v = (1/n)·R^(2/3)·I^(1/2)
Ein glatteres Gerinne (kleineres n), ein größerer hydraulischer Radius oder ein stärkeres Gefälle erhöhen jeweils die Fließgeschwindigkeit.
Ein glatteres Gerinne (kleineres n), ein größerer hydraulischer Radius oder ein stärkeres Gefälle erhöhen jeweils die Fließgeschwindigkeit.
Zielgröße auswählen und Eingaben berechnen.
Ein glatteres Gerinne (kleineres n), ein größerer hydraulischer Radius oder ein stärkeres Gefälle erhöhen jeweils die Fließgeschwindigkeit.
n=0,013, R=0,5 m und I=0,001 ergeben v=(1/0,013)·0,5^(2/3)·0,001^0,5≈1,53 m/s.
Stationärer, gleichförmiger Normalabfluss in einem prismatischen Gerinne mit konstantem Querschnitt, Rauheit und Gefälle; instationäre Abflüsse, ungleichförmige Querschnitte und Verklausungen fehlen.
Der Rechner bestimmt die mittlere Fließgeschwindigkeit in einem offenen Gerinne, etwa einem Kanal, Graben oder teilgefüllten Rohr, nach der weltweit verbreiteten Manning-Gleichung.
Für den stationären Normalabfluss in einem offenen Gerinne gilt v=(1/n)·R^(2/3)·I^(1/2), wobei n die Rauheit der Gerinnewandung, R der hydraulische Radius (durchströmte Fläche durch benetzten Umfang) und I das Sohlgefälle ist.
v = (1/n)·R^(2/3)·I^(1/2)
v = (1/n)·R^(2/3)·I^(1/2)| Symbol / Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Fließgeschwindigkeit v | Über den Querschnitt gemittelte Fließgeschwindigkeit bei Normalabfluss. |
| Manning-Rauheitsbeiwert n | Rauheitskennwert der Gerinnewandung; glatter Beton etwa 0,012 bis 0,014, natürliche Erdkanäle deutlich höher. |
| Hydraulischer Radius R | Verhältnis von durchströmter Querschnittsfläche zu benetztem Umfang. |
| Sohlgefälle I | Längsgefälle der Gerinnesohle als Verhältnis (0,001 entspricht 0,1 %). |
n ist der Manning-Rauheitsbeiwert der Gerinnewandung, R der hydraulische Radius des durchströmten Querschnitts, I das Längsgefälle der Gerinnesohle.
n aus Tabellenwerken für das jeweilige Wandmaterial übernehmen, R aus der Geometrie des durchströmten Querschnitts berechnen, I aus dem Höhenunterschied je Fließweglänge bestimmen.
n=0,013, R=0,5 m und I=0,001 ergeben v=(1/0,013)·0,5^(2/3)·0,001^0,5≈1,53 m/s.
Die Fließgeschwindigkeit reagiert am empfindlichsten auf den Rauheitsbeiwert n, da er als Kehrwert direkt in die Gleichung eingeht; ein bewachsener statt glatter Kanal kann die Geschwindigkeit erheblich verringern.
n und I sind dimensionslos, R eine Länge. v wird als Geschwindigkeit ausgegeben.
Vorauslegung von Entwässerungsgräben, Kanalisationen im Freispiegelabfluss und natürlichen Gerinnen in der Wasserwirtschaft.
Stationärer, gleichförmiger Normalabfluss in einem prismatischen Gerinne mit konstantem Querschnitt, konstanter Rauheit und konstantem Gefälle; instationäre Abflüsse, ungleichförmige Fließzustände, Verklausungen und stark variierende Querschnitte fehlen.
Typischer Fehler: R nicht mit der Wassertiefe verwechseln; der hydraulische Radius berücksichtigt zusätzlich die Kanalbreite über den benetzten Umfang.
Vorauslegung von Entwässerungsgräben, Kanalisationen im Freispiegelabfluss und natürlichen Gerinnen in der Wasserwirtschaft.
n ist der Manning-Rauheitsbeiwert der Gerinnewandung, R der hydraulische Radius des durchströmten Querschnitts, I das Längsgefälle der Gerinnesohle.
Stationärer, gleichförmiger Normalabfluss in einem prismatischen Gerinne mit konstantem Querschnitt, konstanter Rauheit und konstantem Gefälle; instationäre Abflüsse, ungleichförmige Fließzustände, Verklausungen und stark variierende Querschnitte fehlen.