R = ρ · L / A; Ud = I · R
R = ρ·L/A; bei bekanntem Strom liefert derselbe Widerstand zusätzlich Spannungsabfall und ohmsche Verlustleistung für die Leitungsauslegung.
R = ρ·L/A; bei bekanntem Strom liefert derselbe Widerstand zusätzlich Spannungsabfall und ohmsche Verlustleistung für die Leitungsauslegung.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
R = ρ·L/A; bei bekanntem Strom liefert derselbe Widerstand zusätzlich Spannungsabfall und ohmsche Verlustleistung für die Leitungsauslegung.
20 m Kupferleitung (ρ ≈ 0,0175 Ω·mm²/m) mit 1,5 mm² Querschnitt ergeben R ≈ 0,233 Ω; bei 10 A folgt ein Spannungsabfall von rund 2,33 V (P = I²·R ≈ 23,3 W).
Gleichstrom, homogener Querschnitt und konstante Temperatur; Kontaktwiderstände und Skineffekt bei hohen Frequenzen fehlen.
Der Rechner bestimmt den Gleichstromwiderstand eines Leiters aus spezifischem Widerstand, Länge und Querschnitt und leitet daraus bei bekanntem Strom Spannungsabfall und ohmsche Verlustleistung ab – zentrale Größen für die Kabeldimensionierung.
Der Widerstand eines homogenen Leiters ist proportional zu seiner Länge L und dem spezifischen Widerstand ρ des Materials und umgekehrt proportional zum Querschnitt A: R = ρ·L/A. Bei bekanntem Betriebsstrom I folgt daraus der Spannungsabfall Ud = I·R und die in Wärme umgesetzte Verlustleistung P = I²·R.
Man kann sich den Leiter wie ein enges Rohr für eine zähe Flüssigkeit vorstellen: Ein langes, dünnes Rohr setzt dem Durchfluss mehr Widerstand entgegen als ein kurzes, dickes; das Leitermaterial entspricht dabei der Rauigkeit der Rohrwand.
R = ρ · L / A; Ud = I · R
R = ρ·L/AUd = I·RP = I²·R| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Leiterwiderstand R | Ohmscher Widerstand des Leiters bei der Bezugstemperatur von ρ. |
| Spezifischer Widerstand ρ | Materialwert; Kupfer etwa 0,0175 Ω·mm²/m bei 20 °C, Aluminium etwa 0,0282 Ω·mm²/m bei 20 °C. |
| Leiterlänge L | Elektrische Länge des Leiters; bei Hin- und Rückleiter beide Längen addieren. |
| Leiterquerschnitt A | Metallischer Querschnitt senkrecht zur Stromrichtung. |
| Betriebsstrom I | Strom, für den Spannungsabfall und Verlustleistung berechnet werden. |
| Spannungsabfall Ud | Ohmscher Spannungsabfall entlang des Leiters bei Strom I. |
Spezifischer Widerstand ρ, Länge L und Querschnitt A bestimmen R; wird zusätzlich der Betriebsstrom I angegeben, berechnet der Rechner den Spannungsabfall. ρ ist ein Materialwert bei einer Bezugstemperatur, meist 20 °C; für andere Betriebstemperaturen liefert der verlinkte Temperaturabhängigkeits-Rechner die Korrektur.
Wähle die gesuchte Größe. Für den Widerstand gibst du ρ, L und A ein. Für eine Kabeldimensionierung wählst du den Querschnitt A als Zielgröße und gibst den zulässigen Spannungsabfall über den Umweg des Widerstands (R = Ud/I) vorab ein, oder nutzt direkt den Spannungsabfall Ud als Zielgröße, um die Auswirkung eines vorhandenen Querschnitts zu prüfen.
