E = s · e / 100
Jahreskilometer und kWh/100 km werden multipliziert; Ladeverluste können als Wirkungsgrad ergänzt werden.
Jahreskilometer und kWh/100 km werden multipliziert; Ladeverluste können als Wirkungsgrad ergänzt werden.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Jahreskilometer und kWh/100 km werden multipliziert; Ladeverluste können als Wirkungsgrad ergänzt werden.
15.000 km · 20 kWh/100 km / 100 = 3.000 kWh/Jahr.
Konstanter Durchschnittsverbrauch; Temperatur, Tempo und Nebenverbraucher schwanken real.
Der Rechner bestimmt aus zwei bekannten Größen unter Jahresenergie E, Jahresfahrleistung s und Verbrauch e (kWh je 100 km) die jeweils dritte. Er erklärt, warum der reale Energiebedarf eines Elektroautos meist über dem WLTP-Normverbrauch liegt, und wie stark die Geschwindigkeit den Verbrauch beeinflusst.
Der Jahresenergiebedarf eines Elektroautos ergibt sich aus der gefahrenen Strecke und dem Verbrauch je 100 km: E = s·e/100. Der Verbrauch e ist dabei kein fester Fahrzeugwert, sondern hängt stark von Fahrweise, Geschwindigkeit, Temperatur und Zuladung ab.
Ähnlich wie beim Kraftstoffverbrauch eines Verbrenners weicht auch bei Elektroautos der im Prüfzyklus (WLTP) ermittelte Normverbrauch vom realen Verbrauch ab. Alltagsdaten zeigen einen typischen Aufschlag von etwa 10–20 % im gemischten Alltagsbetrieb, bei hohen Autobahngeschwindigkeiten sind deutlich größere Abweichungen üblich.
E = s · e / 100
E = s · e / 100s = 100 · E / ee = 100 · E / s| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Jahresenergie E | Energie am Fahrzeug beziehungsweise aus dem Netz je nach Wirkungsgrad. |
| Jahresfahrleistung s | Gefahrene Kilometer pro Jahr. |
| Verbrauch e | Fahrzeugverbrauch in kWh je 100 km, idealerweise aus deinem realen Fahrprofil. |
Gib zwei der drei Größen ein. Für die Jahresenergie werden Fahrleistung und Verbrauch benötigt, für die Fahrleistung Energie und Verbrauch, für den Verbrauch Energie und Fahrleistung. Verwende für e nach Möglichkeit einen realen, selbst gemessenen Wert statt der reinen Herstellerangabe.
Wähle die gesuchte Zielgröße und trage die beiden bekannten Werte mit Einheit ein. Für eine realistischere Abschätzung der Jahresenergie kannst du auf den WLTP-Wert des Fahrzeugs einen Aufschlag von etwa 10–20 % für Alltagsbedingungen einrechnen.
Gegeben sind s = 15.000 km und e = 20 kWh/100 km. Einsetzen ergibt E = 15.000 · 20 / 100 = 3.000 kWh pro Jahr.
Ein Jahresenergiebedarf von 3.000 kWh entspricht der Energiemenge, die über ein Jahr geladen werden muss, um die angenommene Fahrleistung bei diesem Verbrauch zurückzulegen – ohne Ladeverluste, die zusätzlich den Netzbezug erhöhen.
Der Verbrauch wird in kWh je 100 km angegeben, die Energie in kWh, größere Mengen auch in MWh. Der Verbrauch steigt überproportional mit der Geschwindigkeit, da der Luftwiderstand quadratisch mit v wächst.
Die Berechnung wird zur Abschätzung von Jahresstromkosten für Elektrofahrzeuge, zum Vergleich unterschiedlicher Modelle, zur Dimensionierung von Wallboxen und PV-Eigenverbrauchsszenarien sowie zur groben Ladeinfrastrukturplanung verwendet.
Die Formel setzt einen über das Jahr konstanten mittleren Verbrauch voraus. Reale Werte schwanken mit Außentemperatur (insbesondere im Winter durch Heizung und geringere Batterieeffizienz), Fahrprofil, Beladung und Reifenwahl; Ladeverluste beim Laden selbst sind hier nicht enthalten und müssten separat über einen Ladewirkungsgrad ergänzt werden.
Typischer Fehler: WLTP-Verbrauchsangaben nicht ungeprüft als realen Verbrauch übernehmen – Alltagsdaten zeigen im Mittel 10–20 % höhere reale Werte und teils deutlich mehr bei hohen Autobahngeschwindigkeiten. Außerdem Fahrzeugverbrauch (kWh am Fahrzeug) nicht mit Netzverbrauch (kWh ab Steckdose inklusive Ladeverlusten) verwechseln.
Der WLTP-Prüfzyklus bildet reale Fahrprofile, hohe Autobahngeschwindigkeiten, Klimaanlage und niedrige Außentemperaturen nur eingeschränkt ab. Alltagsdaten zeigen üblicherweise 10–20 % höhere Werte.
Deutlich überproportional, da der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit wächst. Ein Anstieg von 110 auf 130 km/h kann den Verbrauch bereits um mehr als 25 % erhöhen.
Nein, e beschreibt den Verbrauch am Fahrzeug. Für den tatsächlichen Netzbezug muss zusätzlich der Ladewirkungsgrad (typischerweise 85–95 %) berücksichtigt werden.