cQ=c·ξ/[ξ−1+√(AB)·tan(λξ√(AB))/(λ²A)]
Vorbemessung mit festgelegter Ergebnisgröße: cQ=c·ξ/[ξ−1+√(AB)·tan(λξ√(AB))/(λ²A)]
Vorbemessung mit festgelegter Ergebnisgröße: cQ=c·ξ/[ξ−1+√(AB)·tan(λξ√(AB))/(λ²A)]
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Vorbemessung mit festgelegter Ergebnisgröße: cQ=c·ξ/[ξ−1+√(AB)·tan(λξ√(AB))/(λ²A)]
c=10 N/mm, L₀=120 mm, Dm=30 mm, s=20 mm und G/E=0,3846 ergeben cQ≈3,386 N/mm.
Zwischen parallelen Platten eingespannte Feder nach Gl. 5.113; Querbeanspruchung, Endauflage und Knicken sind separat zu prüfen.
Dieser Sauer-Maschinenelement-Rechner bildet eine klar abgegrenzte Vorbemessung aus der lokalen Sauer-Quelle ab. Die Ergebnisgröße ist festgelegt, alle Eingaben werden mit ihrer physikalischen Bedeutung erklärt; ein vollständiger Bauteilnachweis bleibt davon getrennt.
Das Modell übersetzt die definierte Geometrie und Belastung in eine charakteristische Größe des Maschinenelements. Es ist bewusst enger gefasst als ein allgemeiner Festigkeitsnachweis.
cQ=c·ξ/[ξ−1+√(AB)·tan(λξ√(AB))/(λ²A)]
Gleichung aus der jeweils genannten Sauer-Stelle; Näherungen sind auf der konkreten Rechnerseite gekennzeichnet| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Querfederrate cQ | Seitliche Federrate zwischen parallelen Platten. |
| Axiale Federrate c | Axiale Steifigkeit der Feder. |
| Ungespannte Länge L₀ | Federlänge ohne Axialfederweg. |
| Mittlerer Windungsdurchmesser Dm | Mittlerer Durchmesser der Schraubenfeder. |
| Axialer Federweg s | Axiale Verkürzung; muss kleiner als L₀ sein. |
| Modulverhältnis G/E | Verhältnis von Schub- zu Elastizitätsmodul, für Stahl ungefähr 0,385. |
Jeder Eingabewert ist als Nenn-, Wirk- oder Mittelwert bezeichnet. Längen, Kräfte, Momente, Spannungen, Winkel und dimensionslose Faktoren werden intern in kohärente SI-Einheiten umgerechnet. Absolutdruck ist ausdrücklich von Überdruck zu unterscheiden.
Die festgelegte Ergebnisgröße ablesen, die Eingaben aus Zeichnung, Lastfall oder Werkstoffdatenblatt übernehmen und die Einheit jedes Feldes prüfen. Danach Ergebnis, Beispielwert und Modellgrenzen vergleichen.
Das Beispiel auf der Seite verwendet bewusst gerundete, technisch plausible Werte. Es dient zur unabhängigen Plausibilisierung und ist kein allgemeiner Tabellenwert.
Das Ergebnis ist eine Vorbemessungsgröße. Ein kleiner oder großer Wert ist nur im Zusammenhang mit zulässiger Spannung, Verschleiß, Temperatur, Fertigung und Sicherheitsbeiwert interpretierbar.
Die Anzeigeeinheit kann feldweise gewählt werden; intern rechnet die gemeinsame Einheitenbasis in SI. Prozentangaben werden als Dezimalfaktor eingegeben, sofern das Feld nicht ausdrücklich eine Prozent-Einheit trägt.
Typische Anwendungen sind Variantenvergleich, erste Dimensionierung, Unterricht und die Plausibilitätsprüfung einer detaillierten Rechnung.
Nicht enthalten sind automatisch ausgewählte Normtabellen, Ermüdung, lokale Spannungsspitzen, Toleranzketten, Temperatur- und Verschleißmodelle sowie die Freigabe einer Konstruktion.
Typischer Fehler: Häufige Fehler sind falsche Bezugsdurchmesser, Verwechslung von Voll- und Halbwinkel, Überdruck statt Absolutdruck, Prozent statt Dezimalfaktor sowie die Gleichsetzung einer Vorbemessung mit einer Normprüfung.
Nein. Es ist eine geschlossene Vorbemessung; Werkstoff-, Sicherheits-, Ermüdungs- und Detailnachweise müssen separat geführt werden.
Weil Pressung, Durchmesser, Traganteil und Federweg je nach Modell an unterschiedlichen Stellen der Geometrie angesetzt werden.
Nein. Norm- und Herstellerreihen bleiben bewusst sichtbar und müssen zur konkreten Ausgabe und Toleranzlage passen.
Nutze das Seitenbeispiel, setze einen analytischen Grenzfall ein und kontrolliere anschließend Einheiten sowie Vorzeichen.
Bei starken Geometriesprüngen, lokalen Kontakten, großen Verformungen, dynamischer Anregung, Wärme, Verschleiß oder sicherheitskritischer Freigabe.