20 m Kupferleitung (ρ ≈ 0,0175 Ω·mm²/m bei 20 °C) mit 1,5 mm² Querschnitt ergeben R = 0,0175 · 20 / 1,5 ≈ 0,233 Ω. Bei 10 A Betriebsstrom folgt ein Spannungsabfall von 2,33 V und eine Verlustleistung von P = I²·R ≈ 23,3 W.
Ein Spannungsabfall von 2,33 V bei einer 230-V-Last entspricht rund 1 % der Nennspannung und liegt damit innerhalb üblicher Toleranzgrenzen für Endstromkreise; bei einer 12-V-Kleinspannungsanlage wären dieselben 2,33 V dagegen fast 20 % und in der Regel nicht mehr akzeptabel.
Der spezifische Widerstand wird häufig in Ω·mm²/m angegeben, praktisch passend zu Kabelquerschnitten in mm², seltener in Ω·m; 1 Ω·mm²/m entspricht 10⁻⁶ Ω·m. Länge wird in m, Querschnitt in mm² und Widerstand in Ω angegeben.
Dieser Rechner erweitert die reine Widerstandsformel R = ρ·L/A um den Betriebsstrom als Eingabe, um direkt Spannungsabfall und Verlustleistung zu bestimmen — die für die Kabeldimensionierung entscheidenden Praxisgrößen. Wird nur der reine Widerstand ohne Stromangabe benötigt, genügt der einfachere Leiterwiderstand-Rechner.
Die Beziehung wird zur Kabelquerschnittswahl bei langen Leitungen, zur Abschätzung von Übertragungsverlusten in der Verkabelung und zur Auslegung von Wicklungen in Spulen und Transformatoren verwendet, wo der Wicklungswiderstand die ohmschen Verluste bestimmt.
Das Modell gilt für Gleichstrom bei konstanter, über den gesamten Leiterquerschnitt homogener Temperatur und vernachlässigt Kontakt- und Übergangswiderstände an Klemmen und Verbindern. Bei hochfrequentem Wechselstrom verdrängt der Skineffekt den Stromfluss zum Leiterrand, wodurch der effektive Wechselstromwiderstand über dem hier berechneten Gleichstromwert liegt; bei 50/60 Hz ist dieser Effekt für übliche Leiterquerschnitte vernachlässigbar.
Typischer Fehler: Ein häufiger Fehler ist, bei einem Stromkreis mit Hin- und Rückleiter nur die einfache Streckenlänge statt der doppelten Länge einzugeben, wodurch Spannungsabfall und Verlustleistung um Faktor 2 unterschätzt werden. Ebenso wird der spezifische Widerstand manchmal ohne Bezug auf die tatsächliche Betriebstemperatur verwendet, obwohl ρ bei Metallen mit der Temperatur spürbar steigt.
Er gibt den Widerstand eines Leiters mit 1 m Länge und 1 mm² Querschnitt aus dem jeweiligen Material an; Kupfer hat mit rund 0,0175 Ω·mm²/m einen deutlich niedrigeren Wert als etwa Aluminium (rund 0,0282 Ω·mm²/m) oder Stahl.
Weil der Widerstand proportional zur Länge und umgekehrt proportional zum Querschnitt ist – ein langer Weg mit wenig verfügbarer Querschnittsfläche behindert den Stromfluss stärker.
Dieser Rechner nutzt denselben Kern R = ρ·L/A, ergänzt aber Betriebsstrom, Spannungsabfall und Verlustleistung – relevant für die Frage, ob ein Kabelquerschnitt für eine Anwendung ausreicht.
Nur eingeschränkt: Bei hohen Frequenzen konzentriert der Skineffekt den Stromfluss auf den äußeren Leiterrand, wodurch der effektive Widerstand über dem hier berechneten Gleichstromwert liegt.
Berechne den zulässigen Widerstand aus R = Ud,zul/I, setze diesen als Zielwert für R ein und löse nach A auf; alternativ wähle A direkt als Zielgröße und variiere den Wert, bis der angezeigte Spannungsabfall im zulässigen Bereich liegt.