Fußbodenheizung: Auslegungsvolumenstrom: Eingaben, Ergebnis und Grenzen
Welche Eingaben werden benötigt?
Die Raum-Normheizlast QN,f stammt aus der Heizlastberechnung. AF ist nur die wirksame beheizte Bodenfläche. Die Spreizung σ ist Vorlauf minus Rücklauf. Ro umfasst den oberen Teilwärmewiderstand von Rohrebene bis Raum, Ru den unteren Teil bis zum Raum oder Bereich darunter. Beide werden aus dem konkreten Schichtenaufbau gebildet. Für die Umrechnung des Norm-Massenstroms in l/h wird die Wasserdichte bei der mittleren Heizwassertemperatur benötigt.
Was wird ausgegeben?
Der Rechner liefert die spezifische Auslegungs-Wärmeleistung qdes, den Wärmeverlust nach unten qU, die gesamte vom Heizkreis abzugebende Leistung sowie Massenstrom in kg/s und kg/h und Volumenstrom in l/h. Das Verhältnis qU/qdes zeigt, wie stark der Aufbau unterhalb der Rohrebene den Durchfluss erhöht.
Rechenweg und Interpretation
Nach DIN EN 1264-3 ist qdes = QN,f/AF. Aus Ro, Ru und den Temperaturen folgt qU = qdes·Ro/Ru + (θi−θu)/Ru. Mit cW = 4190 J/(kgK) ergibt sich mH = AF·(qdes+qU)/(σ·cW), gleichwertig zur Normgleichung (13).
Grenzen des Rechners
Die Berechnung ersetzt weder die Heizlast nach EN 12831 noch die Leistungskennlinie und Oberflächentemperaturprüfung nach EN 1264-2. Rohrteilung, Rohrlänge, Druckverlust, Pumpenauslegung, hydraulischer Abgleich und Regelung sind nicht enthalten. Für den Raum, der die Vorlauftemperatur bestimmt, nennt die Norm σ ≤ 5 K.
Passender nächster Rechner
Quelle: Lokal vorliegende DIN EN 1264-3:2021-08, Abschnitte 4.1.3.2 bis 4.1.3.4, Gleichungen (5) und (13) bis (15).