entsteht durch die Ausbreitung des Stroms vom Elektrodenrand ins umgebende Erdreich.
RA = ρ / (2π·r)
RA = ρ / (2π·r)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Ausbreitungswiderstand RA | Widerstand zwischen Elektrode und dem sogenannten Bezugserder in großer Entfernung. |
| Spezifischer Erdwiderstand ρ | Bodenkennwert; abhängig von Bodenart und Feuchte, häufig 50 bis 500 Ω·m. |
| Halbkugelradius r | Radius der als Halbkugel idealisierten Erdungselektrode. |
ρ ist der spezifische Erdwiderstand des Bodens am Standort, r der Radius der als Halbkugel idealisierten Elektrode.
ρ aus einer Bodenmessung oder aus Erfahrungswerten für die vorliegende Bodenart übernehmen; r aus der tatsächlichen oder einer vergleichbaren Ersatzelektrode ableiten.
ρ=100 Ω·m und r=0,5 m ergeben RA≈31,83 Ω.
Ein größerer Elektrodenradius oder eine geringere Bodenfeuchte (höheres ρ bei Trockenheit) verändern den Ausbreitungswiderstand gegenläufig.
ρ ist ein spezifischer Widerstand (Ω·m), r eine Länge. RA wird als Widerstand ausgegeben.
Überschlägige Erstabschätzung von Erdungswiderständen in der Elektroinstallation und als didaktisches Grundmodell, bevor Tiefenerder, Ringerder oder Fundamenterder betrachtet werden.
Ideale Halbkugelelektrode in homogenem, isotropem Erdreich ohne Schichtung; reale Erderformen, Bodenschichtung, Frost und jahreszeitliche Feuchteschwankungen fehlen.
Typischer Fehler: ρ nicht mit dem spezifischen Leiterwiderstand von Metallen verwechseln; Bodenwerte liegen um viele Zehnerpotenzen höher.
Überschlägige Erstabschätzung von Erdungswiderständen in der Elektroinstallation und als didaktisches Grundmodell, bevor Tiefenerder, Ringerder oder Fundamenterder betrachtet werden.
ρ ist der spezifische Erdwiderstand des Bodens am Standort, r der Radius der als Halbkugel idealisierten Elektrode.
Ideale Halbkugelelektrode in homogenem, isotropem Erdreich ohne Schichtung; reale Erderformen, Bodenschichtung, Frost und jahreszeitliche Feuchteschwankungen fehlen.