Q = √3 · U · I · sinφ mit sinφ = √(1−cos²φ)
Wie bei der Wirkleistung gilt der Faktor √3 für Leitergrößen; anstelle von cos φ geht der Sinus des Phasenwinkels ein.
Wie bei der Wirkleistung gilt der Faktor √3 für Leitergrößen; anstelle von cos φ geht der Sinus des Phasenwinkels ein.
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Wie bei der Wirkleistung gilt der Faktor √3 für Leitergrößen; anstelle von cos φ geht der Sinus des Phasenwinkels ein.
400 V, 10 A und cos φ=0,8 ergeben sinφ=0,6 und Q≈2,771 kvar (zum Vergleich P≈5,543 kW).
Symmetrisches sinusförmiges 50-Hz-System ohne Oberschwingungen; nur induktive (verzögernde) Blindleistung wird ausgewiesen, kapazitive Kompensation und Unsymmetrie fehlen.
Der Rechner ergänzt die bekannte Drehstrom-Wirkleistung um die zugehörige Blindleistung eines symmetrisch belasteten Drehstromverbrauchers. Damit lässt sich abschätzen, wie stark eine induktive Last das Netz mit Blindstrom belastet, bevor eine Kompensation geplant wird.
Bei einem symmetrischen Drehstromsystem gilt für die Blindleistung Q=√3·U·I·sinφ, analog zur Wirkleistung P=√3·U·I·cosφ. U und I sind dabei stets Leitergrößen. sinφ folgt aus dem eingegebenen cos φ über sinφ=√(1−cos²φ) und ist für 0≤φ<90° positiv.
Q = √3 · U · I · sinφ mit sinφ = √(1−cos²φ)
Q = √3·U·I·sinφsinφ = √(1−cos²φ)S = √3·U·I| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Blindleistung Q | Induktive Blindleistung des symmetrischen Drehstromverbrauchers, in derselben Leistungseinheit wie P, üblich als kvar bezeichnet. |
| Leiterspannung U | Effektive Spannung zwischen zwei Außenleitern des symmetrischen Systems. |
| Leiterstrom I | Effektivwert des Stroms in jedem der drei gleich belasteten Außenleiter. |
| Leistungsfaktor cos φ | Verschiebungsfaktor der symmetrischen Last; bei cos φ=1 verschwindet die Blindleistung. |
U ist die Effektivspannung zwischen zwei Außenleitern, nicht die Strangspannung. I ist der Effektivstrom in jedem der drei gleich belasteten Außenleiter. cos φ ist der Verschiebungsfaktor der symmetrischen Last aus Typenschild oder Messung.
Leiterspannung und Leiterstrom im selben Betriebspunkt wie den Leistungsfaktor erfassen. Bei unbekanntem cos φ zunächst mit einem Leistungsmessgerät oder dem Leistungsfaktor-Rechner aus gemessener Wirkleistung bestimmen.
400 V, 10 A und cos φ=0,8 ergeben sinφ=0,6 und Q≈2,771 kvar; zum Vergleich liefert dieselbe Last P≈5,543 kW und die Scheinleistung S=√3·U·I≈6,928 kVA.
Je näher cos φ bei 1 liegt, desto kleiner wird Q im Verhältnis zu P. Eine hohe Blindleistung erhöht den Leiterstrom bei gleicher Wirkleistung und damit die Verluste im vorgelagerten Netz.
U ist eine Spannung, I ein Strom und cos φ dimensionslos. Q wird in derselben Leistungseinheit wie eine Wirkleistung dargestellt, in der Praxis als kvar bezeichnet.
Abschätzung der Netzbelastung durch Motoren, Transformatoren und andere induktive Drehstromverbraucher sowie Vorbereitung einer Blindleistungskompensation.
Nur symmetrische, sinusförmige 50-Hz-Systeme ohne Oberschwingungen. Es wird ausschließlich induktive (verzögernde) Blindleistung ausgewiesen; kapazitive Lasten, Unsymmetrie und Verzerrungsblindleistung fehlen.
Typischer Fehler: Nicht die Strangspannung anstelle der Leiterspannung einsetzen. cos φ nicht mit dem Arbeitsfaktor bei Oberschwingungen verwechseln, der zusätzlich einen Verzerrungsanteil enthält.
Abschätzung der Netzbelastung durch Motoren, Transformatoren und andere induktive Drehstromverbraucher sowie Vorbereitung einer Blindleistungskompensation.
U ist die Effektivspannung zwischen zwei Außenleitern, nicht die Strangspannung. I ist der Effektivstrom in jedem der drei gleich belasteten Außenleiter. cos φ ist der Verschiebungsfaktor der symmetrischen Last aus Typenschild oder Messung.
Nur symmetrische, sinusförmige 50-Hz-Systeme ohne Oberschwingungen. Es wird ausschließlich induktive (verzögernde) Blindleistung ausgewiesen; kapazitive Lasten, Unsymmetrie und Verzerrungsblindleistung fehlen.