M/Mk = 2 / (s/sk + sk/s)
Die Kloßsche Formel beschreibt die M-s-Kennlinie eines Asynchronmotors allein aus dem Verhältnis von Schlupf zu Kippschlupf, ohne Ersatzschaltbilddaten.
Die Kloßsche Formel beschreibt die M-s-Kennlinie eines Asynchronmotors allein aus dem Verhältnis von Schlupf zu Kippschlupf, ohne Ersatzschaltbilddaten.
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Die Kloßsche Formel beschreibt die M-s-Kennlinie eines Asynchronmotors allein aus dem Verhältnis von Schlupf zu Kippschlupf, ohne Ersatzschaltbilddaten.
s=0,04 und sk=0,2 ergeben M/Mk=2/(0,2+5)=0,385.
Vereinfachtes Ersatzschaltbild ohne Ständerwiderstand (gültig vor allem für größere Maschinen); Sättigung, Stromverdrängung und Anlaufvorgänge fehlen.
Der Rechner bestimmt das Verhältnis des Drehmoments zum Kippmoment eines Asynchronmotors bei einem beliebigen Schlupf, ohne dass Ersatzschaltbildwerte bekannt sein müssen.
Die Kloßsche Näherungsformel beschreibt die Drehmoment-Schlupf-Kennlinie allein über das Verhältnis von Betriebsschlupf s zu Kippschlupf sk: M/Mk=2/(s/sk+sk/s). Bei s=sk wird das Maximum M/Mk=1 erreicht.
M/Mk = 2 / (s/sk + sk/s)
M/Mk = 2/(s/sk + sk/s)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Drehmomentverhältnis M/Mk | Verhältnis des Drehmoments beim betrachteten Schlupf zum Kippmoment; erreicht sein Maximum 1 bei s=sk. |
| Schlupf s | Betriebsschlupf des Motors im betrachteten Punkt. |
| Kippschlupf sk | Schlupf, bei dem der Motor sein maximales Drehmoment (Kippmoment) entwickelt. |
s ist der Betriebsschlupf im betrachteten Punkt, sk der Kippschlupf, bei dem der Motor sein maximales Drehmoment entwickelt.
s aus Drehzahlmessung und Synchrondrehzahl bestimmen ((ns−n)/ns); sk aus dem Datenblatt oder aus dem Verhältnis von Kipp- zu Nennmoment ableiten.
s=0,04 und sk=0,2 ergeben M/Mk=2/(0,2+5)=0,385.
Für s≪sk verläuft die Kennlinie näherungsweise linear (stabiler Betriebsbereich); für s≫sk sinkt das Drehmoment wieder ab.
s und sk sind dimensionslose Schlupfwerte zwischen 0 und 1. M/Mk ist dimensionslos.
Abschätzung des Drehmoments eines Asynchronmotors bei einem beliebigen Betriebspunkt ohne vollständiges Ersatzschaltbild, Lehre zur Kennlinienform.
Vereinfachtes Ersatzschaltbild ohne Ständerwiderstand, gültig vor allem für größere Maschinen; Sättigung, Stromverdrängung im Läufer und Anlaufvorgänge fehlen.
Typischer Fehler: sk nicht mit dem Nennschlupf verwechseln; der Kippschlupf liegt deutlich über dem normalen Betriebsschlupf.
Abschätzung des Drehmoments eines Asynchronmotors bei einem beliebigen Betriebspunkt ohne vollständiges Ersatzschaltbild, Lehre zur Kennlinienform.
s ist der Betriebsschlupf im betrachteten Punkt, sk der Kippschlupf, bei dem der Motor sein maximales Drehmoment entwickelt.
Vereinfachtes Ersatzschaltbild ohne Ständerwiderstand, gültig vor allem für größere Maschinen; Sättigung, Stromverdrängung im Läufer und Anlaufvorgänge fehlen.