COPCarnot = Thigh/(Thigh−Tlow)Gütegrad = COPreal/COPCarnot
Der Carnot-COP ist der thermodynamisch bestmögliche Wert zwischen zwei Temperaturniveaus; reale Wärmepumpen erreichen typischerweise 40 bis 60 % davon.
Der Carnot-COP ist der thermodynamisch bestmögliche Wert zwischen zwei Temperaturniveaus; reale Wärmepumpen erreichen typischerweise 40 bis 60 % davon.
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COP_Carnot = T_high/(T_high − T_low) in Kelvin sinkt stark mit dem Temperaturhub zwischen Wärmequelle und Heizkreis. Deshalb arbeiten Wärmepumpen mit niedrigen Vorlauftemperaturen, etwa bei Fußbodenheizung, deutlich effizienter. Der Gütegrad ist das Verhältnis des realen COP (gestrichelt) zur Kurve am Betriebspunkt.
Der Carnot-COP ist der thermodynamisch bestmögliche Wert zwischen zwei Temperaturniveaus; reale Wärmepumpen erreichen typischerweise 40 bis 60 % davon.
Thigh=35 °C, Tlow=0 °C und COPreal=3,5 ergeben COPCarnot=308,15/35≈8,80 und einen Gütegrad von etwa 0,40 (40 %).
Idealer Carnot-Vergleichsprozess zwischen zwei konstanten Temperaturniveaus in Kelvin; reale Verdichterverluste, Gütegradabhängigkeit von der Temperaturspreizung und Teillastbetrieb werden nur pauschal über den Gütegrad selbst erfasst.
Der Rechner ordnet die reale Leistungszahl (COP) einer Wärmepumpe gegenüber dem thermodynamisch bestmöglichen Carnot-Wert ein, getrennt von der vorhandenen Jahreskostenrechnung für Wärmepumpenanlagen.
Zwischen zwei Temperaturniveaus Thigh und Tlow (in Kelvin) ist COPCarnot=Thigh/(Thigh−Tlow) der thermodynamisch maximal mögliche Wert. Der Gütegrad vergleicht den realen COP damit: Gütegrad=COPreal/COPCarnot.
COPCarnot = Thigh/(Thigh−Tlow)Gütegrad = COPreal/COPCarnot
COPCarnot = Thigh/(Thigh−Tlow)Gütegrad = COPreal/COPCarnot| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Gütegrad (0 bis 1) | Verhältnis des realen COP zum thermodynamisch maximal möglichen Carnot-COP bei denselben Temperaturen. |
| Obere Temperatur (Heizkreis-Vorlauf) Thigh | Temperatur, auf die die Wärmepumpe das Heizsystem auflädt (Kondensatortemperatur). |
| Untere Temperatur (Wärmequelle) Tlow | Temperatur der genutzten Wärmequelle, z. B. Außenluft, Erdreich oder Grundwasser (Verdampfertemperatur). |
| Realer COP der Wärmepumpe COPreal | Tatsächlicher, z. B. aus einem Prüfstand oder Datenblatt bekannter Leistungszahlwert bei denselben Temperaturen. |
Thigh ist die vom Wärmepumpenkondensator gelieferte Temperatur (Heizkreis-Vorlauf), Tlow die Temperatur der genutzten Wärmequelle, COPreal die reale Leistungszahl bei diesen Temperaturen.
Thigh und Tlow für den betrachteten Betriebspunkt festlegen, COPreal aus Datenblatt, Prüfstand oder Messung übernehmen.
Thigh=35 °C, Tlow=0 °C und COPreal=3,5 ergeben COPCarnot≈8,80 und einen Gütegrad von etwa 0,40 (40 %).
Reale Wärmepumpen erreichen typischerweise 40 bis 60 % des Carnot-Werts; ein deutlich niedrigerer Gütegrad weist auf ungünstige Betriebsbedingungen oder eine ineffiziente Maschine hin.
Thigh und Tlow sind Temperaturen, COPreal dimensionslos. Der Gütegrad wird als Verhältnis zwischen 0 und 1 ausgegeben.
Einordnung gemessener oder im Datenblatt angegebener COP-Werte, Vergleich unterschiedlicher Wärmepumpen oder Betriebspunkte und Sensitivitätsbetrachtung der Temperaturspreizung.
Idealer Carnot-Vergleichsprozess zwischen zwei konstanten Temperaturniveaus; reale Verdichterverluste, Teillastverhalten, Abtauzyklen und die Temperaturabhängigkeit des Gütegrads selbst werden nicht einzeln aufgeschlüsselt.
Typischer Fehler: Temperaturen nicht in Grad Celsius in eine reine Kelvin-Formel unkonvertiert einsetzen; der Rechner übernimmt die Umrechnung automatisch, ein manueller Vergleich mit anderen Quellen sollte dies berücksichtigen.
Einordnung gemessener oder im Datenblatt angegebener COP-Werte, Vergleich unterschiedlicher Wärmepumpen oder Betriebspunkte und Sensitivitätsbetrachtung der Temperaturspreizung.
Thigh ist die vom Wärmepumpenkondensator gelieferte Temperatur (Heizkreis-Vorlauf), Tlow die Temperatur der genutzten Wärmequelle, COPreal die reale Leistungszahl bei diesen Temperaturen.
Idealer Carnot-Vergleichsprozess zwischen zwei konstanten Temperaturniveaus; reale Verdichterverluste, Teillastverhalten, Abtauzyklen und die Temperaturabhängigkeit des Gütegrads selbst werden nicht einzeln aufgeschlüsselt.