vc = C / T^n
Höhere Schnittgeschwindigkeiten verkürzen die Standzeit überproportional stark, gesteuert durch den Taylor-Exponenten n.
Höhere Schnittgeschwindigkeiten verkürzen die Standzeit überproportional stark, gesteuert durch den Taylor-Exponenten n.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Höhere Schnittgeschwindigkeiten verkürzen die Standzeit überproportional stark, gesteuert durch den Taylor-Exponenten n.
C=300 m/min, n=0,25 und T=15 min ergeben vc=300/15^0,25≈152,4 m/min.
Konstante C und n über den betrachteten Geschwindigkeitsbereich, ein Werkzeugverschleißmechanismus und konstante Schnittbedingungen; Kühlschmierung, Werkstückhärteschwankungen und Werkzeugwechselkosten fehlen.
Der Rechner bestimmt die zulässige Schnittgeschwindigkeit für eine gewünschte Werkzeugstandzeit nach der 1907 von F. W. Taylor aufgestellten Standzeitgleichung, einem Grundpfeiler der Zerspanungstechnik.
Taylor beschrieb den Zusammenhang zwischen Schnittgeschwindigkeit und Standzeit als Potenzgesetz: vc·T^n=C, umgestellt vc=C/T^n. C entspricht rechnerisch der Schnittgeschwindigkeit bei einer Standzeit von einer Minute.
vc = C / T^n
vc·T^n = Cvc = C/T^n| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Schnittgeschwindigkeit vc | Bei der Standzeit T erreichbare Schnittgeschwindigkeit. |
| Taylor-Konstante C | Werkzeug- und werkstoffabhängige Konstante, entspricht rechnerisch vc bei T=1 min. |
| Taylor-Exponent n | Empirischer Exponent; HSS etwa 0,1, Hartmetall etwa 0,2 bis 0,3, Keramik etwa 0,3 bis 0,5. |
| Gewünschte Standzeit T | Angestrebte Einsatzdauer des Werkzeugs bis zum Verschleißende. |
C ist die werkzeug- und werkstoffabhängige Taylor-Konstante, n der Taylor-Exponent, T die gewünschte Standzeit.
C und n aus Zerspanungsversuchen, Werkzeugherstellerangaben oder Tabellenwerken für die vorliegende Werkstoff-Werkzeug-Kombination übernehmen; T als angestrebte Werkzeugeinsatzdauer festlegen.
C=300 m/min, n=0,25 und T=15 min ergeben vc=300/15^0,25≈152,4 m/min.
Kleine n-Werte (z. B. Schnellarbeitsstahl) bedeuten, dass die Standzeit sehr empfindlich auf Geschwindigkeitsänderungen reagiert; größere n-Werte (Keramik) machen den Prozess toleranter gegenüber höheren Geschwindigkeiten.
C und vc sind Geschwindigkeiten, T eine Zeit, n dimensionslos.
Wirtschaftliche Optimierung von Zerspanungsprozessen, Abschätzung der erreichbaren Standzeit bei gegebener Schnittgeschwindigkeit und umgekehrt.
Konstante C und n über den betrachteten Geschwindigkeitsbereich und einen einzigen Verschleißmechanismus; Kühlschmierung, Werkstückhärteschwankungen, Werkzeugbeschichtung und Werkzeugwechselkosten fehlen.
Typischer Fehler: C und n nicht aus unterschiedlichen, nicht vergleichbaren Werkstoff-Werkzeug-Paarungen mischen; beide Konstanten gehören stets zusammen.
Wirtschaftliche Optimierung von Zerspanungsprozessen, Abschätzung der erreichbaren Standzeit bei gegebener Schnittgeschwindigkeit und umgekehrt.
C ist die werkzeug- und werkstoffabhängige Taylor-Konstante, n der Taylor-Exponent, T die gewünschte Standzeit.
Konstante C und n über den betrachteten Geschwindigkeitsbereich und einen einzigen Verschleißmechanismus; Kühlschmierung, Werkstückhärteschwankungen, Werkzeugbeschichtung und Werkzeugwechselkosten fehlen.