MtR=πμDF²/2·(p₁l₁+p₂l₂+p₃l₃)
Vorbemessung mit festgelegter Ergebnisgröße: MtR=πμDF²/2·(p₁l₁+p₂l₂+p₃l₃)
Vorbemessung mit festgelegter Ergebnisgröße: MtR=πμDF²/2·(p₁l₁+p₂l₂+p₃l₃)
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Vorbemessung mit festgelegter Ergebnisgröße: MtR=πμDF²/2·(p₁l₁+p₂l₂+p₃l₃)
μru=0,12, DF=50 mm und (pᵢ,lᵢ)=(25 MPa,40 mm), (18 MPa,50 mm), (30 MPa,30 mm) ergeben MtR≈1.319 N·m.
Drei Abschnitte mit je konstantem berechnetem Fugendruck; lokale Spannungsspitzen und die Ermittlung der pᵢ sind nicht enthalten.
Dieser Sauer-Maschinenelement-Rechner bildet eine klar abgegrenzte Vorbemessung aus der lokalen Sauer-Quelle ab. Die Ergebnisgröße ist festgelegt, alle Eingaben werden mit ihrer physikalischen Bedeutung erklärt; ein vollständiger Bauteilnachweis bleibt davon getrennt.
Das Modell übersetzt die definierte Geometrie und Belastung in eine charakteristische Größe des Maschinenelements. Es ist bewusst enger gefasst als ein allgemeiner Festigkeitsnachweis.
MtR=πμDF²/2·(p₁l₁+p₂l₂+p₃l₃)
Gleichung aus der jeweils genannten Sauer-Stelle; Näherungen sind auf der konkreten Rechnerseite gekennzeichnet| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Gesamtes Rutschmoment MtR | Summe der Drehmomentkapazitäten der drei Scheiben. |
| Haftreibungszahl μru | Reibwert der Fuge bei Umfangsbelastung. |
| Fügedurchmesser DF | Gemeinsamer Fugendurchmesser aller Scheiben. |
| Fugendruck p₁ | Berechneter Fugendruck im ersten Nabenabschnitt. |
| Länge l₁ | Axiale Länge des ersten Abschnitts. |
| Fugendruck p₂ | Berechneter Fugendruck im zweiten Nabenabschnitt. |
| Länge l₂ | Axiale Länge des zweiten Abschnitts. |
| Fugendruck p₃ | Berechneter Fugendruck im dritten Nabenabschnitt. |
| Länge l₃ | Axiale Länge des dritten Abschnitts. |
Jeder Eingabewert ist als Nenn-, Wirk- oder Mittelwert bezeichnet. Längen, Kräfte, Momente, Spannungen, Winkel und dimensionslose Faktoren werden intern in kohärente SI-Einheiten umgerechnet. Absolutdruck ist ausdrücklich von Überdruck zu unterscheiden.
Die festgelegte Ergebnisgröße ablesen, die Eingaben aus Zeichnung, Lastfall oder Werkstoffdatenblatt übernehmen und die Einheit jedes Feldes prüfen. Danach Ergebnis, Beispielwert und Modellgrenzen vergleichen.
Das Beispiel auf der Seite verwendet bewusst gerundete, technisch plausible Werte. Es dient zur unabhängigen Plausibilisierung und ist kein allgemeiner Tabellenwert.
Das Ergebnis ist eine Vorbemessungsgröße. Ein kleiner oder großer Wert ist nur im Zusammenhang mit zulässiger Spannung, Verschleiß, Temperatur, Fertigung und Sicherheitsbeiwert interpretierbar.
Die Anzeigeeinheit kann feldweise gewählt werden; intern rechnet die gemeinsame Einheitenbasis in SI. Prozentangaben werden als Dezimalfaktor eingegeben, sofern das Feld nicht ausdrücklich eine Prozent-Einheit trägt.
Typische Anwendungen sind Variantenvergleich, erste Dimensionierung, Unterricht und die Plausibilitätsprüfung einer detaillierten Rechnung.
Nicht enthalten sind automatisch ausgewählte Normtabellen, Ermüdung, lokale Spannungsspitzen, Toleranzketten, Temperatur- und Verschleißmodelle sowie die Freigabe einer Konstruktion.
Typischer Fehler: Häufige Fehler sind falsche Bezugsdurchmesser, Verwechslung von Voll- und Halbwinkel, Überdruck statt Absolutdruck, Prozent statt Dezimalfaktor sowie die Gleichsetzung einer Vorbemessung mit einer Normprüfung.
Nein. Es ist eine geschlossene Vorbemessung; Werkstoff-, Sicherheits-, Ermüdungs- und Detailnachweise müssen separat geführt werden.
Weil Pressung, Durchmesser, Traganteil und Federweg je nach Modell an unterschiedlichen Stellen der Geometrie angesetzt werden.
Nein. Norm- und Herstellerreihen bleiben bewusst sichtbar und müssen zur konkreten Ausgabe und Toleranzlage passen.
Nutze das Seitenbeispiel, setze einen analytischen Grenzfall ein und kontrolliere anschließend Einheiten sowie Vorzeichen.
Bei starken Geometriesprüngen, lokalen Kontakten, großen Verformungen, dynamischer Anregung, Wärme, Verschleiß oder sicherheitskritischer Freigabe.