Hman = Hgeo + Δp/(ρ·g) + Hv
Die Pumpe muss neben dem reinen Höhenunterschied auch eine eventuelle Druckdifferenz zwischen Start- und Zielbehälter sowie alle Strömungsverluste überwinden.
Die Pumpe muss neben dem reinen Höhenunterschied auch eine eventuelle Druckdifferenz zwischen Start- und Zielbehälter sowie alle Strömungsverluste überwinden.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Die Pumpe muss neben dem reinen Höhenunterschied auch eine eventuelle Druckdifferenz zwischen Start- und Zielbehälter sowie alle Strömungsverluste überwinden.
Hgeo=10 m, Δp=0,5 bar, ρ=1.000 kg/m³ und Hv=2 m ergeben Hman=10+5,10+2≈17,10 m.
Stationärer Betrieb bei konstantem Förderstrom; Hv muss bereits aus einer separaten Rohrleitungsverlustberechnung vorliegen und wird hier nicht selbst ermittelt.
Der Rechner bestimmt die gesamte Förderhöhe, die eine Pumpe zwischen zwei Behältern tatsächlich erbringen muss, und ergänzt damit die vorhandene NPSH-Berechnung (Kavitationsreserve auf der Saugseite) um die Förderseite der Anlage.
Die manometrische Förderhöhe setzt sich aus drei Anteilen zusammen: dem geodätischen Höhenunterschied Hgeo, einer eventuellen Druckdifferenz zwischen den Behältern Δp/(ρg) und der Summe aller Rohrleitungsverluste Hv: Hman=Hgeo+Δp/(ρg)+Hv.
Hman = Hgeo + Δp/(ρ·g) + Hv
Hman = Hgeo + Δp/(ρ·g) + Hv| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Manometrische Förderhöhe Hman | Von der Pumpe insgesamt zu erbringende Förderhöhe. |
| Geodätische Förderhöhe Hgeo | Höhenunterschied zwischen dem Flüssigkeitsspiegel im Saug- und im Zielbehälter. |
| Druckdifferenz zwischen den Behältern Δp | Differenz der auf die Flüssigkeitsspiegel wirkenden Drücke, z. B. bei einem druckbeaufschlagten Zielbehälter. |
| Fluiddichte ρ | Dichte der geförderten Flüssigkeit. |
| Erdbeschleunigung g | Ortsabhängige Fallbeschleunigung, nahe Meereshöhe etwa 9,81 m/s². |
| Rohrleitungsverlusthöhe Hv | Summe aller Reib- und Einzelverlusthöhen in der Saug- und Druckleitung. |
Hgeo ist der Höhenunterschied zwischen den Flüssigkeitsspiegeln, Δp die Druckdifferenz zwischen den Behälterinnenräumen, ρ die Fluiddichte, g die Erdbeschleunigung und Hv die bereits berechnete Summe der Rohrleitungsverluste.
Hgeo aus der Anlagenzeichnung übernehmen, Δp aus den Behälterdrücken (0, wenn beide offen), Hv aus einer separaten Rohrleitungsverlustberechnung (z. B. Darcy-Weisbach) ableiten.
Hgeo=10 m, Δp=0,5 bar, ρ=1.000 kg/m³ und Hv=2 m ergeben Hman=10+5,10+2≈17,10 m.
Die Pumpe muss am Bestpunkt mindestens Hman bei dem geforderten Förderstrom liefern; eine zu klein gewählte Pumpe erreicht den geforderten Förderstrom nicht.
Hgeo, Hv und Hman sind Längen (Förderhöhen), Δp ein Druck, ρ eine Dichte, g eine Beschleunigung.
Pumpenauswahl anhand des Kennfelds, Grundlage für die Bestimmung der spezifischen Drehzahl und Plausibilitätsprüfung bestehender Anlagen.
Stationärer Betrieb bei konstantem Förderstrom; der Geschwindigkeitshöhenterm (vII²−vI²)/(2g) aus Dubbel Gl. (6) entfällt, da ruhende Behälterspiegel angenommen werden. Hv muss bereits aus einer separaten Berechnung vorliegen. Anfahrvorgänge, Druckstöße und zeitlich veränderliche Behälterfüllstände fehlen.
Typischer Fehler: Hv nicht vergessen oder mit der geodätischen Höhe verwechseln; ohne Verlusthöhe wird die tatsächlich benötigte Pumpenleistung unterschätzt.
Pumpenauswahl anhand des Kennfelds, Grundlage für die Bestimmung der spezifischen Drehzahl und Plausibilitätsprüfung bestehender Anlagen.
Hgeo ist der Höhenunterschied zwischen den Flüssigkeitsspiegeln, Δp die Druckdifferenz zwischen den Behälterinnenräumen, ρ die Fluiddichte, g die Erdbeschleunigung und Hv die bereits berechnete Summe der Rohrleitungsverluste.
Stationärer Betrieb bei konstantem Förderstrom; der Geschwindigkeitshöhenterm (vII²−vI²)/(2g) aus Dubbel Gl. (6) entfällt, da ruhende Behälterspiegel angenommen werden. Hv muss bereits aus einer separaten Berechnung vorliegen. Anfahrvorgänge, Druckstöße und zeitlich veränderliche Behälterfüllstände fehlen.